Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Soziales

Bezirksregierung informiert über geplante Landes-Flüchtlingsunterkunft

Die Bezirksregierung Arnsberg berichtet über die Entwicklung der aktuellen Flüchtlingssituation und die Entstehung einer neuen Landesunterkunft in Dortmund.

Informationen zum Datenschutz von dortmund.de finden in der städtischen Datenschutzerklärung .

Bezirksregierung Arnsberg stellt Pläne für die Landesunterkunft für Flüchtlinge vor

"Das Thema Flüchtlinge ist nicht nur in Dortmund relevant, sondern in ganz NRW", erklärte Heinrich Böckeluhr, Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg. "Unser Wunsch ist, dass möglichst viele Landesplätze geschaffen werden, um nicht die Menschen sofort in die Kommunen zu verteilen." Immerhin müssen aktuell noch 41.000 Plätze geschaffen werden.

Zu sehen ist eine Gruppe von Menschen mit der Bezirksregierung Arnsberg, der Wirtschaftsförderung Dortmund und dem Oberbürgermeister Thomas Westphal.
Die Bezirksregierung Arnsberg informierte über die geplante Flüchtlingsunterkunft in Dortmund.

Belastung der Landeserstaufnahme in Bochum

Gemäß dem bundesweiten Verteilungsschlüssel ist NRW verpflichtet, 21,2 Prozent der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge aufzunehmen. Die Bezirksregierung leitet die Zuweisungen an die Landeserstaufnahme in Bochum weiter, von wo aus die Menschen auf verschiedene Landesunterkünfte verteilt werden. Die Situation in Bochum ist weiterhin angespannt, wodurch die Kapazitäten der Einrichtung erreicht sind. "Die Einrichtung kommt an ihre Grenzen", so Regierungspräsident Böckelühr.

Neue Landes-Flüchtlingsunterkunft in Dortmund

Im Januar 2025 entsteht in Dortmund eine Landes-Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel Ibis in Lütgendortmund. "Ich bin der Stadt Dortmund dankbar, dass sie der Aufforderung des Ministeriums nachkommt und eine neue Landestelle schafft", sagte Böckelühr. Die Stadt wird durch den Betrieb der Landesunterkunft bei der kommunalen Zuweisung von Flüchtlingen entlastet. Die Kapazität der Landeseinrichtung wird auf die Zuweisungsverpflichtung der Stadt angerechnet. "Unser Wunsch ist, dass möglichst viele Landesplätze geschaffen werden, um nicht die Menschen sofort in die Kommunen zu verteilen", so Böckelühr.

Ausblick auf weitere Standorte und Herausforderungen

Die Bezirksregierung Arnsberg plant im ersten Quartal 2024 die Inbetriebnahme von 1.000-1.500 weiteren Plätzen an verschiedenen Standorten im Regierungsbezirk. Für das zweite Quartal 2024 ist die Schaffung einer ähnlichen Anzahl von Plätzen geplant. Die Auswahl der Liegenschaften erfolgt unter Berücksichtigung der Belastung bereits eingerichteter Zentraler Unterbringungseinrichtungen in den Kommunen.

Herausforderungen und neue Konzepte

Andreas Holfeld, Leiter der Abteilung 2 der Bezirksregierung Arnsberg, betonte die Herausforderungen bei der Einrichtung von ZUEs, darunter die Akzeptanz in Politik und Bürgerschaft sowie den Fachkräftemangel. "Wir sehen eine sich verändernde Situation im Vergleich zur Flüchtlingswelle 2015/16. Deshalb muss das Land seine konzeptionellen Überlegungen anpassen: zum Beispiel mit kleineren Liegenschaften und der Optimierung der organisatorischen Gegebenheiten", so Holfeld. "Neue partizipative, intelligente Konzepte sind geplant."

Einbindung der Ehrenamtlichen und Start der Landesstelle in Dortmund

Die Landesstelle in Dortmund wird im Januar in Betrieb genommen, zunächst mit einer 50-prozentigen Belegung. "Die politische Willensbildung ist abgeschlossen, ebenso die Bürgerinnen und Bürger-Information. Zuletzt fand am 30. November ein letzter Infotermin statt", so Holfeld. Aktuell finden letzte Planungen statt, wie das Ehrenamt eingebunden werden kann. "Wir sind sehr guter Dinge, dass wir im engen Schulterschluss mit der Stadt diese Liegenschaft in Betrieb nehmen", bekräftigte Hohlfeld.

Ehrenamtliche Unterstützung für die neue Landesunterkunft in Dortmund

Die neue Landesunterkunft in Dortmund wird tatkräftig von Ehrenämtler*innen unterstützt. "Ehrenamtliches Potential ist da: Viele Dortmunderinnen und Dortmunder wollen dabei mithelfen, dass die Menschen in der Stadt gut ankommen – auch, wenn sie nur eine begrenzte Zeit hier bleiben", erläuterte Jörg Süshardt, Leitung Sozialamt.

