Westfalenpark
Florian wird 65: Keine Rente für den Riesen
Hoch soll’n sie leben! Florian-Turm und Westfalenpark feiern in diesem Jahr ihren 65sten Geburtstag.
Bundespräsident Theodor Heuss kam persönlich am 30. April 1959 zur Eröffnung der Bundesgartenschau und ersten Turmauffahrt. Der Fernmeldeturm mit rotierendem Restaurant und Aussichtsplattformen war die Top-Attraktion der ersten Dortmunder BUGA und inzwischen ein echtes Dortmunder Wahrzeichen - doch noch längst kein Fall für die Rente. Denn unter dem Florian geht es in diesem Sommer bei der
Vom „Emscherspargel" zum „Florian"
Der Riese am Rosarium war bei seiner Eröffnung nach nur elf Monaten Bauzeit (gearbeitet wurde im 24-Stunden-Schichtbetrieb, im Winter mit Zelt) das höchste Gebäude Deutschlands - mehr als 219 Meter bis zur Spitze. Spitze waren auch die Vorschläge für die Namensgebung: „Emscherspargel“, „Dortmunder Zeigefinger“ oder „Kumpel Anton“ kursierten laut Zeitzeugen ebenso wie „Hopfenstange“ oder „Langer Lulatsch“. Der Name „Florian“, der sich bald einbürgerte, ist für den Standort in doppelter Hinsicht passend: Der heilige Florian ist sowohl der Schutzpatron der Gärtner als auch der Bierbrauer.
Ein echtes Dortmunder Wahrzeichen
Der Turm ist nicht nur nach außen ein berühmtes Symbol dieser Stadt – es steckt auch ganz viel Dortmund drin: Entworfen wurde er von dem Architekten und Dortmunder Bürger Will Schwarz, der auch das Gesundheitshaus in der City geplant hat und der Stahl für die Röhrenkonstruktion stammte aus der heimischen Hoesch-Produktion. Eine eigene Feier zum Rentenjubiläum wird es nicht geben.
Party mit Public Viewing
Denn gefeiert wird in diesem Sommer direkt unter dem Florian mehr als genug: Die Host City Dortmund bietet im Westfalenpark während der
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