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Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Medienkreativ

Eltern und Erziehende sind mit jungen Menschen konfrontiert, die mit Suchtmitteln experimentieren oder sie bereits regelmäßig konsumieren. Alltagsdrogen wie Nikotin und Alkohol sowie andere Drogen spielen dabei in unterschiedlichem Maße eine Rolle.

In der Adoleszenz kommt es zudem zu einer „Neustrukturierung“ des Gehirns. Eine erhöhte Risikobereitschaft, sowie die Lust an extremen Gefühlen sind bei vielen Jugendlichen und jungen Volljährigen zu beobachten. Der Wunsch zum Suchtmittelmissbrauch kann daher bei jungen Menschen, neben des sozialen Erlernens durch die Gesellschaft, auch entwicklungspsychologisch und neurophysiologisch begründet sein.

Der Konsum von Suchtmitteln war und ist somit ein Teil der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen und jungen Volljährigen.

Daher ist auch das Erlernen des eigenverantwortlichen und kritikfähigen Umgangs mit Suchtmitteln eine Entwicklungsaufgabe, bei der die offene Jugendarbeit die jungen Menschen unterstützen und begleiten muss (vgl. § 1 Abs. 3 S. 1 SGB VIII, § 11 Abs. 1 SGB VIII und § 14 Abs. 2 S. 1 SGB VIII).

Im Jugendamt ist das Thema Suchtprävention in der Präventionsfachstelle mit der Koordinierungsstelle Suchtprävention und im Fachreferat Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz verankert.

Überblick

Hilfe bei Suchtstoffen

Hier finden Sie Infos zu den verschiedenen Suchtmitteln und Ansprechpersonen, bei denen Sie sich Hilfe holen können.

Fachstelle Kinder suchtkranker Eltern

Wer erkannt hat, dass ein Suchtproblem besteht, kann sich kostenlos beraten lassen. Die Suchtberatung erfolgt auf der Grundlage der Freiwiliigkeite und Vertraulichkeit. Auch für Angehörige gibt es spezielle Beratungsangebote.

Angebote

Die Angebote des Fachreferats Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und der Präventionsfachstelle richten sich an Kinder und Jugendliche in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendhilfe.

Themen im Bereich der Suchtprävention sind:

  • Stärkung der Persönlichkeit
  • Vermittlung von Lebenskompetenzen
  • Altersgerechte, sachliche Information über Substanzen und Wirkweisen
  • Aufklärung zu Suchtverlauf + Suchtvorbeugung
  • Alkohol- und Nikotinpräventionsübungen
  • Multiplikatorenschulungen

Ziele und Struktur

Ein zentrales Anliegen der Dortmunder Suchtprävention ist es mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie möglichst frühzeitig auf Risiken und Gefahren von Suchtmitteln aufmerksam zu machen.

Die kommunale Suchtprävention in Dortmund setzt altersentsprechende und geeignete präventive Maßnahmen in den Lebensphasen der Menschen aktiv um. Ein besonderer Fokus präventiver Aktivitäten liegt dabei bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

Die Strukturen in Dortmund im Bereich Suchtprävention setzen sich zum einen aus unterschiedlichen Fachstellen mit entsprechenden Aufgaben und Themenschwerpunkten aus koordinativen und operativen Handlungsfeldern zusammen:

Diese sind sowohl in der Verwaltung mit den Koordinierungsstellen im Jugendamt, im Gesundheitsamt Psychiatrie- und Suchtkoordination | dortmund.de und im Fachbereich Schule angesiedelt, als auch in den Fachberatungsstellen der freien Träger. Zum anderen werden verschiedene Gremien der Vernetzung, Planung und Steuerung genutzt.

Ziel der gemeinsamen Verantwortung für Suchtprävention in den drei Fachämtern ist die gemeinsame Steuerung, Planung und Organisation der kommunalen Suchtprävention. Auf diesem Handlungsfeld soll gemeinsam mit weiteren Akteur*innen der kommunalen Verwaltung, der freien Träger sowie Multiplikator*innen Präventionsarbeit geleistet werden.

Dazu wurde eigens aus allen drei Fachämtern ein Leitungsteam gebildet. Dieses erreichen Sie unter: leitungsteam-suchtpraevention@stadtdo.de

Hilfe und Beratung bei sexualisierter Gewalt

Sexualisierte Gewalt

Kontakt

Stadt Dortmund - Jugendamt - Präventionsfachstelle - Suchprävention

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Voßkuhle 37
44141 Dortmund

Die Adresse Voßkuhle 37, 44141 Dortmund, ist gut erreichbar:
Mit ÖPNV: Die U-Bahn-Linie U47 hält an der nahegelegenen Haltestelle "Voßkuhle" (ca. 3 Gehminuten entfernt). Die Buslinien 455 und 456 halten ebenfalls an der Haltestelle "Voßkuhle".
Mit dem Auto: Die Adresse liegt nahe dem Westfalendamm (B1) und ist über das Straßennetz gut angebunden. Parkmöglichkeiten stehen Ihnen sowohl auf unseren Besucherparkplätzen als auch in der umliegenden Umgebung kostenfrei zur Verfügung.

Personen
Nadine Lohmann Fachreferentin für erzieherischen Kinder- und Jugendschutz - Schwerpunkt Suchtvorbeugung

Kontakt

Bettina Prothmann Fachreferentin Suchtprävention

Kontakt

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