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Auslauf der bundesweiten Energiesparmaßnahmen sorgt für Diskussionsbedarf in Dortmund

Die Energielage zeigt sich weiterhin stabil, alles deutet auf ein Auslaufen der bundesweiten Sparmaßnahmen hin. Ob und welche dieser Maßnahmen Dortmund beibehält, wird nächste Woche im Krisenstab debattiert, so Oberbügermeister Westphal am Dienstag, 21. März.

VV PK 1.3
Bild: Laura Koscholke
Bild: Laura Koscholke

Wie schon in den vorangegangenen Wochen lässt sich feststellen, dass die allgemeine Energiesituation stabil und die Energieversorgung somit gesichert ist. Die nationale Aussspeicherung liegt bei 46 Prozent, wie Oberbürgermeister Thomas Westphal am Dienstag, 21. März, vorstellte.

"Das ist immer noch ein sehr guter Wert gegenüber den Szenarien, die wir uns im Herbst für das Frühjahr ausgemalt hatten", stellte der OB zufrieden fest. "Dennoch ist es so, dass die Einsparmaßnahmen gesunken sind", erklärte er nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands.

Mit Blick auf Dortmund lässt sich festhalten: Durch die vorherrschenden niedrigeren Temperaturen liegt die aktuelle Ersparnis laut Energie-Barometer nur noch bei 17 Prozent, also drei Prozent unter dem zu erreichenden Ziel. Jetzt, wo die Temperaturen freundlicher werden, erhoffe man sich gegenläufige Tendenzen, so Westphal. "Ich gehe davon aus, dass wir am Ende der Heizperiode wieder bei einer Einsparung von 20 Prozent sind", blieb er zuversichtlich.

Grundstein für die nächste Heizperiode

"Alles, was wir im Gasspeicher haben, ist eine Energiequelle für den nächsten Winter", wiederholte Westphal den Tenor des Spitzengesprächs Energie´Anfang März. Dies sollte weiterhin ein Ansporn zum Energiesparen bleiben, denn die Lage sei auch hinsichtlich der Finanzierung in der Zukunft weiterhin ungewiss.

Bundesweite Maßnahmen laufen bald aus

Bis zum 15. April 2023 wurde die deutschlandweite Energiesparverordnung zuletzt verlängert, eine weitere Fortsetzung scheint aktuell nicht in Sicht. "Das heißt, dass die von uns verordnete Temperaturleistung von maximal 19 Grad in den öffentlichen Gebäuden nicht mehr gilt" - was wegen des Jahreszeitenwechsels nun ohnehin hinfällig wird.

Die Stadtspitze befasse sich nun damit, welche der Maßnahmen beibehalten werden sollen, die man über die Bundesverordnung hinaus getroffen habe. Darunter fallen zum Beispiel die Temperaturen in den städtischen Hallenbädern. Diese Fragen sollen laut Westphal zunächst im Krisenstab am Dienstag, 28. März, debattiert und später verkündet werden.

Text: Laura Koscholke

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