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Kunst im öffentlichen Raum

Sonnenuhr

Künstler*in:
Jan Bormann
Jahr:
1978/83
Technik und Material:
Anröchter Dolomit
Maße:
  • Höhe: Obelisk: 307 cm; einzelner Stein: 40 cm
  • Breite: Obelisk: 45 cm; einzelner Stein: 40 cm
  • Tiefe: Obelisk: 45 cm; einzelner Stein: 45 cm
  • Durchmesser: ca. 1200 cm
Kunstwerknr.:
44263-003
Standort:
Do-Hörde, Konrad-von-der-Mark-Schule, Stettiner Straße 10, 44263 Dortmund
Bild: Jürgen Spiler
Sonnenuhr, Bild 1
Sonnenuhr, Bild 1
Bild: Jürgen Spiler
Beschreibung

Die horizontale Sonnenuhr ist als kreisrunde Fläche aus hellen Pflastersteinen angelegt. Aus dem Mittelpunkt gen Norden verschoben, erhebt sich eine hohe Steinstele, die als Schattenspender dient. Sie verjüngt sich leicht nach oben und mündet in einer Raute, in deren Spitze ein Spalt eingesägt ist. Im Gegensatz zu einem Polstab verläuft die Stele allerdings nicht parallel zur Erdachse. Ihr Schatten wandert über schwarze Pflasterstreifen und Zahlensteine. Die niedrigen Steine, die mit den römischen Zahlen VI bis XVIII bezeichnet sind, können auch als Sitzelemente genutzt werden. UG

Weitere Bilder

Sonnenuhr, Bild 1
Sonnenuhr, Bild 1
Bild: Jürgen Spiler
Sonnenuhr, Bild 2
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Bild: Jürgen Spiler

Literatur Kunstwerk

Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 389, S. 300-301; Jan Bormann. Metaphern. Arbeiten eines Bildhauers. Ausst.-Kat. Flottmann-Hallen Herne 2009, S. 35.

Literatur Künstler*in

Westfälische Rundschau, 16. August 1980; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16. August 1980; Dortmunder Gruppe / Dortmunder Künstlerbund (Hg.): 25 Jahre Dortmunder Gruppe, Dortmunder Künstlerbund. Eine Dokumentation, Bönen 1981, S. 50ff; Jan Bormann. Skulpturen, Erika A. Schäfer. Fotografien, hg. v. Oberstadtdirektor d. Stadt Herne, Alexander von Knorre, Jan Bormann und Erika A. Schäfer, Ausst.-Kat. Flottmannhallen Herne, Emschertalmuseum, Herne 1981; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12. Mai. 1982; Thomas Grygiel: Jan Bormann, in: Saur. Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 13, München, Leipzig 1996; S. 74; Jan Bormann. Metaphern. Arbeiten eines Bildhauers, Ausst.-Kat., Flottmann-Hallen, Herne 2009; Nadine Albach: Kratzen an der Freiheit der Kunst, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 21. November 2009; Anonym (Dema): Kunst im öffentlichen Raum wird vernachlässigt, in: Ruhr Nachrichten, 21. November 2012; Emschergenossenschaft (Hg.),Hans van Oyen: Die blaue Welle. Jan Bormann und das Neue Emschertal – Begegnung mit einem Künstler, Bönen 2014; http://www.schiffart.de/pdf/bormann_vita.pdf [Abruf: 11.03.2014]

Biografie

Jan Bormann wurde 1939 in Dortmund geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung als Steinbildhauer, die er mit der Meisterprüfung abschloss und arbeitete einige Jahre in dem Handwerksberuf. Von 1965 bis 1969 studierte er Bildhauerei an der Städtischen Höheren Fachschule für Gestaltung, der späteren Fachhochschule bei Professor Herbert Volwahsen. Nach seinem Studium übernahm er bis 1978 eine Lehrtätigkeit an der FH Dortmund. Seit den 1970er Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum im In- und Ausland. Zudem waren und sind seine Arbeiten in Einzelausstellungen, Gruppenausstellungen und auf Bildhauersymposien zu sehen. Bormann verwendet vorwiegend Naturstein und Holz in seinen plastischen Arbeiten. In neueren Werken sind auch andere Materialien wie Stahl zu finden. Jan Bormann lebt und arbeitet mit der Künstlerin Erika A. Schäfer in Castrop-Rauxel. SR

Quelle

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1922, 1985 (Nachguss) Sent M'Ahesa

Künstler*in: Bernhard Hoetger

Jahr: 2016
Totem mit Elster
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Künstler*in: Lucy und Jorge Orta

Jahr: 2016
Gedenkstein für verletzte Menschenrechte
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Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2016
o. T.
Quelle Jürgen Spiler
o. T.

Künstler*in: Walter Hellenthal

Jahr: 2016
Roller-Ball
Quelle Jürgen Spiler
Roller-Ball

Künstler*in: Jan Bormann

Jahr: 2016
Friendly Heads
Quelle Jürgen Spiler
Friendly Heads

Künstler*in: Bernd Moenikes

Jahr: o.J.
o. T. (Bronzefigur)
o. T. (Bronzefigur)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2001
Hörder Stahlbrammen (Industriedenkmal)
Hörder Stahlbrammen (Industriedenkmal)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2000
Gedenktafel Mühlen am Hörder Bach
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Künstler*in: Theodor Sprenger u. Willi Garth

Jahr: 1989
Mahnmal für die Hörder Synagoge
Quelle Jürgen Spiler
Mahnmal für die Hörder Synagoge

Künstler*in: Israel Lanzmann

Jahr: 1998
Denkmal für Konrad von der Mark
Quelle Jürgen Spiler
Denkmal für Konrad von der Mark

Künstler*in: Theodor Sprenger

Jahr: 2011
Flüsterbrücke
Quelle Jürgen Spiler
Flüsterbrücke

Künstler*in: Jan Bormann

Jahr: 1953
Hüttenmann
Quelle Jürgen Spiler
Hüttenmann

Künstler*in: Friedel Dornberg

Jahr: 2004
Gedenkstein für Hermann Diedrich Piepenstock
Gedenkstein für Hermann Diedrich Piepenstock

Künstler*in: Adolf Pape

Jahr: 1989
Wasserschieber (Industriedenkmal)
Wasserschieber (Industriedenkmal)

Künstler*in: Künstler unbekannt