Feuerwehr
PS-Profi JP Kraemer brennt für Dortmunds Feuerwehr
Die Feuerwehr Dortmund feiert 2026 ihr 125-jähriges Bestehen. Passend zum Jubiläum ist bei den Dortmunder Brandschützern ein prominenter Gratulant und Praktikant zu Gast: JP Kraemer war von 2009 bis 2017 bei der beliebten TV-Show „PS Profis“ zu sehen. Inzwischen ist der 45 Jahre alte Dortmunder als Unternehmer und Auto-Influencer erfolgreich.
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Mit Verbrennern kennt sich JP also bestens aus, über die vielfältigen, oft hochspezialisierten Aufgaben der Brand-Experten wusste er wenig. JP Kraemer: „Man sieht die Jungs durch die Gegend fahren und denkt immer so: Was machen die jetzt?“ Ein heißes Thema für seine Social-Media-Kanäle, so seine Idee. Die erste Adresse, um seinen Wissensdurst zu löschen: die Feuerwehr Dortmund.
Feuerwehr-Intensivkurs
JP: „Die Dortmunder Feuerwehr anzufragen, lag nahe. Erstens, weil ich durch und durch Dortmunder bin. Und zweitens ist der Beruf Feuerwehrmann, glaube ich, für jeden Mann und jede Frau einfach so ein Traum. Es ist ein Job, der so viele verschiedene Gewerke und so viele verschiedene Situationen in einem birgt, dass ich es einfach mal machen musste.“
Feuerwehr-Sprecher Matthias Kleinhans und Feuerwehrmann André Dupont haben den filmreifen Intensivkurs für den PS-Profi organisiert und begleitet. Matthias Kleinhans: „Wir haben darauf geachtet, möglichst viele Bereiche der Feuerwehrarbeit und unsere Spezialausstattung zeigen zu können.“
Feuerwehr-Wissen aus dem F-Schlauch: An bislang drei Terminen mit insgesamt 15 Kolleginnen und Kollegen präsentierten sie JP Ausstattung und Bedienung eines Löschfahrzeuges, den Drehleiter-Einsatz, die Arbeit des Rettungsdienstes und der Rettungstaucher, den Intensivtransport, das Robotikzentrum sowie die Leitstelle.
Echtes Feuer, heiße Übung
Beim spektakulärsten Ortstermin schlüpfte JP selbst in die Rolle eines Feuerwehrmanns, um an einer Übung einer echten Brandbekämpfung im Brandhaus am Dortmunder Feuerwehr-Ausbildungszentrum in Eving teilzunehmen – inklusive Personenrettung und Atemschutz-Ausrüstung.
Eine solche Übung ist kein Freizeit-Abenteuer, sondern ein professionelles Training mit Rest-Risiko, stellt Matthias Kleinhans klar: „Natürlich machen wir das nicht mit jedem. Jetzt bietet JP uns auch eine gute Möglichkeit, Werbung für die Feuerwehr zu machen und deswegen sind wir dankbar, dass er hier ist. Wir haben ihn vorher darüber aufgeklärt, welche Gefahren hier lauern. Auch so eine Übungs-Einsatzstelle ist nicht ganz ungefährlich. Auch hier kann man sich verletzen.“
Faszination Feuerwehr
JPs Fazit am Ende der rund zweistündigen Übung ist ein Beweis für die Faszination Feuerwehr: „Die Willkür von Feuer und der Kampf der Elemente haben mich beeindruckt. Feuer und Wasser kämpfen gegeneinander. Die kommt diese Flamme entgegen. Dann erhöhst du den Strahl und dann geht das Feuer wieder zurück. Und mir ist aufgefallen, dass du einfach körperlich und im Kopf wirklich extrem fit sein musst.“
Die Werbung der Dortmunder Feuerwehr in eigener Sache hat bei JP offenbar ihr Ziel erreicht. Im nächsten Leben will er Feuerwehrmann werden: „Ich sehe mich da voll als Feuerwehrmann. Wirklich kein Spaß.“
Für sein nächstes Feuerwehr-Abenteuer muss JP aber nicht auf sein nächstes Leben warten. Es ist bereits ein vierter Termin mit den Dortmunder Brandschützern geplant: Dann steht die Arbeit der Flughafen-Feuerwehr am Airport auf dem Programm.
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