Nachruf
„Eng mit der Stadt verbunden“: Dortmund trauert um Rita Süssmuth
Die Stadt Dortmund trauert um Rita Süssmuth. Die frühere Bundesministerin und Bundestagspräsidentin ist am Sonntag, 1. Februar 2026, im Alter von 88 Jahren verstorben. Gerade ihre Zeit als Professorin für Erziehungswissenschaften in Dortmund zeigt, wie eng ihr Wirken mit unserer Stadt verbunden ist. Auch später blieb sie der Hochschule und den von ihr angestoßenen Projekten eng verbunden.
Bundesweit prägte sie die Politik als Ministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit sowie als Präsidentin des Deutschen Bundestages (1988–1998). Sie setzte Impulse u. a. für Gleichberechtigung und eine wirksame HIV/Aids-Prävention und stand für eine klare, menschenzugewandte Parlamentskultur.
„Mit Rita Süssmuth verlieren wir eine Persönlichkeit, die Deutschland und auch Dortmund geprägt hat, als Wissenschaftlerin, als Demokratin und als Anwältin von Respekt und Gleichberechtigung“, würdigt Oberbürgermeister Alexander Kalouti. „Gerade ihre Zeit an der Universität Dortmund zeigt, wie eng ihr Wirken mit unserer Stadt verbunden war. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.“
Weitere Nachrichten
Brücken, die über ihren Zustand informieren. Schüler*innen, die werten Umweltdaten aus. Eine App zum Mängelmelden.