Olympischen Spiele
Kein Olympia-Zuschlag: „Dortmund wird starke Sportstadt bleiben“
NOlympia in Dortmund. Die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes, DOSB, haben heute (26. September) im Kurhaus Baden-Baden entschieden.
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Die Region KölnRheinRuhr mit Dortmund als einem Austragungsort wird nicht als deutscher Bewerber für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 ins Rennen gehen. Die Wahl fiel stattdessen auf München. Mit 91:50 Stimmen hat sich München dann doch deutlich durchgesetzt.
Sportliche Reaktion
Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti verfolgte die Entscheidung auf Einladung der NRW-Staatskanzlei bei einer „Watch Party“ im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln und nahm die Entscheidung sportlich: „Die Rhein-Ruhr-Region mit Dortmund wird Deutschland leider nicht als ausgewählte Bewerberregion für die Olympischen und Paraolympischen Spiele vertreten. Gerade Dortmund hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir internationale Sportgroßveranstaltungen erfolgreich organisieren und Menschen aus aller Welt herzlich willkommen heißen können. Mein Glückwunsch gilt der erfolgreichen Bewerberstadt München. Ich wünsche viel Erfolg für die nächsten Schritte und für die Aufgabe, Deutschland auf dem Weg zu einer Olympiabewerbung zu vertreten.“
Dortmund bleibt starke Sportstadt
Besonders dankte der Oberbürgermeister den Dortmunderinnen und Dortmundern für die Unterstützung auf dem Weg zur Bewerbung. In einem Bürgerentscheid im Frühjahr hatten sie sich zu
Gleichzeitig warf er einen Blick nach vorn: Dortmund werde auch künftig eine starke Sportstadt sein und den Breitensport stärken, versprach er. Und der OB weckte die Vorfreude auf das nächste internationale sportliche Großergeignis in Dortmund: die
So geht es jetzt weiter
Für Deutschland gilt es nun, sich nach dem Votum international zu positionieren und dem IOC konkrete Detailpläne sowie finanzielle Garantien vorzulegen. Die erste Auswahlrunde für die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2036 soll bis März 2027 abgeschlossen sein. Anschließend ist bis Ende 2028 eine weitere Phase strategischer Verhandlungen vorgesehen. In den letzten Monaten vor der entscheidenden IOC-Session Mitte 2029 dürften schließlich nur noch die aussichtsreichsten Bewerber im Rennen sein.
Warum NRW dennoch von der Bewerbung profitiert
- Schon der Weg hat sich gelohnt – unabhängig vom Ausgang.
- Sportmilliarde: rund eine Milliarde Euro für den Sport – für Vereine, Bäder und kommunale Sportstätten.
- Zusätzliche Impulse für den Sport: bis zu 3,5 Millionen Euro für die Trainervergütung im Nachwuchsleistungssport, 1 Millionen Euro für die Gewinnung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern, 2 Millionen Euro für die Sportförderung im gebundenen Ganztag.
- 10 Punkte-Offensive für Para Sport und Inklusion: Schaffung bester Bedingungen für Athletinnen und Athleten, für Nachwuchsgewinnung und für Barrierefreiheit und Inklusion.
- Anreize für den Leistungssport: Einführung einer eigenen Medaillenprämie und Erhöhung der Teilnahmeprämie für Athletinnen und Athleten bei Olympischen und Paralympischen Spielen aus Nordrhein-Westfalen.
- Einführung der „NRW-Sportgrundschulen“ zur Förderung der sportlichen Entwicklung der Grundschülerinnen und Grundschüler in Nordrhein-Westfalen.
- Der Ausbau des Rhein-Ruhr-Express läuft ohnehin – die Bewerbung hat ihn zusätzlich beschleunigt.
- Die Bewerbung hat ein echtes Olympia-Fieber ausgelöst und neuen Stolz geweckt. Sport verbindet – gerade in polarisierten Zeiten.
- Die Bewerbung hat auch alle aktiv beteiligten Stakeholder für künftige Aufgaben zusammengeschweißt – über Parteigrenzen oder Städte-Rivalitäten hinweg.
- Die Bewerbung hat das Prädikat „Sportland Nr. 1“ untermauert.
- Das Erbe der Bewerbung ist ein Gewinn für unser Land – unabhängig vom Zuschlag für die Deutschland-Bewerbung.
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