Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Wirtschaft & Wissenschaft

Initiative „to:DO – Dortmunds Neue Arbeit“ erhält Deutschen Demografie Preis 2024

Mit ihrem innovativen Projekt to:DO zur Zukunft der Arbeit hat die Wirtschaftsförderung Dortmund in Berlin den Deutschen Demografie-Preis gewonnen.

Mit dem Deutschen Demografie Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die Antworten auf Fragen zu den Herausforderungen des demografischen Wandels geben. Die Dortmunder Wirtschaftsförderung hatte sich mit dem Projekt „to:DO – Dortmunds neue Arbeit“ beworben und den Preis am 13. Juni in Berlin in der Kategorie „Gemeinsam wirken - Bündnisse schmieden“ gewonnen. Hinter dem Preis steht das Demographie Netzwerk e.V. (ddn) mit den Partnern Deutsche Bahn, Bundesverband Deutsche Berufsförderungswerke, INGDeutschland, Siemens, ZEIT Akademie, BAHN-BKK, nextpractice-Institut und R+VVersicherung.

Eine Frau, Heike Marzen, steht vor einer Wand mit einer abstrakten Grafik.
Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Laura Koscholke

Der demografische Wandel wird die Arbeitswelt der Zukunft nicht nur in Dortmund nachhaltig beeinflussen. Es ist wichtig, dass wir die Augen nicht verschließen und mit zukunftsweisenden Initiativen gemeinsam neue Lösungen finden.

to:Do – Dortmunds Neue Arbeit

Mit der Initiative to:DO möchte Dortmund zu einer Modellstadt der Arbeit der Zukunft werden. to:DO ist eine breit angelegte Kampagne und eine dauerhafte stadtgesellschaftliche Innovationsplattform zur Zukunft der Arbeit. Eine Eventwoche Ende April hatte den Dialog in der Stadtgesellschaft zu den Herausforderungen der zukünftigen Arbeitswelt eingeleitet. Im Angesicht einer nie dagewesenen unmittelbaren demografischen Herausforderung soll er für die Notwendigkeit von Veränderungen sensibilisieren und Dortmund zukunftsfest machen.

Umgesetzt wird die Initiative von der Wirtschaftsförderung Dortmund gemeinsam mit dem „InnoLab Zukunft der Arbeit“, einem 2022 gegründeten Zusammenschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kammern, Verbänden, Verwaltung und der Stadtgesellschaft.

Positiver Impuls für das ganze Ruhrgebiet

„Der demografische Wandel wird die Arbeitswelt der Zukunft nicht nur in Dortmund nachhaltig beeinflussen. Es ist wichtig, dass wir die Augen nicht verschließen und mit zukunftsweisenden Initiativen gemeinsam neue Lösungen finden. Mein Dank geht an den Rat der Stadt Dortmund und das InnoLab. Ohne die Beauftragung der Wirtschaftsförderung und die Freigabe der Mittel wäre das Ergebnis nicht möglich gewesen. Die Auszeichnung zeigt, dass wir mit unseren Projektideen auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich, diesen positiven Impuls ins Ruhrgebiet mitnehmen zu können“, sagte Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund in Berlin.

Zum Thema

Erfahren Sie mehr über die Initiative "to:DO" .

Dortmund wächst

Auch in Dortmund altert die Bevölkerung – anders als andere Kommunen jedoch verzeichnet Dortmund gleichzeitig ein deutliches Wachstum in der Gruppe junger Erwachsener und Kinder, bedingt durch steigende Geburtenzahlen, Zuwanderung aus dem Ausland und dem Bildungszuzug aus der Umgebung. In den nächsten 20 Jahren könnte die Zahl der Einwohner*innen daher signifikant steigen.

Demografischer Wandel heißt in Dortmund daher nicht nur, dass die Bevölkerung älter wird – vielmehr verbindet sich damit auch ein Migrations- und Integrationsprozess. Eine gelingende Integration ist wichtig, um die Bevölkerung zu verjüngen und um dem Fachkräftemangel zum Beispiel in der Pflege entgegenzuwirken.Dortmund sieht den demografischen Wandel auch als Chance: Die Generation der Babyboomer kann ihn durch ihre Expertise positiv und entlastend begleiten, zum Beispiel in der Daseinsvorsorge. Für Menschen mit Migrationsgeschichte bieten sich gerade im sozialen Bereich gute Arbeitsmarkt- und Aufstiegschancen. Sie sichern die regionale Daseinsvorsorge und erzielen volkswirtschaftliche Effekte.

Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund

Wir möchten den verschiedenen Aspekten der demografischen Entwicklung auf kommunaler Ebene bestmöglich begegnen und die Potentiale der Dortmunder ,Zukunft der Vielen‘ generationengerecht gestalten.

Dortmund sieht den demografischen Wandel auch als Chance: Die Generation der Babyboomer kann ihn durch ihre Expertise positiv und entlastend begleiten, zum Beispiel in der Daseinsvorsorge. Für Menschen mit Migrationsgeschichte bieten sich gerade im sozialen Bereich gute Arbeitsmarkt- und Aufstiegschancen. Sie sichern die regionale Daseinsvorsorge und erzielen volkswirtschaftliche Effekte.

„Wir möchten den verschiedenen Aspekten der demografischen Entwicklung auf kommunaler Ebene bestmöglich begegnen und die Potentiale der Dortmunder ,Zukunft der Vielen‘ generationengerecht gestalten. Daher entwickeln wir frühzeitig Anpassungsstrategien und bauen die vorhandene Infrastruktur aus, insbesondere in den Bereichen Wohnen und Bildung, Fachkräftesicherung, soziale Teilhabe und Beteiligung“, so Marzen.

Dortmunder Demografieforum am 20. November im Rathaus

Weiter geht es mit dem Thema unter anderem beim Dortmunder Demografieforum am 20. November von 10 bis 18 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses im Herzen der Stadt. Die öffentliche Veranstaltung richtet sich sowohl an Fachbesucher*innen als auch an interessierte Bürger*innen.

Das Forum versteht sich als interdisziplinäre Plattform, um gesellschaftlich relevante Themen rund um den demografischen Wandel zu diskutieren. Mehrere Fachbereiche der Stadt gestalten das Programm mit externen Partnern aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Dortmunder Masterplan Wissenschaft statt.

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Viel Verkehr am Samstag & B1 bleibt gesperrt
Fr 23. Oktober 2026
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
„kick west“: Neuer Drogenhilfe-Standort vor dem Start
Fr 23. Oktober 2026
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper
Erstes YU Festival im Dortmunder U: Digitale Kunst zum Mitmachen
Fr 23. Oktober 2026
H Bahn
Bild: Julie C. Stamm
Quereinstieg: Stadt sucht Verstärkung für den Kommunalen Ordnungsdienst
Mi 21. Oktober 2026
Ein neues Herz für den Westfalenpark: Grundstein am Zentralplatz gelegt
Mi 21. Oktober 2026
Vier Personen deuten einen Spatenstich auf einer Baustelle im Westfalenpark an.
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper
Welttag der Statistik: Kennen Sie diese Dortmunder Zahlen und Fakten?
Mo 19. Oktober 2026
Kleiner Junge mit Baby-Geschwisterchen im Arm
Bild: Adobe Stock / Tomsickova
Zehn Jahre „lokal willkommen“: Dortmund stärkt den Zusammenhalt vor Ort
Mo 19. Oktober 2026
lokal willkommen 10 Jahre Jubiläum im Rathaus.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Wambel und Derne bekommen 2027 neue weiterführende Schulen
Fr 16. Oktober 2026
Schulhof der Containerschule in Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
City-Ring für Heinz Overkamp
Fr 16. Oktober 2026
Aplerbeck
Portrait von Heinz Overkamp
Bild: Privat
greenhouse.ruhr zeichnet die besten Gründungsideen 2026 aus
Fr 16. Oktober 2026
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund/ Andreas Buck
Neues Graffiti: In Dortmund blüht selbst der Beton
Fr 16. Oktober 2026
Huckarde
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Hoher Informationsbedarf: Zweite Veranstaltung zum Neubau der A45-Brücke geplant
Mi 14. Oktober 2026
Lütgendortmund
Die A45-Brücke an der Martener Straße mit einer Bahnstrecke.
Bild: Stadt Dortmund
Neue Wege gehen: Dortmund muss beim Haushalt gegensteuern
Mo 12. Oktober 2026
Der neue Kämmerer der Stadt Dortmund, Torsten Bunte, im Portrait.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Neue Ausstellungen bei Phoenix des Lumières
Do 8. Oktober 2026
Bild: Culturespaces / Markus Mielek
Kaufen oder lieber leihen? Neue Sharing-Ideen für Dortmund gesucht
Do 8. Oktober 2026
Bild: Roland Gorecki