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Gesellschaft

„Zusammenhalt kennt kein Alter!“ – Dortmund lädt zu Demografieforum und Vorstellung des 9. Altersberichts ein

Wie kann eine Stadt den demografischen Wandel aktiv gestalten? Was hält Menschen zusammen – über Generationen und Kulturen hinweg? Unter dem Motto „Zusammenhalt kennt kein Alter!“ lädt die Stadt Dortmund am 5. und 6. November zum Demografieforum in die Bürgerhalle des Rathauses und zur Vorstellung des 9. Altersberichts der Bundesregierung im Dortmunder U ein.

Zwei Tage lang dreht sich alles um die Frage, wie eine wachsende, vielfältige Stadtgesellschaft ihr Miteinander stärken kann. Die Veranstaltungen richten sich an Fachleute, Engagierte und alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.

Impulse und Diskussionen zum gesellschaftlichen Miteinander

Mehrere Personen sitzen und stehen an einem Spielcontainer am Dortmunder Hafen. Im Hintergrund ist das Alte Hafenamt.
Bild: Stadt Dortmund / Angela Märtin
Zusammenhalt über Generationen und Kulturen hinweg – wie kann das am besten gelingen?
Bild: Stadt Dortmund / Angela Märtin

Den Auftakt macht am 5. November das 2. Dortmunder Demografieforum. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr steht diesmal das „Wie“ des Zusammenhalts im Mittelpunkt. Der bekannte Soziologe Heinz Bude eröffnet die Tagung mit einem Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Prof. Jutta Allmendinger, ehemalige Leiterin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, spricht über „Gute Arbeit als sozialer Kitt einer Stadtgesellschaft“.

In einer Podiumsrunde diskutieren Prof. Katharina Spieß (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung), Prof. Klaus Boehnke (Constructor University Bremen), Prof. Sebastian Kurtenbach (FH Münster) und Dr. Roland Manthe über Bildungsgerechtigkeit, solidarische Nachbarschaften und die Bedeutung alltäglicher Begegnungen für eine starke Demokratie.

Dortmunder Projekte, die Zusammenhalt erlebbar machen, präsentieren sich in kurzen „Blitzlichtern“ und an Infoständen.

Altersbericht bringt Perspektiven für die Zukunft

Am 6. November richtet sich der Blick auf die älteren Generationen. Während der Kooperationsveranstaltung mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zieht Prof. Martina Brandt (TU Dortmund) als Vorsitzende der Neunten Altersberichtskommission eine Zwischenbilanz zum 9. Altersbericht der Bundesregierung. Weitere Experten wie Prof. Antonio Brettschneider und Prof. Andreas Kruse blicken aus verschiedenen Perspektiven auf drei Jahrzehnte Altersberichterstattung zurück und diskutieren, welche Impulse der aktuelle Bericht für Politik und Praxis gibt.

Auch lokale Entwicklungen kommen zur Sprache: Wie verändert sich Dortmund demografisch – und wie reagiert die Seniorenarbeit darauf? Prof. Cornelia Kricheldorff, Vorsitzende der Zehnten Altersberichtskommission, gibt einen Ausblick auf den nächsten Bericht, der das Thema „Bildung und Lernen im Alter“ in den Mittelpunkt stellt.

Gemeinsam die „Zukunft der Vielen“ gestalten

Dortmund steht wie viele Großstädte vor der Aufgabe, Alterung, Wachstum und Vielfalt in Einklang zu bringen. Bildung, Beschäftigung, Begegnung und soziale Teilhabe sind dabei Schlüssel, um das Miteinander zu stärken. Das Demografieforum bietet dafür Raum zum Austausch – zwischen Wissenschaft, Praxis und Bürgerschaft.

Anmeldung und Informationen

Hier finden Sie das Programm des Demografieforums und der Vorstellung des 9. Altersberichts. Oder gehen Sie direkt zur Anmeldung.

Fragen? Wenden Sie sich gern an das Hochschul- und Wissenschaftsbüro der Stadt Dortmund. Telefonisch unter 0231 50-25809 oder 0231 50-22586 und per E-Mail an wissenschaft@stadtdo.de.

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