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Noch 100 Tage bis zum großen Wurf: Vorfreude auf die Frauen-Handball-WM

Noch 100 Tage bis zum Handball-Fest. Großen Sport vor großer Kulisse verspricht die Frauen-Handball-WM 2025 in den Westfalenhallen. Sieben Spieltage der Hauptrunde finden vom 2. bis zum 9. Dezember in der Dortmunder Traditionsarena statt. So gut wie sicher: Auch entscheidende WM-Partien des deutschen Nationalteams werden hier stattfinden.

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WM-Start in 100 Tagen - Vorfreude wächst

Neben der aktuell besten Mannschaft der Welt Norwegen haben auch die drei besten nicht-europäischen Teams im Frauenhandball (Brasilien, Südkorea und Angola) Chancen, in der Westfalenhalle dabei zu sein. Dazu kommen neben Deutschland noch Schweden und Spanien als potenzielle Medaillenkandidaten. Es lohnt sich also definitiv, frühzeitig Tickets für die Hauptrunde in Dortmund zu kaufen. Karten gibt es ausschließlich online auf der offiziellen Turnierwebsite worldhandball25.com sowie bei Eventim . Alle Karten sind Tagestickets. Das heißt: Mit einem Ticket kann man drei Hauptrundenspiele in Dortmund erleben.

Handball - ein Dortmunder Traditionssport

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal: „Die Westfalenhalle ist Kult und Handball ist in Dortmund ein Traditionssport. Deshalb passt die Frauen-Handball-WM hierher wie die Faust aufs Auge. Wir freuen uns tierisch, dass wir das Turnier in Dortmund ausrichten dürfen. Wir haben bereits bei den Spielen der BVB-Damen gezeigt, was für eine großartige Kulisse möglich ist und wir werden alles mobilisieren, damit das deutsche Team so weit wie möglich kommt. Dortmund kann Großveranstaltungen, das haben wir bewiesen und eine Hallenveranstaltung hat einen Riesen-Vorteil: Wir haben kein schlechtes Wetter. Ich freue mich jetzt schon auf die Frauen-Handball-WM.“

Highlight zum Hundertsten

Auch die „Kult-Halle“ hat eine beeindruckende Erfahrung in der Ausrichtung von großen Sport-Events Die Westfalenhallen war bereits Gastgeberin von 35 Welt- und 50 Europameisterschaften.

Hallen-Chefin Sabine Loos: „Die Frauen-WM wird die fünfte Weltmeisterschaft im Handballsport bei uns in Dortmund sein. Ein besonderer Aspekt ist, dass wir ja 2025 unser 100-jähriges Hallen-Jubiläum feiern. Insofern ist das ein toller Jahresabschluss und ein echtes Highlight, über das wir uns unglaublich freuen.“

Bild: DHB / Kenny Beele
Westfalenhalle innen
Die absolute handball-Weltklasse der Damen ist in der Westfalenhalle zu Gast - voraussichtlich auch das deutsche Nationalteam.
Bild: DHB / Kenny Beele
„Herzkammer des deutschen Handballs“ – Die Westfalenhalle

Die Westfalenhallen in Dortmund sind ein sporthistorisch bedeutender Schauplatz für große Handballereignisse in Deutschland: Spiele der Handball-Weltmeisterschaften fanden mehrfach in den Westfalenhallen statt: 1961, 1965 (Frauen), 1982 sowie 2007 (Männer). Diese Turniere gelten als Meilensteine für den deutschen Handball und sorgten für eine außergewöhnliche Stimmung und große Zuschauerzahlen.

  • Darüber hinaus war die Halle in den 1970er- und 1980er-Jahren „zweite Heimat“ des Traditionsvereins VfL Gummersbach, der hier viele seiner Europapokal-Spiele bestritt.
  • Zu den sportlichen Highlights zählen weiterhin Rekordspiele auf Vereinsebene, z.B. beim Damen-Handball: Am 18. Februar 2024 trafen die Handballerinnen von Borussia Dortmund und Siófok KC vor einem Zuschauerrekord von über 11.000 Fans in einem entscheidenden Spiel der EHF European League Women aufeinander.
  • Spitzenspiele im deutschen Pokal, internationale Länderspiele sowie Punktspiele mit riesiger Kulisse, wie beispielsweise das Double-Länderspiel am 13. Juli 2024 (Deutschland – Brasilien, Frauen).

Handball-Fans bezeichnen die Westfalenhallen oft als „Herzkammer des deutschen Handballs“ – ein Ort, an dem legendäre Geschichten des Sports geschrieben wurden.

