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Neueröffnung: ANNELISE zeigt Fotos in Büchern und an Wänden

Bei ANNELISE stehen Fotobücher im Fokus: Der neue Raum in einem leerstehenden Ladenlokal an der Gneisenaustraße 30 wird am Samstag, 7. Dezember, um 14 Uhr mit bekannten Fotograf*innen feierlich eröffnet. 

ANNELISE – RAUM FÜR BÜCHER UND BILDER widmet sich schwerpunktmäßig dem Fotobuch in unterschiedlichsten Formaten: Er soll eine Bibliothek für künstlerische und dokumentarische Fotobücher sein, aber auch ein Ort für Gespräche über Fotos und Fotobücher - vom Design bis zur Produktion, vom inhaltlichen Fokus hin zur fotografischen Praxis. Im Programm sind regelmäßig neueste Erscheinungen mit Dortmund Bezug, aber auch überregionale Projekte. Am Samstag sind zum Beispiel auch Fotobücher von Studierenden aus Dortmund zu sehen.

Bild: Ten Ten Team
Namensgeberin für ANNELISE, den neuen Ort für fotografische Bücher und Themen, ist die Dortmunder Fotografin Annelise Kretschmer.
Namensgeberin für ANNELISE, den neuen Ort für fotografische Bücher und Themen, ist die Dortmunder Fotografin Annelise Kretschmer.
Bild: Ten Ten Team

Eröffnung: Bekannte Fotograf*innen stellen ihre Arbeit vor

Der Raum versteht sich als Treffpunkt zum Netzwerken: Er bietet auch temporäre Arbeitsplätze für studentische Projekte, fototheoretische Forschung und lädt zu Talks und Symposien. Zur Eröffnung am Samstag, 7. Dezember, von 14 bis 21 Uhr sind bekannte Fotograf*innen in die Gneisenaustraße 30 eingeladen - darunter Katja Stuke und Oliver Sieber, die den MO_Kunstpreis der „Freunde des Museums Ostwall e.V.“ bekommen haben. Ihre Installation ANT!FOTO BAR / SUMIYOSHI EDITION ist aktuell im MO_Schaufenster zu sehen und wurde mit Fotobüchern und anderen Gegenständen von Fotoreisen aus Japan bestückt.

Aber auch andere bekannte Fotograf*innen geben Einblick in ihre Projekte und Arbeitsweisen: Daniel Chatard, Thekla Ehling, Saskia Darija Gettel, Martin Lamberty, Nikita Teryoshin sind am Samstag ebenfalls vor Ort. Und: Der Verlag Kettler schlägt mit einem Pop-Up-Office auf, und es gibt Raum und Zeit zum Blättern in ausgewählten Buchprojekten.

Dortmunder Fotografin Annelise Kretschmer ist Namensgeberin

Namensgeberin für den neuen Ort für fotografische Bücher und Themen ist die Dortmunderin Annelise Kretschmer (1903-1987). Sie gehört zu den bedeutenden Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Annelise Kretschmers Fotografien zeigen ein breites Spektrum an Motiven und Themen – kaum ein Lebensbereich bleibt ausgespart. Sie behauptete sich mit ihrem Fotoatelier in Dortmund in einer Zeit als Künstlerin, als Männer noch unangefochten das Kulturleben dominierten.

ANNELISE – RAUM FÜR BÜCHER UND BILDER ist eine Initiative von DORTMUND KREATIV und das Ergebnis einer kuratorischen Kollaboration mit dem DOCKS Collective, vertreten durch Maximilian Mann, Fabian Ritter und Arne Piepke sowie der Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Sarah Hübscher und der Designerin Judith Rüther. Es ist Projekt im Rahmen von KOMMEN BLEIBEN GEHEN – Kreative Projekte an temporären Orten. Unter dem Titel KOMMEN BLEIBEN GEHEN werden an verschiedenen Orten im Stadtgebiet wechselnde Präsentationen und Projekte kreativer Akteur*innen gezeigt.

Programm

15:30 Uhr: Martin Lamberty

In seinem Vortrag stellt er die Umsetzung des Buches „One Million Years” vor. Martin Lamberty ist freiberuflicher Fotograf und Filmemacher aus Köln. Seine Projekte befassen sich mit drängenden Umweltproblemen und geben Einblicke in das Leben von Menschen, die in besonderen Mikrokosmen leben. Ausstellungen mit seinen Fotografien wurden in ganz Europa und in den Vereinigten Staaten gezeigt.

16 Uhr: Daniel Chatard

Daniel Chatard (*1996 in Heidelberg) ist ein deutsch-französischer Dokumentarfotograf. In seinen Projekten beschäftigt er sich mit Umwelt, kollektiven Identitäten und Trauma. Er interessiert sich dafür, wie sich diese Themen im physischen Raum manifestieren und wie die Landschaft sich als geteilter Raum von Erfahrungen und Erinnerung begreifen lässt.

17 Uhr: Nikita Teryoshin

Nikita Teryoshin, in St. Petersburg geboren und in Berlin lebend, bezeichnet seine Genres als Street, Documentary & Everyday Horror und arbeitet neben seinen freien Projekten für deutsche und internationale Magazine. Seine Fotos wurden international ausgestellt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u.a. bei World Press Photo.)

17:30 Uhr: Thekla Ehling

Thekla Ehling wurde in Bielefeld geboren und lebt in Köln. Nach einer Ausbildung als Buchbinderin studierte sie Fotografie an der Fachhochschule in Dortmund sowie am College of Fine Art in Limerick, Irland. Sie arbeitet für Magazine im In- und Ausland und wird von der Galerie Robert Morat in Berlin sowie der Agentur Focus in Hamburg vertreten und ist Mitbegründerin von The PhotoBookMuseum in Köln.

18 Uhr: Saskia Darija Gettel

Die Berlinerin Saskia Darija Gettel, hat ihr Studium (Kommunikationsdesign, Fachvertiefung Fotografie) an der FH Potsdam abgeschlossen und ist seitdem selbstständige Fotografin/ Grafiksdesignerin. „Das Giftbuch” ist im Rahmen ihrer BA-Arbeit entstanden. Die Publikation ermöglicht einen Einblick in die Lebenswelt des Giftschlangenfarmers Horst Gettel sowie in das vergangene System der DDR und damit verbundenen Lebensrealitäten.

18:30 Uhr: Oliver Sieber und Katja Stuke

Katja Stuke (1968) und Oliver Sieber (1966) leben und arbeiten in Düsseldorf. Sie decken ein breites Spektrum an Identitäten ab: Fotograf*in und Künstler*in, Kurator*in und Initiator*in von Ausstellungen, Gestalter*in und Verleger*in von Künstlerbüchern. 2024 erhielten sie den MO_Kunstpreis der Freunde des Museums Ostwall Dortmund.

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