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Tempo 30-Erfolg: Kinder zeigen, wie Mitbestimmung funktioniert

So geht Mitbestimmung: Im Bereich des Abenteuerspielplatz Scharnhorst gilt dank engagierter Kinder und Jugendlicher nun von 7 bis 19 Uhr Tempo 30.

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Kinder machen sich für Tempo 30 stark!

Vor rund sieben Monaten hatten sie ihren Wunsch der Bezirksvertretung vorgetragen, am 7. März kam die offizielle Bestätigung, mittlerweile ist die neue Regelung in Kraft: Auf der Flughafenstraße zwischen Droote und Gleiwitzstraße wird auf rund 150 Metern von 7 bis 19 Uhr das Tempo von 50 auf 30 km/h gedrosselt. Tobias Marx (Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Scharnhorst) und Bezirksbürgermeister Werner Gollnick haben den Kindern und Jugendlichen die gute Nachricht Anfang März überbracht.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Werner Gollnick mit Kindern und Jugendlichen, die sich über Tempo 30 am Abenteuerspielplatz freuen
Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Werner Gollnick (r.) überbrachte den Kindern und Jugendlichen im März die gute Nachricht.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Der Bezirksbürgermeister war begeistert von der Aktion: „Das ist wirklich ein Paradebeispiel für Mitbestimmung: Es war ein toller Einsatz der Kinder und Jugendlichen und zeigt, dass es sich auch in jungen Jahren lohnt, für seine Überzeugung einzustehen.“

Die Kinder hatten sich dafür auch ordentlich reingehängt: Begonnen hatte alles mit einem Jugendforum im November vergangenen Jahres auf dem Abenteuerspielplatz Scharnhorst . Das Thema lautete „Mobilität im Stadtbezirk“. Kinder und Jugendliche empfanden den Bereich Flughafenstraße zwischen Droote und Gleiwitzstraße als zu gefährlich: Das Tempo der Autos war zu hoch, die Grünphase der Fußgängerampel zu kurz - alles zu hektisch, um sicher zum Abenteuerspielplatz zu kommen.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Kinder und Jugendliche halten gebastelte Tempo-30-Schilder hoch an der Flughafenstraße in Dortmund
Freuen sich über Tempo 30 an „ihrem“ Abenteuerspielplatz: Die Kinder und Jugendlichen hatten ihren Wunsch und ihre Sorgen vorgebracht und haben damit eine Veränderung bewirkt.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Mutig ans Mikro – mit Erfolg

Mit guten Argumenten bewaffnet, haben sie sich dann mutig in einer Einwohnerfragestunde im November ans Mikro in der Bezirksvertretung gestellt. Sie haben die Gefahrenpunkte aus ihrer Sicht geschildert. Sie haben erzählt, dass an der Flughafenstraße auch schon mal ein Kind angefahren wurde. Und sie haben den Bezirksbürgermeister gebeten, an dieser Stelle für mehr Sicherheit zu sorgen. Gollnick hatte sich die Bitte der Kinder zu Herzen genommen und konnte heute ausrichten, dass das Projekt umgesetzt wird.

Elisabeth Folda, Fachreferentin beim Jugendamt : „Es ist toll, was unsere Kinder und Jugendlichen hier geleistet haben. Wir sind wirklich stolz auf sie. Aus pädagogischer Sicht ist das ebenfalls toll: Heute sehen sie schwarz auf weiß, dass es sich lohnt, für eine Sache zu kämpfen.“

Schlagwörter

Kinder, Jugendliche & Familie Mobilität & Verkehr Engagement & Bürger*innenbeteiligung

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