Busfahrer*innen in Trikots

Ganz Dortmund fährt buchstäblich ab auf die Heim-WM 2025 der Frauen: Die Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21) wird nationaler Unterstützer (National Supplier) der WM 2025 der Frauen und bringt die Handballerinnen sehr präsent ins Stadtbild. Im Zuge der Partnerschaft wird das Turnier der weltbesten Handballerinnen bis zum Hauptrundenstart in der Westfalenhalle Dortmund besonders sichtbar: Insgesamt sechs Busse der DSW21 werden im „Hands up for more“-Design – inklusive der Gesichter der Dortmunder Nationalspielerinnen Alina Grijseels, Lisa Antl, Sarah Wachter und Dana Bleckmann – durch das Stadtgebiet fahren. Ab Oktober werden zudem Busfahrer*innen in Dortmund mit Trikots auf die WM im Winter hinweisen.

Aber auch die Handball-Fans profitieren von der Partnerschaft: Weil alle Tickets automatisch auch Kombi-Tickets für Busse und Bahnen sind, fahren Ticketinhaber*innen für Partien in der Westfalenhalle während der WM in Dortmund ohne zusätzliche Kosten mit Verkehrsmitteln des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr und können das Auto zu Hause lassen.

Fan-Village in Halle 1

Bild: DHB / Kenny Beele
Handballspielerin beim Wurf
Bereits im vergangenen Jahr trug das DHB-Team der Frauen in der Westfalenhalle ein Testspiel gegen Brasilien aus.
Bild: DHB / Kenny Beele

Außerdem wird es ein Fan Village in der Westfalenhalle 1 geben, das durch den DHB organisiert wird. Die Namensrechte hat DSW21 übernommen. Im mehr als 2.000 qm großen „Fan Village powered by 21“ wartet auf die Handball-Fans ein Ort des Zusammenkommens mit Rahmenprogramm an jedem Spieltag in Dortmund: Neben einem Foodcourt und Mitmachaktionen für Groß und Klein, werden auch Autogrammstunden und Überraschungsgäste Teil der Tage sein. Besondere Specials runden das umfangreiche Angebot ab.

Sieben spektakuläre Handball-Tage mit Weltklasse-Sport vor Traum-Kulisse in der Westfalenhalle – davon ist Mark Schober, Chef des Deutschen Handballbundes, überzeugt: „Wir haben bis jetzt 35 Prozent der Tickets verkauft. Das ist eine sehr gute Zahl. Aus einer aktuellen Studie wissen wir, dass 80 Prozent der Handball-Besucher sich etwa drei Monate vor einem Turnier zum Ticketkauf entscheiden – also genau jetzt.“

Vom Ballsport zur Bewegung

Handball ist im Jahr 2025 Frauensache. Denn die WM in Deutschland und den Niederlanden ist für den DHB mehr als nur ein Turnier: Mit der bereits zur Bewegung gewordenen Kampagne „Hands up for more“ sollen viele Aspekte des Frauenhandballs aufgegriffen und nachhaltig in den Fokus gerückt werden, und für mehr Female Empowerment im Handball sorgen. Für mehr Informationen und Inhalten zu “Hands up for more” wie beispielsweise die Kampagne “Voices for more”, bei der Nationalspielerinnen über Themen wie Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Tabuthemen wie zyklusorientiertes Trainieren sprechen, gibt es hier einen Hub als digitalen Anlaufpunkt.

So läuft die Frauen-Handball-WM in Dortmund

Im Falle der Qualifikation spielt die DHB-Auswahl am 2. Dezember, 4. Dezember und 6. Dezember ihre Partien in der Hauptrundengruppe 2. Die Gegnerinnen kommen aus Gruppe D in Trier. Die besten Teams der Gruppen G in Stuttgart und H in Trier absolvieren ihre Hauptrundenpartien am 3. Dezember, 5. Dezember und 7. Dezember. Krönender Abschluss der Handball-Festtage in Dortmund sind dann zwei Viertelfinals am 9. Dezember – dann treffen die Siegerinnen der beiden Hauptrundengruppen überkreuz auf die jeweiligen Gruppenzweiten.

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Personengruppe vor Bus
Heimvorteil in eigener Halle: OB Thomas Westphal mit WM-Botschafterin Clara Woltering (2.v.r.) und Spielerinnen des DHB-Teams sowie Bundestrainer Markus Gaugisch..
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

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