Familie
Info-Nachmittag im Rathaus: Alles zu Schwangerschaft und Elternzeit
Ein Nachmittag, ein Ort, viele Antworten: Am 16. September verwandelt sich die Bürgerhalle des Rathauses in einen bunten Treffpunkt für werdende Familien. Rund 40 Fachstellen, ein Vätertisch, eine Fotobox und jede Menge Tipps und Ratschläge erwarten Bürgerinnen und Bürger bei der Infoveranstaltung „Schwangerschaft und Elternzeit".
Ein Baby ist unterwegs – und plötzlich taucht ein ganzer Berg an Fragen auf. Wer hilft bei der Hebammensuche? Wie beantragt man Eltern- und Kindergeld? Und welches Betreuungsangebot passt am besten? Die Suche nach Antworten kostet oft Zeit und Nerven. Am Mittwoch, 16. September, wird sie leicht gemacht: Von 14:30 bis 17:30 Uhr laden Gesundheitsamt und Jugendamt zur Infoveranstaltung „Schwangerschaft und Elternzeit" in die Bürgerhalle des Rathauses ein.
Ein Baby ist unterwegs – und plötzlich taucht ein ganzer Berg an Fragen auf. Wer hilft bei der Hebammensuche? Wie beantragt man Eltern- und Kindergeld? Und welches Betreuungsangebot passt am besten? Die Suche nach Antworten kostet oft Zeit und Nerven. Am Mittwoch, 16. September, wird sie leicht gemacht: Von 14:30 bis 17:30 Uhr laden Gesundheitsamt und Jugendamt zur Infoveranstaltung „Schwangerschaft und Elternzeit" in die Bürgerhalle des Rathauses ein.
Alle Antworten unter einem Dach
Statt viele Ämter und Praxen abzuklappern, reicht an diesem Nachmittag ein einziges Ziel. Rund 45 Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen sowie der Kinder- und Jugendhilfe stellen ihre Angebote vor: Hebammen, Kinderärztinnen und -ärzte sowie Fachkräfte zu den Themen Schwangerschaft, Eltern- und Kindergeld, Sorgerecht oder Tagesbetreuung. Ein Teil der Gespräche findet mehrsprachig statt, sodass sich auch Familien mit wenig Deutschkenntnissen gut aufgehoben fühlen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Team der Maßnahme „Werdende Eltern – informiert von Anfang an", einer Kooperation von Gesundheitsamt und Jugendamt im Rahmen der Frühen Hilfen Dortmund, gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren des Netzwerks Frühe Hilfen.
„Uns ist wichtig, dass es ein niederschwelliges Angebot für die Familien ist – ohne Voranmeldung und einfach zugänglich", bringt Pia Sperlich-Eckrodt, Koordinierungsstelle Frühe Hilfen im Gesundheitsamt Dortmund, den Grundgedanken auf den Punkt.
Vätertisch, Fotobox und eine besondere Auszeichnung
Bevor die Veranstaltung losgeht, spricht der stellvertretende Bürgermeister Norbert Schilff um 14:20 Uhr ein Grußwort an die anwesenden Fachkräfte. Für Väter gibt es einen eigenen Vätertisch zum Austausch untereinander, für kleine Pausen einen ruhigen Stillraum zum Füttern und Wickeln – und für bleibende Erinnerungen gibt es eine kostenfreie Fotobox. Auch Großmütter und Großväter sind herzlich willkommen.
Zusätzlich gibt es eine besondere Auszeichnung: Das Rathaus erhält das Zertifikat der Aktion „Stillen? Hier gerne!" für stillfreundliche Orte in der Stadt. Norbert Schilff nimmt die Auszeichnung stellvertretend im Stillraum des Rathauses entgegen
Wer besucht die Veranstaltung besonders gern? Eine Evaluation der vergangenen Jahre zeigt: vor allem Menschen, die zum ersten Mal Eltern werden. Ihre größte Wirkung entfaltet die Infoveranstaltung dabei erst im Nachgang, über den direkten Besuch hinaus. „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass dieser Infotag nachhaltige Effekte brachte: nicht dadurch, dass es besonderen Zulauf gab, sondern dass die Information über das Angebot der Frühen Hilfen durch Familien, Bekannte und Freunde weitergetragen wurde", beschreibt Sabine Janowski diesen Effekt.
Kleine Geste, große Wirkung
Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht nötig – einfach vorbeischauen und ins Gespräch kommen. Weitere Informationen gibt es unter
Die Frühen Hilfen begleiten Familien deutschlandweit von der Schwangerschaft bis zum dritten Geburtstag des Kindes. Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Kinder- und Jugendhilfe, Schwangerschaftsberatung und Frühförderung ziehen dabei an einem Strang, damit Familien früh die passende Unterstützung finden – bevor aus kleinen Sorgen große werden. In Dortmund reicht das Netz von der Hebammen-Hotline über aufsuchende Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen bis zu Familienbildungsstätten. Sabine Janowski, Koordinatorin der Frühen Hilfen im Jugendamt Dortmund, beschreibt: „Die Frühen Hilfen sehen sich als eine Art Präventionskette: Schwangerschaft bis drittes Lebensjahr ist nur ein Baustein von vielen."
Bundesweit richten sich die Frühen Hilfen an Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Geburtstag des Kindes. In Dortmund geht das Angebot darüber hinaus: Als „frühzeitige" Hilfe verstanden, stehen Unterstützungsangebote auch für ältere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende zur Verfügung.
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