Klimafolgeanpassung
Hitzeaktionsplan
Die Folgen des Klimawandels sind besonders im Bereich der zunehmenden Hitzebelastungen zu spüren. Um die Dortmunder Bürger*innen vor hitzebedingten Erkrankungen und möglichen Todesfällen zu schützen, wurde ein Dynamischer Hitzeaktionsplan erarbeitet.
Ausführliche Informationen, Hinweise und Tipps des Gesundheitsamtes, um Hitzegefahren zu erkennen und vorzubeugen, finden Sie unter
Dynamischer Hitzeaktionsplan
Der Hitzeaktionsplan umfasst Maßnahmen in drei Paketen zu den Themen:
- Information und Sensibilisierung der Bevölkerung,
- Zeitnahe Maßnahmen vor und während akuter Hitzewellen,
- Langfristige Anpassungsmaßnahmen.
Die vielfältigen Maßnahmen umfassen u.a. Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung für Hitzerisiken, temporäre Maßnahmen zur Attraktivierung und Kühlung des öffentlichen Raums sowie ein Monitoring der Hitzeereignisse.
Die kommunale Hitzeaktionsplanung ist aufgrund der thematischen Komplexität eine Querschnittsaufgabe und setzt die Zusammenarbeit vielfältiger Akteur*innen innerhalb der Verwaltung und der Gesamtstadt voraus. Zudem folgt der Hitzeaktionsplan einem dynamischen Prozess, da die Maßnahmen sukzessive umgesetzt, verstetigt und ergänzt werden.
Maßnahmen aus dem Hitzeaktionsplan
Dashboard des stadtweiten Klimamessnetzes
Dortmund verfügt ab sofort über ein flächendeckendes Klimamessnetz mit 76 Stationen im gesamten Stadtgebiet. Möglich wurde dies durch das Forschungsprojekt
Neben dem Aufbau des Messsystems entwickelte das Projektteam der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit der Stadtverwaltung Dortmund und Do Data GmbH, ein interaktives Dashboard zur Darstellung der Hitzebelastung.
Hier geht's zum
"Kühle Orte Karte"
Die neue digitale "Kühle Orte Karte" zeigt Bürger*innen eine Vielzahl von schattigen Plätzen und kühlen Orten im Stadtgebiet, an denen sie sich an heißen Tagen erholen und abkühlen können.
In der Karte werden schattige Plätze im öffentlichen Raum und im Grünen sowie Trinkbrunnen und unterirdische Bahnhaltestellen angezeigt. Besonders in Parks und Grünflächen sind die Temperaturen aufgrund der Vielzahl an Bäumen und Pflanzen häufig kühler als in dicht bebauten Gebieten. Außerdem zeigt die Karte öffentliche Toiletten im Stadtgebiet sowie Refill-Stationen, also Orte, die kostenloses Trinkwasser anbieten. Alle eingetragenen kühlen Orte sind öffentlich und kostenfrei zugänglich.
Die Schattenplätze wurden im Sommer 2023 durch die Dortmunder Seniorenbüros in den Innenstadt-Bezirken und deren Netzwerkpartner*innen in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Dortmund erhoben. Die eingetragenen Orten sind subjektive Empfindungen und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Die Karte soll zukünftig um weitere Orte und kühle Innenräume ergänzt werden.
Hitzehelfer 2024 und Informationsangebote des Gesundheitsamtes
Bei extremer Hitze, die länger anhält, leiden alle Menschen unter der Hitzebelastung. Auch in Dortmund steigt seit Jahren die Anzahl heißer Tage und die der sogenannten tropischen Nächte.
Den Hitzehelfer sowie weitere Informationsangebote zum Thema Hitze finden Sie auf der
Hilfsangebote und Veranstaltungen für Senior*innen
Die Dortmunder Seniorenbüros bieten zahlreiche stadtteilbezogene Veranstaltungen zum Thema „Hitze“ in allen Dortmunder Stadtbezirken zur kostenfreien Teilnahme an. Eingeladen sind Senior*innen sowie alle weiteren interessierten Bürger*innen.
