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Jubiläum

250 Jahre USA: Dortmund feiert am 4. Juli Demokratie, Kultur und die transatlantische Freundschaft

Burger und Baseball, Live-Musik und Line Dance: Mit Musik, Gesprächen, Sport und Kultur feiert Dortmund am 4. Juli den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Im Mittelpunkt stehen demokratische Werte, internationale Begegnungen und die enge Verbindung zu den USA.

Am Samstag, 4. Juli 2026, heißt es zum 250. Mal: Happy Independence Day! Die Erklärung der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten jährt sich zum 250. Mal. Dortmund feiert mit und lädt rund ums Rathaus zu einem großen Fest unter dem Motto „Celebrating Culture & Democracy“ ein. Das Rathaus und der Stadtgarten werden zu Orten der Begegnung, des Austauschs und der gemeinsamen Feier demokratischer Werte.

Demokratie bewahren und erneuern

Viele Akteure aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Wissenschaft treffen sich an der Büffel-Statue.
Viele Akteure aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Wissenschaft haben Beiträge für das Programmheft beigesteuert. Zur Programmveröffentlichung an der Büffelstatue - ein Geschenk der Partnerstadt Buffalo - trafen sich Programmbeteiligte und Redaktionsmitglieder.

Mit Konzerten, Diskussionen, Sportangeboten, Mitmachaktionen und kulturellen Beiträgen laden die Stadt Dortmund und die Technische Universität Dortmund als Veranstalterinnen gemeinsam mit vielen Partnern dazu ein, die vielfältigen Beziehungen zwischen Dortmund und den USA zu erleben und kritisch zu reflektieren. Das Fest ist Teil des Jahresprogramms „ USA@250 – Experiment Demokratie “, an dem sich rund 40 Institutionen aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft in Dortmund beteiligen.

Das Jubiläum fällt in eine Zeit, in der politische Entwicklungen in den USA weltweit intensiv diskutiert werden. Gerade deshalb richtet Dortmund den Blick auf die demokratischen Grundlagen, die mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung verbunden sind: Die „Declaration of Independence“ formulierte im Jahr 1776 zentrale Ideen der Aufklärung: die Gleichheit aller Menschen, Freiheit und demokratische Mitbestimmung.

Enge Verbindungen zwischen Dortmund und den USA

Bild: Linden Tree Photography / J Lindsay Lingenfelter
Gruppenbild des Orchester der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund.
Das Orchester der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund reiste Anfang 2025 nach Atlanta und musizierte dort gemeinsam mit jungen Menschen der Waldorf School of Atlanta. Einige der Stücke aus diesem Austauschprojekt eröffnen am 4. Juli das Programm im Rathaus.
Bild: Linden Tree Photography / J Lindsay Lingenfelter

Die Beziehungen von Dortmund zu den Vereinigten Staaten reichen weit zurück. Seit 1978 verbindet die Stadt eine Städtefreundschaft mit Buffalo im Bundesstaat New York. Hinzu kommen langjährige Projektpartnerschaften mit Oklahoma City, Seattle, Montgomery County in Maryland und Pittsburgh. Die TU Dortmund unterhält eines der größten Austauschprogramme Deutschlands mit den USA. Zahlreiche Begegnungen zwischen Studierenden, Forschenden, Lehrenden und Kulturschaffenden machen die transatlantischen Beziehungen seit Jahrzehnten lebendig.

Wie eng diese Verbindungen sind, zeigt auch die Rudolf-Steiner-Schule Dortmund. Ihr Orchester reiste Anfang 2025 nach Atlanta und musizierte dort gemeinsam mit jungen Menschen der Waldorf School of Atlanta. Einige der Stücke aus diesem Austauschprojekt erklingen nun beim Fest am 4. Juli und eröffnen das Programm im Rathaus.

Musik zwischen „Neuer Welt“ und Jazz

Bild: Uwe Plath
Die Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie spielt zusammen in einem Saal.
Die Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie wird mit dem Sänger Morgan Moody vom Theater Dortmund mit Jazzklassikern und amerikanischem Swing für echtes USA-Feeling im Rathaus sorgen.
Bild: Uwe Plath

Ein Höhepunkt des Tages ist das Townhall-Konzert in der Bürgerhalle des Rathauses. Das Dortmunder Universitätsorchester und die Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie gestalten ein Programm, das musikalische Brücken zwischen Europa und Amerika schlägt. Unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Julian Pontus Schirmer spielt das Orchester Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ sowie George GershwinsAn American in Paris“. Beide Werke erzählen auf unterschiedliche Weise von kulturellem Austausch, Aufbruch und gegenseitiger Inspiration.

