Stadtplanungs- und Bauordnungsamt
Stadtentwicklung
Unter Stadtentwicklung versteht man eine informelle, integrierte, gesamtstädtische Entwicklungsplanung.
Im Gegensatz zur städtebaulichen Planung, für die formale Planarten, wie z. B. Flächennutzungspläne und Bebauungspläne vorgeschrieben sind, sind Pläne der Stadtentwicklung an keine Form gebunden.
Stellt die Gemeinde einen Plan der Stadtentwicklung (z. B. in Form eines Masterplans) auf, stellt dieser eine Richtlinie für Behörden und Planer dar, die z. B. städtebauliche Planungen auf die Inhalte abstimmen muss. Er bedeutet keine Rechtsbindung, sondern eine Selbstbindung der Gemeinde. Somit verpflichtet sich die Gemeine mit der Aufstellung eines solchen Plans selbst, die darin formulierten Ziele und Entwicklungen anzustreben.
Der Vorteil dieser eher informellen Planung ist, dass sie flexibel und schnell auf sich ändernde Bedingungen reagieren kann bzw. angepasst werden kann. Derartige Entwicklungsprozesse und -pläne sind in der Regel bürgernah, da bei der Aufstellung großer Wert auf Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung gelegt wird, damit sich die Meinung der Bürger in den aufgestellten Zielen widerspiegelt und somit zu größerer Akzeptanz bei Stadtentwicklungsmaßnahmen führt.
Stadt Dortmund - Stadtplanungs- und Bauordnungsamt - Stadtentwicklung
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund
Persönliche Vorsprache nach Terminvereinbarung möglich.
Informationen zum Thema "Masterplan Plätze und Baukultur City" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Informationen zum Thema "CITY 2030 - Konzept zur Entwicklung der City Dortmund" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Informationen zum Thema " Integrierte Stadtbezirksentwicklungskonzepte" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Informationen zum Thema "Masterpläne" aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund
Nachrichten
Um jedem Kind einen passenden Schulplatz anbieten zu können, investiert die Stadt Dortmund in zusätzliche Schulkapazitäten. An den drei Standorten Brackel, Eving und Hacheney entstehen dafür neue Schulgebäude und zusätzliche Schulplätze. Die erforderlichen Grundsatzentscheidungen hat der Rat in der zweiten Jahreshälfte 2025 in mehreren aufeinander aufbauenden Beschlüssen auf den Weg gebracht. Nun folgen die nächsten konkreten Umsetzungsschritte.
„Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!“ heißt das neue Klima- und Freiraumkonzept für die Nordstadt. Es enthält eine gemeinsame städtische Handlungsstrategie und konkrete Checklisten für aktuelle und künftige Baumaßnahmen.
Die Stadt Dortmund hat erstmals ein gesamtstädtisches Baulückenkataster erstellt. Es zeigt, wo im Stadtgebiet noch Grundstücke für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Damit macht die Stadt auch bislang wenig beachtetes Potenzial für neuen Wohnraum sichtbar.
Großflächige Parkplätze könnten künftig nicht nur Autos Platz bieten, sondern auch Wohnraum, Grünflächen und Anlagen für erneuerbare Energien. Das zeigt der Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Transformation großflächiger Parkplätze“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Dortmund hat als eine von drei Modellkommunen an dem bundesweiten Projekt teilgenommen.
Wie hat sich das Hafenquartier Speicherstraße entwickelt und wie geht es weiter? Darum geht es beim Forum Stadtbaukultur – diesmal als geführter Stadtspaziergang. Treffpunkt ist vor dem Fraunhofer-Institut (Speicherstraße 6) am Montag, 6. Juli, um 17:30 Uhr.
Wie soll sich der Dortmunder Hafen künftig weiterentwickeln? Für Teilbereiche wie das Hafenquartier Speicherstraße oder den Industriecampus gibt es bereits ausgefeilte und beschlossene Konzepte. Jetzt wollen Hafen und Stadtverwaltung gemeinsam ein übergreifendes Gesamtkonzept für den Hafen als Industriegebiet aufstellen.
In fast genau einem Jahr, am 23. April 2027, öffnet die Internationale Gartenausstellung (IGA) ihre Tore im Ruhrgebiet. Ist die IGA nur eine Blümchenschau oder ist sie mehr? Kann sie die umliegenden Stadtteile nachhaltig verändern? Darüber redet das Forum Stadtbaukultur am Montag, 27. April, ab 18:30 Uhr in der Waschkaue der Kokerei Hansa, Emscherallee 11. Zuvor gibt es um 16:30 Uhr eine Führung über das Gelände.
Zum Schuljahr 2028/29 soll die Gesamtschule im Süden mehr Raum auf einem neuen Grundstück bekommen. Der Verwaltungsvorstand möchte auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney für die Gesamtschule einen neuen Standort entwickeln.
Das sehenswerte ehemalige VEW-Verwaltungsgebäude aus den 1970er-Jahren am Rheinlanddamm 24 steht schon länger leer. Mit Hilfe des Bauturbos könnte es schon bald zu neuem Leben erwachen. Ein Investor möchte dort einen Nutzungsmix umsetzen: Geplant sind 200 Wohnungen, Arztpraxen, Fitnesscenter und ein Quartiersladen.
Viele Orte sind noch immer nicht barrierefrei. Warum das so ist und wie es besser geht, diskutiert am Montag, 23. Februar, das „Forum Stadtbaukultur“ im Baukunstarchiv NRW. Alle Interessierten sind willkommen.
Mit einer neuen, modernen Einfach-Sporthalle für die Hauptschule am Hafen investiert die Stadt weiter in die Zukunft von Schule und Vereinssport. Eine Machbarkeitsstudie hatte drei Varianten für den Neubau untersucht. Der Rat entscheidet im Mai.
Stadtplanung soll sich am Gemeinwohl orientieren. Bürgerinnen und Bürger wollen mitreden bei der Planung von Projekten für ihre Stadt. Aber was genau bedeutet Orientierung am Gemeinwohl, und welche Beispiele dafür gibt es? Das Forum Stadtbaukultur redet darüber am 26. Januar ab 18:30 Uhr im Baukunstarchiv NRW.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer spürbarer. Eine der großen Zukunftsaufgaben ist es daher, die Städte anzupassen und widerstandsfähig zu gestalten. Digitale Werkzeuge können dabei helfen. Das Forum Stadtbaukultur redet darüber am 27. Oktober ab 18:30 Uhr im Saal Westfalia im Rathaus.
Über den geplanten Neubau eines Lebensmittelmarktes und zusätzlicher Wohnhäuser an der Kaiserstraße zwischen Lentstraße und Steinmetzstraße haben sich etwa 30 Anwohner*innen in der Aula am Ostwall informiert. Jetzt kann man sich schriftlich beteiligen.
Vor 30 Jahren, am 12. Juli 1995, zogen sich die Briten aus Dortmund von ihren elf Standorten zurück. Sie hinterließen insgesamt 270 Hektar – eine Fläche größer als Monaco, die die Stadt neu entwickelt hat. Heute sind die drei größten Areale, Hohenbuschei, Auf dem Hohwart und Stadtkrone Ost, aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Wohnen, Sport und Gewerbe haben ihnen neue Gesichter gegeben.
Veranstaltungen
Reinoldi-Gesamtschule
Forum Stadtbaukultur: 7. Werkbund Regionale DortmundDieses Jahr setzt der Deutsche Werkbund NW mit der Reihe „Werkbund Regionale in Dortmund“ seine Vorstellung in NRW fort.
Rathaus - Bürgersaal
KAMP:TALK - Abschlussforum