Mehr Infos zum Hitze-Telefon, Trinkpausen-Events und vielen weiteren Veranstaltungen finden Sie bei den Seniorenbüros:
Klimaspaziergänge und andere Aktionen mit Temperaturmessungen
Die Folgen des Klimawandels sind bereits vor der Haustür spürbar. Beim Quartiersspaziergang mit dem Immobilienteam des Quartiersmanagement Nordstadt (
Einen ausführlichen Bericht über den
Trinkwasserbrunnen
In Dortmund gibt es aktuell 33 Trinkwasserbrunnen. Eine Karte mit den Standorten aller Brunnen im Stadtgebiet finden Sie im GeoDatenportal unter:
Weitere Maßnahmen
Informationen über weitere Maßnahmen aus dem Hitzeaktionsplan werden fortlaufend hier erweitert.
Zum Thema
Kontakt
Stadt Dortmund - Umweltamt
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund
Umweltpostfach und Umwelthotline:
Die Umwelthotline und das Umweltpostfach sind zentrale Kontaktstellen. Dort werden Ihre Anliegen zu den Themen des Umweltamtes zentral aufgenommen und an die fachlich zuständigen Mitarbeitenden weitergeleitet. Bitte beachten Sie, dass über diese Kontakte in der Regel keine direkte fachliche Beratung erfolgt.
-
Montagbis und bis
-
Dienstagbis und bis
-
Mittwochbis und bis
-
Donnerstagbis und bis
-
Freitagbis
Helfen Sie mit lange Wartezeiten zu vermeiden: Wenn Sie ein Anliegen haben, bei dem Sie persönlich vorsprechen müssen, bitten wir Sie um eine vorherige Terminabsprache.
Informationen zum Projekt "Ernährungsrat Dortmund und Region e.V.".
Wir informieren zum Thema Solarenergie: Mehr über Photovoltaik, Solarthermie, Hybride & CSP. Potenzial, Nutzung & Bedeutung für die Energiewende.
STADTRADELN startet am ersten Sonntag im Mai! Eingeladen sind alle, die in Dortmund wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder zur Schule gehen.
Protokolle und Niederschriften zu den Sitzungen des Klimabeirates der Stadt Dortmund.
Informationen zum Thema "Anmietungs-Fonds" aus dem Amt für Stadterneuerung der Stadt Dortmund
Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 3: Gesundheit und Wohlergehen.
Der Hoesch-Hafenbahn-Weg führt vom Phoenixsee bis zur Max-Eyth-Straße. Der zweite Abschnitt verläuft zwischen Max-Eyth-Straße und Am Zehnthof.
Befragung der Dortmunder Stadterneuerung zu den Wirkungen des Stadterneuerungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt" in Westerfilde & Bodelschwingh
Umweltzone Dortmund: Nur grüne Plakette oder Ausnahmegenehmigung erlaubt. Nutzen Sie die Onlineanwendung, um Ihr Ziel zu überprüfen.
Erfahren Sie mehr zum Thema Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund.
Informationen zu den Nahmobilitätskonzepten Brügmann- und Klinikviertel im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund.
Das Grünflächenamt beteiligt sich an "Ökoprofit 2018", einem ganzheitlichen Umweltschutz-Beratungsprogramm, das bereits 1998 ins Leben gerufen wurde.
Die Stadterneuerung Westerfilde & Bodelschwingh mit insgesamt 220 Hektar. Einfamilienhäuser eingebettet in viel Grün.
Fairer Handel fördert gerechte, nachhaltige Handelsbeziehungen zwischen Produzenten in Entwicklungsländern und Verbrauchern durch faire Preise und soziale Standards
Informationen rund um das Projekt: Tanz auf Ruinen, zur Erfüllung des vierten Ziels: Hochwertige Bildung.