Anschließend sorgt die Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie gemeinsam mit dem Sänger Morgan Moody vom Theater Dortmund mit Jazzklassikern und amerikanischem Swing für echtes USA-Feeling im Rathaus.

Prominente Gäste und spannende Diskussionen

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
OB Kalouti sitzt mit der US-Konsulin Preeti V. Shah zusammen.
US-Konsulin Preeti V. Shah wird auch in Dortmund sein. Hier im Austausch mit OB Alexander Kalouti.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Bereits am Mittag begrüßen Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti und die US-Konsulin Preeti V. Shah die Besucherinnen und Besucher im Rathaus. Im anschließenden Townhall-Panel „Experiment Demokratie“ sprechen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft über die Zukunft demokratischer Gesellschaften, transatlantische Beziehungen in Dortmund und die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements. Moderatorin Benita Sarah Bailey diskutiert dazu mit OB Alexander Kalouti, dem Präsidenten der Auslandsgesellschaft, Klaus Wegener, Elena Fink vom Konzerthaus Dortmund, dem Amerikanisten Prof. Dr. Walter Grünzweig sowie Prof. Dr. Thomas Goll vom Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie an der Technischen Universität Dortmund.

Kulturwissenschaftlerin Dr. Sibylle Klemm, ebenfalls TU Dortmund, stellt in der Bürgerhalle mit ihren Studierenden Seminararbeiten zu Dortmunder „Amerikabildern“ aus.

Festivalstimmung im Stadtgarten

Bild: supaEVENT
Eine Frau sitzt auf einem Rodeo-Pferd und lacht dabei.
Auch Rodeo-Reiten steht am 4. Juli auf dem Programm im Stadtgarten.
Bild: supaEVENT

Parallel zum Programm im Rathaus verwandelt sich die Stadtgartenwiese in ein sommerliches Festivalgelände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Live-Musik, Tanz, Interviews und Mitmachaktionen. Mit dabei sind unter anderem die Akustik-Pop-Bandgolden shade“, die Rock- und Pop-CoverbandTrials of Life“, die Rock’n’Roll-Formation „Danny & the Chicks“, die Cheerleader von Unity Cheer sowie ein Line-Dance-Angebot für alle, die selbst aktiv werden möchten.

Ein besonderes Highlight ist das Gespräch „Black Yellow Far From Home“, das die wachsende Begeisterung für Borussia Dortmund in den USA und die aktuelle Sonderausstellung des Borusseums beleuchtet. Jugendliche aus Dortmund kommen zudem in Interviews zu Wort und sprechen darüber, was Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt für ihre Generation bedeuten.

Mitmachen, ausprobieren und genießen

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine Luftaufnahme zeigt ein Wechselbeet der Amerikanischen Flagge am Stadtgarten.
Die Auszubildenden des Grünflächenamts haben für die Party zum amerikanischen Independence Day "Stars and Stripes" gepflanzt - spätestens bis zum 4. Juli wird das Motto-Beet in voller Blüte stehen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Auch abseits der Bühnen gibt es viel zu entdecken. Rodeo-Reiten, Baseball im Batting Cage der Dortmund Rhinos, Discgolf, Graffiti-Workshops, Aktionsstände des Dortmunder Demokratienetzwerks und weitere Angebote laden zum Mitmachen ein. So verbindet das Fest politische Bildung, Kultur und Freizeit auf unterhaltsame Weise.

Für das passende amerikanische Lebensgefühl sorgen Burger und andere typische BBQ-Spezialitäten, Cocktails und ausgewählte amerikanische Weine. Mit DJ Delaluz am Abend klingt der Feiertag schließlich entspannt unter freiem Himmel aus.

Im Stadtgarten treibt das Jubiläum bereits jetzt seine Blüten: Auszubildende des Grünflächenamts haben das „Mottobeet“ am Wall als US-Flagge bepflanzt.

Zum Thema

Ein Fest für alle Generationen

4th of July Party - Celebrating Culture & Democracy, Samstag, 4. Juli, 12 – 21 Uhr

Rathaus, Friedensplatz 1 und Stadtgarten - Eintritt frei

Details:

12 – 14 Uhr: Townhall Event mit Paneldiskussion (Einlass 11:30 Uhr)

14:15 – 17 Uhr: Townhall-Konzerte: Universitätsorchester und Jazz Akademie

15 – 21 Uhr: Stadtgarten Outdoor Activities mit Live-Musik, Kultur, Workshops, Sport und Kulinarik

Ab 19 Uhr: DJ Delaluz – presented by JKC

Das ganze Programm und die Jahresbroschüre „USA@250: Experiment Demokratie“ finden Sie unter dortmund.de/usa250

Schlagwörter

Internationales USA@250 Kultur & Freizeit Performance Party & Nightlife Diskussion / Gespräch Festival Open-Air Show

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