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E-Scooter-Academy macht Schülerinnen und Schüler fit für den Straßenverkehr

E-Scooter sind schnell, schick und gerade bei jungen Menschen sehr beliebt. Wie man mit ihnen sicher durch den Straßenverkehr kommt, haben sie nun auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule Fredenbaum bei einem Fahrsicherheitstraining geübt - ein Angebot von Landesverkehrswacht NRW, dem Leih-Scooter-Anbieter Lime und der Stadt Dortmund.

Denn rund um die Nutzung von E-Scootern gibt es viele Fragen – besonders bei jungen Menschen: Wie bremse ich richtig? Darf ich den Fußgängerweg nutzen? Und warum ist das Parken auf dem Gehweg problematisch? Um hier frühzeitig für Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein zu sensibilisieren, hat die Landesverkehrswacht NRW die E-Scooter-Academy ins Leben gerufen. Sie bildet Lehrende an weiterführenden Schulen dazu aus, Schüler*innen alles Wichtige rund ums E-Scooter-Fahren zu vermitteln.

Deshalb stand für die Schüler*innen der Paul-Dohrmann-Schule das Fahrsicherheitstraining mit den beliebten E-Scootern auf dem Stundenplan. Die Jugendlichen waren äußerst interessiert und engagiert bei der Sache – denn Spaß macht das Ganze ja auch.

E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden nehmen deutlich zu

Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
E-Scooter-Training im Fredenbaum
Filomena (l.) und Navanish (r.) von der Paul-Dohrmann-Schule hatten Spaß mit den E-Scootern. Erdi Elaslan (Operations Manager bei Lime), Herrmann Lüer (Fachbereich Schule), Dennis Neumann (Leiter Fachbereich Schule) und Jörg Weinrich (Geschäftsführer LVW NRW, v.l.) hat der Tag auch gefallen.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

„2025 sind von der Polizei 4.281 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert worden. Das sind gut 48 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit der E-Scooter-Academy wird den Lehrerinnen und Lehrern vor Ort das nötige Wissen vermittelt, um Jugendliche zu verantwortungsbewussten und sichereren E-Scooter-Fahrern zu machen“, sagt Jörg Weinrich, Geschäftsführer der LVW NRW.

Die Trainings kombinieren Theorie und Praxis: Vermittelt werden Verkehrsregeln, Alkohol- und Drogenvorschriften. In praktischen Parcours übten die Schülerinnen und Schüler Bremsmanöver, kontrolliertes Anfahren und defensives Fahren. Am Ende wussten auch alle, wie viele Menschen auf einem E-Scooter fahren dürfen – nämlich nur eine oder einer.

Regeln und Tipps für sicheres Fahren

„Eigene E-Scooter dürfen ab 14 Jahren ohne Ausbildung gefahren werden. Wir erreichen mit der E-Scooter-Academy genau diese wichtige Zielgruppe, der wir bestehende Regeln und Tipps zum sicheren Fahren vermitteln“, so Weinrich.

Auch die Stadt Dortmund begrüßt die Initiative. „Diese Trainings sorgen für mehr Sicherheit in Dortmunds Straßenverkehr. Es ist wunderbar, dass gerade junge Menschen hier auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule den richtigen Umgang mit den E-Scootern lernen. Das Wissen, was die Schülerinnen und Schüler hier erlernen, sorgt für mehr Rücksicht und ein besseres Miteinander auf Dortmunds Straßen“, sagt Dennis Neumann, Leiter des Fachbereich Schule bei der Stadt Dortmund.

Ziel: Ein guten Miteinander für alle Verkehrsteilnehmer*innen

„Als Anbieter tragen wir Verantwortung und wollen zur Sicherheit auf den Straßen beitragen. Es ist wichtig, dass vor allem junge Menschen für die geltenden Regeln sensibilisiert werden. Ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer liegt uns besonders am Herzen“, sagt Erdi Elaslan, Operations Manager bei Lime.

Info zum Thema E-Scooter

79 Prozent der in Deutschland versicherten E-Scooter befinden sich im Privatbesitz. Sharing-Angebote machen einen kleineren Anteil der Fahrzeuge aus und unterliegen festen Wartungszyklen, technischen Sicherheitsstandards sowie einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h.

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