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Spree Monitoring setzt sich bei start2grow gegen 100 Start-ups durch

Beim Finale von start2grow, dem bundesweiten Gründungswettbewerbs der Wirtschaftsförderung Dortmund, sind zehn Gründungsteams für ihre innovativen Geschäftsideen ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb existiert seit 25 Jahren und zählt mit 101 eingereichten Businessplänen und 94.000 Euro Preisgeld zu den größten Deutschlands.

Auf Einladung der Wirtschaftsförderung Dortmund präsentierten sich die 20 Teams mit den besten Businessplänen in der Sparkasse Dortmund. In kurzen Pitches stellten die Gründerinnen und Gründer ihre Geschäftsmodelle vor und beantworteten anschließend die Fragen der start2grow-Jury. „Unsere diesjährigen Gewinnerteams zeigen, wie viel Innovationskraft in der deutschen Gründungsszene steckt“, so Heike Marzen, Geschäftsführerin der Dortmunder Wirtschaftsförderung und Mitglied der start2grow-Jury. „Und auch Dortmunder Start-ups mischen im nationalen Gründungsgeschehen ganz vorne mit, wie die sehr guten Platzierungen von cargovibe und wailand zeigen“.

Siegerteam Spree Monitoring gewinnt 40.000 Euro

Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck
Sven Focht und Julia Hau freuen sich über den Hauptpreis für Spree Monitoring.
Sven Focht und Julia Hau freuen sich über den Hauptpreis für Spree Monitoring.
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck

Den ersten Platz erhält die Spree Monitoring GmbH aus Berlin. Das Start-up um Julia Hau und Sven Focht entwickelt ein innovatives Monitoringsystem, das Schäden an Brücken frühzeitig erkennt. Mithilfe von Ultraschall-Technologie lassen sich notwendige Sanierungen gezielter planen und läßt sich die Sicherheit von Bauwerken erhöhen. Neben der Technologie überzeugte die Jury vor allem das große Marktpotenzial der Lösung.

Dortmunder Start-ups komplettieren Podium

Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck
Philipp Bracht, Leon Schumacher und Michel Schrick von der cargovibe UG halten ihre Auszeichnung hoch.
Philipp Bracht, Leon Schumacher und Michel Schrick von der cargovibe UG machten den zweiten Platz.
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck

Der zweite Platz geht an die cargovibe UG aus Dortmund. Das Start-up entwickelt eine KI-gestützte Plattform, die Fahrerinnen und Fahrer von LKWs, Speditionen sowie Infrastrukturangebote miteinander verbindet und so für mehr Planbarkeit und Effizienz in der Logistik sorgt.

Den dritten Platz erhält mit der wailand GmbH ein weiteres KI-Unternehmen aus Dortmund. Mit seiner Plattform erleichtert das Start-up die Arbeit von Ingenieurinnen und Ingenieuren, indem es Engineering-Systeme und Prozesse miteinander vernetzt und die Entstehung von Produktvarianten automatisiert.

TechnologieZentrumDortmund vergibt Sonderpreis

Den diesjährigen Sonderpreis des TechnologieZentrumDortmund (TZDO) sichern sich ebenfalls wailand und cargovibe. Beide erhalten je 5.000 Euro, um ihre individuellen Wachstumspläne am Standort voranzutreiben.

cargovibe und wailand zeigen mit ihren Lösungen, welches enorme Potenzial in branchenspezifischen KI-Anwendungen liegt“, sagt TZDO-Geschäftsführer Dirk Stürmer. „Wir zeichnen mit unserem Sonderpreis zwei vielversprechende Teams aus, die KI in die Industrie bringen und daher perfekt zu Dortmund passen“.

start2grow-Jubiläum schafft feierlichen Rahmen

Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck
Alle zehn Start-up-Gewinner von start2grow 2026 stehen auf einer Bühne.
Der Gründungswettbewerb start2grow der Wirtschaftsförderung zeichnete zehn Start-ups für ihre innovativen Geschäftsideen aus.
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck

Die Preisverleihung stand ganz im Zeichen des 25. start2grow-Jubiläums. Neben Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti nahmen zahlreiche Alumni, Mitglieder des ehrenamtlichen Coaching-Netzwerks sowie langjährige Partner des Wettbewerbs teil. Erstmals standen in diesem Jahr zudem zwei start2grow-Alumni auf der Bühne, um die Laudationen für die Preisträgerinnen und Preisträger zu halten: Dörte Schabsky, Gründerin des Co-Working-Anbieters Work Inn (heute Rivvers), und Dr. Ingo Dahm.

Dahm, der bereits 2001 mit seinem Unternehmen Tel-a-Ticket am Wettbewerb teilnahm und Erfinder eines Grundlagenpatents für mobiles Ticketing ist, betonte in seiner Laudatio die Bedeutung von start2grow für Gründerinnen und Gründer. Dieser Wettbewerb habe ihm „beigebracht, wie man Unternehmen aufbaut und durch Krisen führt“, erklärte er. Die Auszeichnung habe ihm zudem wichtigen Rückenwind gegeben – zu einem Zeitpunkt, als kaum jemand an das Potenzial mobiler Ticketbestellungen glaubte.

Diesen Rückenwind bekommen nun auch die zehn Preisträgerinnen und Preisträger von start2grow 25/26 zu spüren.

Zum Thema

start2grow begleitet Gründerinnen und Gründer auf dem Weg von der Geschäftsidee zum eigenen Unternehmen. Neben Preisgeldern und Workshops profitieren die Teilnehmenden von einem bundesweiten Netzwerk aus ehrenamtlichen Coaches, Investorinnen und Investoren sowie erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Übersicht der ausgezeichneten Gründungsteams gibt es unter wirtschaftsfoerderung-dortmund.de.

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