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Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Adobe Stock / paulrommer

Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Dortmund ist eine lebendige und weltoffene Stadt. Der Blick in die Geschichte und die Entwicklung unserer Stadt zeigen, wie sehr wir von der kulturellen Diversität und den Impulsen von Menschen, die Dortmund als ihre Heimat begreifen, profitieren.

Die Koordinierungsstelle möchte das über Jahre gewachsene Netzwerk zivilgesellschaftlicher und städtischer Akteur*innen und Bündnisse für Vielfalt, Toleranz und Demokratie weiter stärken und mit eigenen sowie gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen Aktionen dazu beitragen, Radikalisierung präventiv zu begegnen und Rechtsextremismus, Antisemitismus sowie andere Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu bekämpfen. Wir treten für ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen unabhängig von sozialem Status, Herkunft, Sprache, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und Identität sowie Religion ein. Mit unserer Arbeit möchten wir bürgerschaftliches Engagement und Zivilcourage fördern und den Zusammenhalt unserer vielfältigen, demokratischen und offenen Stadtgesellschaft stärken.

Sonderbeauftragter für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Am 1. März 2020 wurde Manfred Kossack durch den Oberbürgermeister der Stadt Dortmund zum Sonderbeauftragten für Vielfalt, Toleranz und Demokratie berufen. Er trat damit die Nachfolge von Hartmut Anders-Hoepgen an, der nach zwölf erfolgreichen Jahren im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus im Februar 2020 aus dem Amt verabschiedet wurde. Durch seine starke Vernetzung in der Dortmunder Bürgerschaft ist Manfred Kossack wichtiges Bindeglied zwischen Stadt und Zivilgesellschaft. Denn nur in einem starken Wirkungsdreieck von Stadt, Zivilgesellschaft und Polizei lassen sich Demokratiefeinde wirkungsvoll bekämpfen.

Logo: Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Dortmund ist eine lebendige Stadt. Menschen aus vielen Nationen leben hier zusammen. Trotzdem gibt es auch bei uns das Problem von Antisemitismus, Intoleranz und Rassismus.

Am 13. September 2007 gab der Rat der Stadt Dortmund der Verwaltung den Auftrag, einen lokalen Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie zu erstellen. Grund: die zunehmenden Aufmärsche von Rechtsradikalen und Neonazis, denen sich die Stadt in den letzten Jahren ausgesetzt sieht und die sie zur Zielscheibe einer lebensfeindlichen und menschenverachtenden Ideologie machen.

Logo: Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Logo "Wir in Dortmund - für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"

Ziele und Aufgaben

Zur Umsetzung und Koordinierung der im Aktionsplan genannten Ziele und Aufgaben wurde Superintendent a.D. Hartmut Anders-Hoepgen als ehrenamtlicher Sonderbeauftragter berufen. Ihn unterstützt die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, die im Rathaus direkt im Bereich des Oberbürgermeisters angesiedelt ist.

Im Rahmen des Aktionsplans sollen Problemlagen des Rechtsextremismus in Dortmund analysiert, bestehende Strukturen und Aktivitäten gegen Rechts effektiv vernetzt, unterstützt und zielgerichtet ausgebaut, sowie ein umfassendes städtisches Handlungskonzept für Vielfalt, Demokratie und Toleranz erstellt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Individuelle Prävention ist ein wichtiger Baustein des Aktionsplans. Vielfalt, Toleranz und Demokratie sind nicht selbstverständlich – sie sind immer wieder Angriffen ausgesetzt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich zu wehren und gemeinsam an einer vielfältigen Gesellschaft zu bauen.

DORTMUND - Couragiert. Demokratie stärken. Quelle: YouTube

Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

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