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Jubiläum

50 Jahre Dortmunder Stadtbezirke: Eine Feier für die Demokratie

Vor 50 Jahren entstand Dortmund mit den zwölf Stadtbezirken in seinen heutigen Grenzen. Seitdem vertreten zwölf Bezirksvertretungen die Interessen der Bürger*innen vor Ort. Im Rathaus wurde das Jubiläum am Sonntag begangen – es war eine Feier der Demokratie.

Sie kamen aus Aplerbeck, Brackel, Eving, Hombruch, Hörde, Huckarde, der Innenstadt-Nord, -West und -Ost, aus Lütgendortmund, Mengede und Scharnhorst: Vertreter*innen aller Stadtbezirke mit den Bezirksbürgermeister*innen an der Spitze haben das Jubiläum auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Westphal gemeinsam gefeiert.

Zu sehen sind die zwölf Bezirksbürgermeister*innen und ein Oberbürgermeister.
Bild: Stadt Dortmund
Zwölf Bezirksbürgermeister*innen und ein Oberbürgermeister: OB Thomas Westphal (hinten Mitte) überreichte den Vertreter*innen der zwölf Stadtbezirke eine Statuette in Form des Stadt-Umrisses.
Bild: Stadt Dortmund

Jede und jeder von ihnen nahm ein Geschenk aus der Hand des Oberbürgermeisters in Empfang: eine Statuette, die den Umriss des Dortmunder Stadtgebiets und alle zwölf Bezirke zeigt, der „eigene“ Bezirk dabei jeweils golden eingefärbt. Welche wichtige Rolle die politische Arbeit in den Bezirken spielt, daran erinnerte Prof. Herfried Münkler in seiner Festrede unter dem Titel „Die kommunalpolitischen Wurzeln der Demokratie“.

Prof. Herfried Münkler hielt im Rathaus die Festrede über "Die kommunalpolitischen Wurzeln der Demokratie".
Bild: Stadt Dortmund / Klaus Hartmann
Prof. Herfried Münkler hielt im Rathaus die Festrede über "Die kommunalpolitischen Wurzeln der Demokratie".
Bild: Stadt Dortmund / Klaus Hartmann

In der Kommune, im eigenen Bezirk werden Demokratie und Mitbestimmung direkt erfahrbar, so der Politikwissenschaftler – und diese Erfahrung sei wichtiger denn je, um die Bindung der Menschen an die Demokratie zu erneuern. Nicht nur Demonstrationen und Protest seien wichtig, sondern echte Teilhabe und Mitgestaltung. „Je weniger Kontakt die Bürger zur Kommunalpolitik haben, desto größer das Einfallstor für Emotionen wie Wut und Zorn mit den entsprechenden Folgen für die Wahlpräferenzen“, so Münkler.

Kommunen bräuchten aber auch Gestaltungsspielräume – und dafür mehr Geld, so Münkler. „Wenn der kommunale Boden austrocknet, ist es um die Demokratie auf gesamtstaatlicher Ebene bald geschehen.“

Engagement & Bürger*innenbeteiligung

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