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Renommierte Sammlung

Museum Ostwall bietet ganz neuen Blick auf den Expressionismus

Das Museum Ostwall zeigt den "Expressionismus hier und jetzt!": Im Dortmunder U hat die nächste große Ausstellung eröffnet. Zu sehen sind bedeutende Werke des Expressionismus im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten - und eröffnen einen neuen Blick.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Expressionismus "Hier und jetzt"
Moderne Elemente sowie pastellfarbene Wände lockern die Ausstellung auf.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Erstmals in Dortmund gezeigt wird mit der Ausstellung die renommierte Sammlung von Bettina und Rolf Horn: Mehr als 120 zentrale Werken des Expressionismus, darunter Arbeiten von Alexej von Jawlensky, Käthe Kollwitz, der Künstlervereinigung Brücke und Christian Rohlfs. Das Kuratorinnen-Team kombiniert diese Arbeiten mit eigenen Werken aus der Sammlung des MO und zeitgenössischen Arbeiten, ergänzt um Exponate des Kirchner Museums Davos sowie Foto- und Archivmaterial.

Expressionismus und die Folgen des Kolonialismus

Das Ergebnis ist ein aktueller Blick auf die Kunstrichtung Expressionismus. Die Ausstellung stellt wichtige Fragen: Was haben die Werke mit unserer Gegenwart zu tun – mit Krieg, den Folgen der Industrialisierung, Natursehnsucht, Geschlechteridentität und den Folgen des Kolonialismus?

In zwölf Räumen zeichnet "Expressionismus hier und jetzt! Die Sammlung Horn zu Gast in Dortmund" über 100 Jahre nach der Entstehung der Kunstrichtung zentrale Fragestellungen nach und hebt sie auf einen aktuellen Stand.

Die Ausstellung lässt auch Dortmunder Bürger*innen und Initiativen in Videointerviews zu Wort kommen und lädt die Besucher*innen ein, ausgewählte Werke ganz neu zu sehen – etwa im Kontext von Schwarzer deutscher Geschichte.

Dortmunder U erwartet 200.000 Besuche in diesem Jahr

Zeitgenössische Arbeiten in der Ausstellung stammen von Anguezomo Mba Bikoro, Lisa Hilli, Moses März, Luiza Prado und Natasha A. Kelly - letztere zählt auch zum Kuratorinnen-Team, gemeinsam mit Christina Danick, Saskia Köbschall und Regina Selter und Florence Thurmes.

Mit dieser Ausstellung wird das Dortmunder U die Marke von 200.000 Besuchen in diesem Jahr erstmals reißen, kündigte Stefan Heitkemper, Leiter des Dortmunder U, an. Sie läuft noch bis zum 18. Februar auf Ebene 6 im Dortmunder U. Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt fünf Euro.

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