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Wechsel im Verwaltungsvorstand: Jörg Stüdemann wird verabschiedet, Christian Uhr übernimmt als Stadtdirektor

Oberbürgermeister Alexander Kalouti hat am Dienstag, 24. März, im Rathaus zwei Urkunden überreicht: Stadtdirektor und Stadtkämmerer Jörg Stüdemann geht in den Ruhestand, Christian Uhr wird neuer Stadtdirektor.

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Service erweitert: Stadtverwaltung Dortmund wird durch noch mehr Digitalisierung schneller

Jörg Stüdemann wird sein Amt noch bis zum 31. März ausüben, bevor er sich aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Zum 1. April übernimmt Christian Uhr das Amt des Stadtdirektors – der Rat hatte ihn am 12. Februar gewählt. In dieser Funktion wird er künftig den Oberbürgermeister in allen Verwaltungsangelegenheiten vertreten.

Stüdemann, Kalouti und Uhr in einem Bild.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Oberbürgermeister Alexander Kalouti (M.) überreichte Jörg Stüdemann (l.) und Christian Uhr die Urkunden.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

„Jörg Stüdemann hat unsere Verwaltung über viele Jahre hinweg geprägt und mit seinem großen Erfahrungsschatz, seiner Verlässlichkeit und seinem Engagement zahlreiche Modernisierungs- und Entwicklungsprozesse erfolgreich begleitet. Für seinen langjährigen Einsatz und seine Verdienste für die Stadt Dortmund danke ich ihm von Herzen. Wir werden seine kompetente und kollegiale Art sehr vermissen“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

„Mit Christian Uhr übernimmt ein erfahrener Verwaltungsmanager die Position des Stadtdirektors. Gemeinsam wollen wir die Verwaltung weiter modernisieren, Entscheidungen beschleunigen und den Service für die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich verbessern“, so Alexander Kalouti. weiter.

„Die Kommunen brauchen keine weiteren Übergangslösungen, sondern endlich eine strukturelle Gemeindefinanzierung. Bund und Land müssen einen Weg finden, die finanzielle Ausstattung der Städte dauerhaft so zu verbessern, dass sie ihre Aufgaben verlässlich erfüllen und zugleich in die Zukunft investieren können", so Jörg Stüdemann zur Frage, was er sich für seinen Kämmerer-Nachfolger wünscht.

Weiter sagt er: „Ich blicke auf Projekte zurück, an denen immer viele gute Leute beteiligt waren. Dortmund bietet dabei eine wunderbare Atmosphäre, um gemeinschaftlich zu arbeiten. Das bleibt hoffentlich erhalten."

Christian Uhr bleibt Beigeordneter

Personaldezernent Christian Uhr im Portrait.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Christian Uhr übernimmt zum 1. April das Amt des Stadtdirektors.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Neben seiner neuen Aufgabe als Stadtdirektor bleibt Christian Uhr auch Beigeordneter. Der Rat hatte ihn mit Wirkung zum 1. April für weitere acht Jahre in dieses Amt gewählt. Sein Ressort wird künftig den Namen „Dezernat für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung“ tragen.

Damit übernimmt es eine zentrale Rolle für die Weiterentwicklung der Stadtverwaltung. „Digitalisierung ist entscheidend für eine moderne Verwaltung und guten Bürgerservice. Deshalb wollen wir unsere Digitalstrategien bündeln und konsequent voranbringen“, sagt Christian Uhr.

Digitalisierung und moderne Personalpolitik im Fokus

In den kommenden Jahren stehen die weitere Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, eine moderne Personalpolitik sowie die strukturelle und kulturelle Weiterentwicklung der Verwaltung im Mittelpunkt.

Digitale Dienstleistungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen weiter ausgebaut werden – etwa durch Online-Anträge, digitale Termin- und Serviceangebote und vollständig digitale Verwaltungsverfahren. Ziel ist es, Behördengänge künftig einfacher, schneller und von überall aus zu erledigen.

Das Ziel: eine leistungsfähige, digitale und bürgernahe Verwaltung

Gleichzeitig will die Stadtverwaltung ihre Rolle als Arbeitgeberin weiter stärken. Fachkräftegewinnung, Nachwuchsförderung, flexible Arbeitsmodelle und eine moderne Führungskultur spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Stadt Dortmund soll sich noch stärker als attraktive, innovative und familienfreundliche Arbeitgeberin positionieren.

Zu den Aufgaben im neuen Dezernat gehört es auch, die IT-Sicherheit und die digitale Infrastruktur auszubauen sowie Daten und digitale Technologien stärker zu nutzen, die Verwaltungsentscheidungen unterstützen können.

Die Verwaltungsmodernisierung soll aber auch kulturell vorangetrieben werden – etwa durch mehr bereichsübergreifende Zusammenarbeit, neue Arbeitsmethoden und eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger.

„Unser Ziel ist eine leistungsfähige, digitale und bürgernahe Verwaltung, die schnell reagiert, transparent arbeitet und attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden bietet“, sagt Christian Uhr.

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