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Stadtentwicklung

Grünes Stadtquartier: Ein urbanes Paradies am Dortmunder U

Rund um das Dortmunder U nimmt ein neues, grünes Stadtquartier zunehmend Gestalt an. Nach intensiver Planungsarbeit starten jetzt die nächsten Schritte, um das Areal an der Rheinischen Straße zu einem lebendigen Treffpunkt für Stadtleben, Klima und Kultur zu machen.

Das Ziel: Ein offenes, pflanzenreiches Quartier, das an heißen Tagen kühlt, Regenwasser aufnimmt und zum Verweilen einlädt – ein Ort, der Dortmunds Innenstadt spürbar aufwertet.

Mehr Natur, mehr Kultur und Treffpunkte in der Innenstadt

Die bisher teils versiegelten Bereiche werden entsiegelt, begrünt und mit klimaresistenten Baumarten neugestaltet. So entsteht entlang der Annelise-Kretschmar-Straße ein Band aus natürlichen Plätzen, modernen Aufenthaltsbereichen und Wegen, die das Robert-Bosch-Berufskolleg, die Rheinische Straße und den Platz der Partnerstädte miteinander verbinden.

Ein geplanter urbaner Park an der Benno-Elkan-Allee soll künftig Schatten spenden, Raum für Spiel und Ruhe schaffen und gleichzeitig als Speicherfläche für Regenwasser dienen – ein Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung.

Freiluftbühne für Kunst

Illustration, wie das Stadtquartier am U einmal aussehen soll: offen, durchgrünt und zum Verweilen einladwend
Das neue Stadtquartier soll die Menschen zum Verweilen einladen.

Die Scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf und Leinfelder Ingenieure aus Haan setzen das prämierte Konzept nun schrittweise um. Materialien wie Klinker und Holz schaffen eine warme, einladende Atmosphäre, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt.

Ein besonderes Highlight ist die geplante „Green Stage“ am heutigen Podest des Restaurants Emil: eine Freiluftbühne für Kunst, kleine Konzerte und Begegnungen unter freiem Himmel. Damit zieht die kreative Energie des U-Turms buchstäblich nach draußen und eröffnet neue Räume für Kultur im öffentlichen Raum.

Das Konzept basiert auf einer breiten Beteiligung der Dortmunder Stadtgesellschaft. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschten sich mehr Grünflächen, Aufenthaltsqualität und kulturelle Angebote in fußläufiger Nähe – Wünsche, die nun sichtbar umgesetzt werden.

Diese intensive Beteiligung ist Teil einer stadtweiten Entwicklung hin zu mehr gemeinsamer Planung und Transparenz.

Wie geht es weiter?

Der Stadtrat wird 2026 über den endgültigen Baubeschluss entscheiden. Dann sollen auch Zeitrahmen und Kostenrahmen feststehen. Schon jetzt ist klar: Das neue Quartier wird ein Herzstück des Dortmunder Zentrums – ein lebendiger Ort zwischen Stadt, Grün und Kultur, der beispielhaft für eine nachhaltige Stadtentwicklung steht.

Schlagwörter

Engagement & Bürger*innenbeteiligung Planen & Bauen

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