Mitarbeiter*innen
Henning Podulski
Henning Podulski (M.A. | M.Ed.) ist Literatur- und Kulturwissenschaftler. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Literatur der Arbeitswelt, die Geschichte der Arbeiter*innenliteratur, -kultur und -bewegung, das Verhältnis von Klasse und Literatur, die Historie und Gegenwart transkultureller Literatur, versch. Zusammenhänge von Reproduktionsarbeit, Klasse und Kunst sowie Themenfelder wie Eigensinn, Buckeln und Kleingärten.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Nach dem Bachelorstudium (2016–2019) in den Fächern Germanistik und Ökonomik an der Universität Münster hat er ebendort (2019–2022) im Master of Arts Kulturpoetik der Literatur und Medien sowie im Master of Education (Gym. & Ges.) Deutsch und Sozialwissenschaft studiert und abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete er in unterschiedlichen Zeiträumen in der Getränkelogistik, als Tutor in der germanstischen Linguistik sowie als studentische Hilfskraft in der Literaturwissenschaft bei Dr. Jens Birkmeyer und Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf. Er absolvierte zudem Praktika an Schulen sowie im Aschendorff Buchverlag. Daneben engagierte er sich ehrenamtlich bei Arbeiterkind e.V. (2018–2022) und betrieb mit Kommilitoni:innen den studentischen Kulturproleten-Blog (2019–2022).
Zwischen 2022 und 2025 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin im Sonderforschungsbereich 1512 Intervenierende Künste angestellt. Aus der Arbeit an seinem Unterprojekt zur Literatur der Arbeitswelt in den 1960er- und 1970er-Jahren innerhalb des literaturwissenschaftlichen Projekts zu Formen intervenierenden Schreibens in der Arbeiter*innenliteratur seit der Weimarer Republik entstand sein Dissertationsprojekt. Von Januar 2025 bis zu seiner Anstellung am Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt in Dortmund im März 2026 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektkoordinator im fach-/hochschuldidaktischen Projekt Lernraum Germanistik an der Universität Bonn.
In seinem Dissertationsprojekt widmet er sich der Literatur der Arbeitswelt der Dortmunder Gruppe 61 und des Werkkreis Literatur der Arbeitswelt zwischen 1960 und 1980. Die kulturpoetisch und literatursoziologisch informierte literaturhistorische Relektüre nimmt sowohl die Veröffentlichungen der Autor*innen beider Gruppen als auch die Gruppenprogrammatiken und die Gruppenpraxen im historisch-gesellschaftlichen Kontext der BRD der 1960er- und 1970er-Jahre, der zeitgenössischen Verbindungen in die DDR, der Verbindungen zu historischen Formen der Arbeiter:innenliteratur sowie der künstlerischen Formen und Praktiken der Realismen, des Dokumentarischen und der Montage in den Blick. Die literarische Produktion wird dabei als eine Form politischer Literatur lesbar gemacht und untersucht, ob und mit welchen Mitteln beide Gruppen Öffentlichkeiten dekonstruieren, eigene Formen der Gegenöffentlichkeiten konstruieren und welche Stimmen dabei dargestellt werden, welche repräsentiert werden und welche Stimmen ungehört bleiben.
Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Anschrift und Erreichbarkeit44388 Dortmund
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FreitagGeschlossen
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SamstagGeschlossen
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Terminvereinbarung empfohlen
Kontakt
Informationen zu Niklas Endler, Mitarbeiter beim Fritz-Hüser-Institut.
Informationen zu Johanna Giorgini, Mitarbeiterin beim Fritz-Hüser-Institut.
Kontaktinformationen zum Fritz-Hüser-Institut.
Informationen zu Henning Podulski, Mitarbeiter beim Fritz-Hüser-Institut.
Informationen zu Britta Michallek, Mitarbeiterin beim Fritz-Hüser-Institut.
Informationen zu Projekten, Publikationen und Tagungen im Fritz-Hüser-Institut.
Profil und historischer Abriss des Fritz-Hüser-Instituts.
Überblick zu Vor- und Nachlässen in der Sammlung des Fritz-Hüser-Instituts.
Zugriff zum Online-Katalog des Fritz-Hüser-Instituts.
Informationen zu Bianca Klonek, Mitarbeiterin beim Fritz-Hüser-Institut.
Informationen zu den Beiräten des Fritz-Hüser-Instituts.
Biografische Informationen zum Gründer und Namensgeber des Fritz-Hüser-Instituts.
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Alle Kontakte des Fritz-Hüser-Instituts auf einen Blick.
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