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Kunst im öffentlichen Raum

Roller-Ball

Künstler*in:
Jan Bormann
Jahr:
2016
Technik und Material:
Rotlava, Sandstein
Maße:
  • Höhe: Sockel: 0,03 m
  • Breite: 0,8 m
  • Tiefe: 0,8 m
  • Durchmesser: Kugel 1 m
Kunstwerknr.:
44263-072
Standort:
Do-Hörde, Kaiserberg am Phoenix See, 44263 Dortmund
Bild: Jürgen Spiler
Roller Ball, Bild 1
Roller Ball, Bild 1
Bild: Jürgen Spiler
Beschreibung

Jan Bormanns „Roller-Ball“ ist eine Skulptur aus Rotlava, die sich seit 2016 am unteren Nordhang des Kaiserbergs am Phoenix-See befindet. Die glatte Kugelform scheint das steile begehbare Landschaftsbauwerk weiter hinunterrollen zu wollen, aber sie ist auf einem Sandstein befestigt. Es ist ein 'Spiel' zwischen der faktischen Schwere des Rotlavasteins und der dynamisch-momenthaft erscheinenden Aufstellungssituation am Berghang. Der Titel gibt ebenso einen Hinweis auf die Bewegung. Die Skulptur wurde zusammen mit einer Stele von Walter Hellenthal und Bernd Moenikes beweglicher Edelstahlplastik „Friendly Heads“ von der „Schlanken Mathilde e.V.“ gestiftet. Der kulturfördernde Verein hatte die Mitglieder der vier hiesigen Künstlerbünde eingeladen, sich mit ihren Arbeiten für einen Skulpturenpfad am Phoenix-See zu bewerben. Die drei genannten Arbeiten wurden schließlich von einer Jury aus den fünfzehn eingereichten Bewerbungen ausgewählt.Am 4. September 2016 wurden die Kunstwerke feierlich enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben.Mit seinem „Roller-Ball“ greift Jan Bormann nach dem „Theaterbrunnen“ und der „Knospenden Form“ im Blücherpark auch hier auf die geometrische Grundform der Kugel zurück. Mit der „Flüsterbrücke“ ist am Phoenix-See ein weiteres Kunstwerk des Castrop-Rauxeler Künstlers zu finden. SR

Weitere Bilder

Roller Ball, Bild 1
Roller Ball, Bild 1
Bild: Jürgen Spiler
Roller Ball, Bild 2
Roller Ball, Bild 2
Bild: Jürgen Spiler
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Roller-Ball, Bild 2
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Bild: Jürgen Spiler

Literatur Künstler*in

Westfälische Rundschau, 16. August 1980; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16. August 1980; Dortmunder Gruppe / Dortmunder Künstlerbund (Hg.): 25 Jahre Dortmunder Gruppe, Dortmunder Künstlerbund. Eine Dokumentation, Bönen 1981, S. 50ff; Jan Bormann. Skulpturen, Erika A. Schäfer. Fotografien, hg. v. Oberstadtdirektor d. Stadt Herne, Alexander von Knorre, Jan Bormann und Erika A. Schäfer, Ausst.-Kat. Flottmannhallen Herne, Emschertalmuseum, Herne 1981; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12. Mai. 1982; Thomas Grygiel: Jan Bormann, in: Saur. Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 13, München, Leipzig 1996; S. 74; Jan Bormann. Metaphern. Arbeiten eines Bildhauers, Ausst.-Kat., Flottmann-Hallen, Herne 2009; Nadine Albach: Kratzen an der Freiheit der Kunst, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 21. November 2009; Anonym (Dema): Kunst im öffentlichen Raum wird vernachlässigt, in: Ruhr Nachrichten, 21. November 2012; Emschergenossenschaft (Hg.),Hans van Oyen: Die blaue Welle. Jan Bormann und das Neue Emschertal – Begegnung mit einem Künstler, Bönen 2014; http://www.schiffart.de/pdf/bormann_vita.pdf [Abruf: 11.03.2014]

Biografie

Jan Bormann wurde 1939 in Dortmund geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung als Steinbildhauer, die er mit der Meisterprüfung abschloss und arbeitete einige Jahre in dem Handwerksberuf. Von 1965 bis 1969 studierte er Bildhauerei an der Städtischen Höheren Fachschule für Gestaltung, der späteren Fachhochschule bei Professor Herbert Volwahsen. Nach seinem Studium übernahm er bis 1978 eine Lehrtätigkeit an der FH Dortmund. Seit den 1970er Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum im In- und Ausland. Zudem waren und sind seine Arbeiten in Einzelausstellungen, Gruppenausstellungen und auf Bildhauersymposien zu sehen. Bormann verwendet vorwiegend Naturstein und Holz in seinen plastischen Arbeiten. In neueren Werken sind auch andere Materialien wie Stahl zu finden. Jan Bormann lebt und arbeitet mit der Künstlerin Erika A. Schäfer in Castrop-Rauxel. SR

Quelle

Einladungskarte zur Eröffnung; Mail Stadt Dortmund Dr. Rosemarie E. Pahlkehttps://www.waz.de/staedte/dortmund/sued/der-phoenix-see-bekommt-einen-skulpturenpfad-id12147669.html [Abruf: 3. Februar 2023] https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/phoenix_see_dortmund/medien/bilderstrecke_phoenix_433991.html [Abruf: 17. Januar 2023]; https://www.lokalkompass.de/dortmund-sued/c-kultur/eroeffnung-eines-skulpturenpfad-am-phoenixsee_a693328 [Abruf: 3. Februar 2023]

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1922, 1985 (Nachguss) Sent M'Ahesa

Künstler*in: Bernhard Hoetger

Jahr: 2016
Totem mit Elster
Totem mit Elster

Künstler*in: Lucy und Jorge Orta

Jahr: 2016
Gedenkstein für verletzte Menschenrechte
Gedenkstein für verletzte Menschenrechte

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2016
o. T.
Quelle Jürgen Spiler
o. T.

Künstler*in: Walter Hellenthal

Jahr: 2016
Friendly Heads
Quelle Jürgen Spiler
Friendly Heads

Künstler*in: Bernd Moenikes

Jahr: o.J.
o. T. (Bronzefigur)
o. T. (Bronzefigur)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2001
Hörder Stahlbrammen (Industriedenkmal)
Hörder Stahlbrammen (Industriedenkmal)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2000
Gedenktafel Mühlen am Hörder Bach
Gedenktafel Mühlen am Hörder Bach

Künstler*in: Theodor Sprenger u. Willi Garth

Jahr: 1989
Mahnmal für die Hörder Synagoge
Quelle Jürgen Spiler
Mahnmal für die Hörder Synagoge

Künstler*in: Israel Lanzmann

Jahr: 2011
Flüsterbrücke
Quelle Jürgen Spiler
Flüsterbrücke

Künstler*in: Jan Bormann

Jahr: 1953
Hüttenmann
Quelle Jürgen Spiler
Hüttenmann

Künstler*in: Friedel Dornberg

Jahr: 2004
Gedenkstein für Hermann Diedrich Piepenstock
Gedenkstein für Hermann Diedrich Piepenstock

Künstler*in: Adolf Pape

Jahr: 1989
Wasserschieber (Industriedenkmal)
Wasserschieber (Industriedenkmal)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: ca. 1920
Stabstahlschere (Industriedenkmal)
Quelle Jürgen Spiler
Stabstahlschere (Industriedenkmal)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1971
Steinerner Baum
Steinerner Baum

Künstler*in: Liesel Bellmann