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PHOENIX See

Entstehungsgeschichte

PHOENIX-See
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Naherholungsanlage PHOENIX See
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands ist der PHOENIX See in Dortmund-Hörde. Auf der Fläche eines ehemaligen Stahlwerkes der ThyssenKrupp AG (vormals Hoesch) entstand nach rd. 160 Jahren Stahlwerksgeschichte auf insgesamt rd. 100 Hektar Entwicklungsfläche ein neues Naherholungsgebiet, umrahmt von attraktiven Baugrundstücken. Fünf Jahre wurde geplant, bis nach gerade einmal weiteren fünf Jahren Bauzeit der offizielle Startschuss für die Flutung des Sees am 1. Oktober 2010 fiel.

Die Umsetzung des Projektes erfolgte durch die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft - PHOENIX See 21 -, eine Tochter der Dortmunder Stadtwerke AG - DSW 21 - in Kooperation mit der Emschergenossenschaft und im Auftrag der Stadt Dortmund. Die Stadt Dortmund zeichnet auch für die stadtplanerische Idee zum Seeprojekt verantwortlich. Die Vermarktung der freien Baugrundstücke obliegt DSW21. Der Betrieb der Naherholungsanlage PHOENIX See wird durch die Stadtentwässerung Dortmund sicher gestellt.

Dreh- und Angelpunkt der Idee "PHOENIX See" ist die 24 Hektar große Seefläche, auf welcher gesegelt, gepaddelt, gerudert oder auch nur das Modellboot zu Wasser gelassen werden kann. Die im direkten Umfeld des Sees gelegenen weiträumigen Grünanlagen, einschließlich der am Nordrand des Sees situierten Emscheraue, laden zu vielfältigen Aktivitäten ein, wie Spazierengehen, Joggen, Radfahren, Skaten oder einfach auch nur Innehalten. Darüber hinaus sind rings um den See hochwertige Wohneinheiten, Gewerbe und Büros sowie eine Promenade mit Gastronomiebetrieben entstanden.

Die Hermannshütte

Im Jahre 1841 gründete der Iserlohner Fabrikant Hermann Piepenstock unweit der Hörder Burg ein per Dampfkraft betriebenes Stahlwerk, welches nach englischem Vorbild mit dem seinerzeit innovativen "Puddelverfahren" aus Roheisen Stahl erzeugte.

Über Zwischenstationen, beginnend mit der Zugehörigkeit zum Hörder Bergwerks- und Hüttenverein, als Phoenix Ost über das Unternehmen Hoesch und zuletzt die Thyssen Krupp AG endete im Jahre 2001 eine annähernd 160 Jahre andauernde Stahlproduktionsära im Stadtteil Hörde. Wenige Jahre zuvor, im Jahr 1998, gingen auf dem benachbarten Hochofenstandort Phoenix West die Lichter aus.

Die Geschichte des PHOENIX See

Baustelle PHOENIX See
2001 gingen 160 Jahre Industriegeschichte für den Dortmunder Stadtteil Hörde zu Ende

Die Realisierung des Phoenix See Vorhabens im Auftrag der Stadt Dortmund erfolgte durch die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft (PHOENIX See 21), einer Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21). Idee und Planung für das Vorhaben stammen dabei aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt.

Nach Abbruch der oberirdischen Anlagenteile durch den ehemaligen Stahlwerksbetreiber und Ankauf des Areals durch die Stadt Dortmund fand im Jahre 2005 der erste Spatenstich statt. In der Folgezeit liefen die Bauarbeiten auf der zeitweise größten Baustelle Europas mit teils über 100 Großgeräten auf Hochtouren.

Zur Erstellung des Seebeckens und für die Modellierung der angrenzenden Entwicklungsflächen wurden mehr als 2,5 Millionen Kubikmeter Boden und rd. 420.000 Kubikmeter Stahlbeton-Abbruch bewegt. Dabei wurde das im Zuge der Industrialisierung verfüllte Emschertal weitgehend freigelegt.

Nach gerade einmal fünf Jahren Bauzeit, nämlich am 1. Oktober 2010, konnte dann der größte und sehnlichst erwartete Meilenstein des Projektes gefeiert werden: der Startschuss zur Seebefüllung.

Ein gutes halbes Jahr später, im Mai 2011, war die Seebefüllung abgeschlossen. Sämtliche Bauzäune konnten abgebaut und somit die Naherholungsanlage Phoenix See der Bevölkerung dauerhaft zugänglich gemacht werden.

Zusätzliche Fakten

Länge: 1,2 km
max. Breite: 320 m
Rundweg um den See: 3,2 km
mittlere Tiefe: 2,5 m
Volumen Seekörper: 600.000 m³
zusätzliches Volumen für Hochwasser: 235.000 m³

Der See ist 1,2 Kilometer lang in Ost-West-Richtung und 320 Meter breit in Nord-Süd-Richtung und mit einer Wasserfläche von 24 Hektar größer als die Hamburger Binnenalster.

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