Projekte
Hafenentwicklung: Gestaltung Speicherstraße-Süd
Das Projekt wird gefördert durch
„Hafen für alle!“ – unter diesem Leitsatz hat die Stadt Dortmund die Südliche Speicherstraße im Hafenquartier gestalterisch und ökologisch aufgewertet. Entstanden ist ein Ort für Freizeit und Erholung mit hoher Aufenthaltsqualität direkt am Stadthafen. Das Projekt ist Teil der Gesamtentwicklung „Hafenquartier Südliche Speicherstraße“, das 2025 im Rahmen des Deutschen Städtebaupreises ausgezeichnet wurde.
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In neuer Gestalt, doch mit klarem Bezug zur industriellen Vergangenheit präsentieren sich die öffentlichen Räume an der Südlichen Speicherstraße. Ein wichtiges Ziel dabei: Die Nordstadt ans Wasser bringen. Der zentrale „Jeanne-Baret-Platz“ wurde komplett umgestaltet und bietet fortan Raum für kulturelle Veranstaltungen vis-à-vis zum Alten Hafenamt. Gänzlich neu ist die Promenade entlang des Stadthafens. Der Anleger der beliebten Santa Monika wurde umfänglich aufgewertet. Bankelemente mit zusammen rund 260 Metern Länge, Spielcontainer, Sonnendecks auf Eisenbachflachwagen und Plattformcontainern sowie Fahrradabstellbügel und Leuchtmasten aus Cortenstahl laden dazu ein, die Atmosphäre im Hafen zu genießen. Einen Blickfang an der Promenade bildet der
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An mehreren Stellen im Quartier entstanden Wildblumenwiesen, insgesamt 93 Bäume wurden gepflanzt. Ein „Grünes Klassenzimmer“, eingebettet zwischen Rasendecks, lädt im sogenannten "Santa-Monika-Park" zum Lernen unter freiem Himmel ein. In der Straße selbst blieb das historische Kopfsteinpflaster erhalten. Ergänzt wird es von einem taktilen Leitsystem, das für Menschen mit Sehbehinderungen Orientierung schafft. Als Fußgängerzone mit freier Durchfahrt für Radfahrende räumen Straße und Promenade den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds Vorrang ein.
Der in Kooperation des Amtes für Stadterneuerung mit dem Tiefbau- und dem Grünflächenamt neu gestaltete öffentliche Raum schafft regionale Identität und entfaltet seine Strahlkraft über Stadtteilgrenzen hinaus. Dies hat private Investitionen in die Immobilien der gesamten Speicherstraße angestoßen: Das
Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis 2025
Die Gesamtentwicklung „Hafenquartier Südliche Speicherstraße“ ist beim
Beworben hatten sich alle am Projekt Beteiligten - von der Stadt über die Stiftung Soziale Stadt bis zu verschiedenen privaten Bauherr*innen und den jeweiligen Architekt*innen. Damit war das Hafenquartier eines von 61 Projekten aus ganz Deutschland, die sich in der Hauptkategorie um den Preis der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) beworben hatten. 25 von ihnen nahm die Jury vor Ort in Augenschein. Schließlich blieben neun übrig, die bei der Preisverleihung gewürdigt wurden. In diesem Feld errang das Dortmunder Projekt eine der vier mit jeweils 1.000 Euro dotierten „Auszeichnungen“ nach dem „Hauptpreis“ und vor den vier undotierten „Belobigungen“.
Eindrücke aus der Südlichen Speicherstraße
Die frisch gestalteten Freiräume wurden im August 2022 nach gut einjähriger Bauzeit eröffnet. Damit ist das erste Projekt im künftigen Digitalquartier nahezu abgeschlossen. Nach und nach gehen auch die anliegenden Gebäude in Nutzung: Die Neubauten
Seit 2020/2021 wird das Bestandsgebäude
Das Projekt überzeugte beim
Die Maßnahme "Gestaltung des öffentlichen Raumes Speicherstraße-Hafen" wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund gefördert.
Planungsgrundlagen
Die Planungen zur Herrichtung des öffentlichen Raums in der Südlichen Speicherstaße begannen 2016. Die Rahmenplanung erstellten die Büros Post Welters Architekten & Stadtplaner GmbH und Brosk Landschaftsarchitektur Freiraumplanung. Die Büros Landschaft planen + bauen NRW GmbH und Fichtner Water & Transportation GmbH übernahmen die tiefergehenden Planungen.
Weitere Informationen
Stadt Dortmund - Amt für Stadterneuerung - Nordstadt
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund
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