Ein Schwerpunkt der geplanten ehrenamtlichen Unterstützung stellt ein schulähnliches Angebot für Kinder und Jugendliche dar. Gleichzeitig haben sich viele Initiativen und Vereine gemeldet, so Süshardt, um tagesstrukturierende Angebote – auch für Erwachsene - umzusetzen, zum Beispiel für Eltern. "Insofern erfüllen wir das Versprechen, dass wir die Arbeit in der Landesstelle im engen Schulterschluss angehen. Ich bin sicher, dass das ein gutes Miteinander wird und ähnlich positiv wird, wie die Entwicklung von städtischen Einrichtungen,“ betonte Süshardt.

Die Bezirksregierung Arnsberg informierte über die geplante Flüchtlingsunterkunft in Dortmund.
Die Bezirksregierung Arnsberg informierte bei der Pressekonferenz des Verwaltungsvorstandes über die geplante Flüchtlingsunterkunft in Dortmund.

Herausforderungen und neue Konzepte

Andreas Holfeld, Leiter der Abteilung 2 der Bezirksregierung Arnsberg, betonte die Herausforderungen bei der Einrichtung von ZUEs, darunter die Akzeptanz in Politik und Bürgerschaft sowie den Fachkräftemangel. "Wir sehen eine sich verändernde Situation im Vergleich zur Flüchtlingswelle 2015/16. Deshalb muss das Land seine konzeptionellen Überlegungen anpassen: zum Beispiel mit kleineren Liegenschaften und der Optimierung der organisatorischen Gegebenheiten", so Holfeld. "Neue partizipative, intelligente Konzepte sind geplant."

Einbindung der Ehrenamtlichen und Start der Landesstelle in Dortmund

Die Landesstelle in Dortmund wird im Januar in Betrieb genommen, zunächst mit einer 50-prozentigen Belegung. "Die politische Willensbildung ist abgeschlossen, ebenso die Bürgerinnen und Bürger-Information. Zuletzt fand am 30. November ein letzter Infotermin statt", so Holfeld. Aktuell finden letzte Planungen statt, wie das Ehrenamt eingebunden werden kann. "Wir sind sehr guter Dinge, dass wir im engen Schulterschluss mit der Stadt diese Liegenschaft in Betrieb nehmen", bekräftigte Hohlfeld.

Ehrenamtliche Unterstützung für die neue Landesunterkunft in Dortmund

Die neue Landesunterkunft in Dortmund wird tatkräftig von Ehrenämtler*innen unterstützt. "Ehrenamtliches Potential ist da: Viele Dortmunderinnen und Dortmunder wollen dabei mithelfen, dass die Menschen in der Stadt gut ankommen – auch, wenn sie nur eine begrenzte Zeit hier bleiben", erläuterte Jörg Süshardt, Leitung Sozialamt.

Ein Schwerpunkt der geplanten ehrenamtlichen Unterstützung stellt ein schulähnliches Angebot für Kinder und Jugendliche dar. Gleichzeitig haben sich viele Initiativen und Vereine gemeldet, so Süshardt, um tagesstrukturierende Angebote – auch für Erwachsene - umzusetzen, zum Beispiel für Eltern. "Insofern erfüllen wir das Versprechen, dass wir die Arbeit in der Landesstelle im engen Schulterschluss angehen. Ich bin sicher, dass das ein gutes Miteinander wird und ähnlich positiv wird, wie die Entwicklung von städtischen Einrichtungen,“ betonte Süshardt.

Schlagwörter

Aufenthalt, Einbürgerung & Ausländerwesen Integration Internationales Soziales

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Quereinstieg: Stadt sucht Verstärkung für den Kommunalen Ordnungsdienst
Mi 21. Oktober 2026
Abwassergebühren steigen mit vier Prozent moderat an
Mi 21. Oktober 2026
Ein Mann, welcher an der Leiter unter der Erde etwas befestigt
Bild: Stadt Dortmund / Klaus Körmann
Ein neues Herz für den Westfalenpark: Grundstein am Zentralplatz gelegt
Mi 21. Oktober 2026
Vier Personen deuten einen Spatenstich auf einer Baustelle im Westfalenpark an.
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper
H-Bahn fährt künftig fast bis zum Stadion
Di 20. Oktober 2026
Hombruch
Zu sehen ist das Modell einer Schwebebahn.
Bild: DSW 21
Erstes YU Festival im Dortmunder U: Digitale Kunst zum Mitmachen
Di 20. Oktober 2026
H Bahn
Bild: Julie C. Stamm
Fußball, Liebe, Konflikte, und Demokratie: Literatur für alle beim LesArt.Festival
Di 20. Oktober 2026
Autorin Julia Regett hält ihr Buch „Lass es raus, Knotenklaus“ in der Hand.
Bild: Julia Regett
Welttag der Statistik: Kennen Sie diese Dortmunder Zahlen und Fakten?
Mo 19. Oktober 2026
Kleiner Junge mit Baby-Geschwisterchen im Arm
Bild: Adobe Stock / Tomsickova
Blick in die Vergangenheit: Artefakte aus Kriegsgefangenenlager Stalag VI D
Mo 19. Oktober 2026
Innenstadt-West
Dr. Ingmar Luther, Leiter der Unteren Denkmalbehörde
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper
Zehn Jahre „lokal willkommen“: Dortmund stärkt den Zusammenhalt vor Ort
Mo 19. Oktober 2026
lokal willkommen 10 Jahre Jubiläum im Rathaus.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Kinderbuch bringt Partnerstadt Kumasi ins Klassenzimmer
Mo 19. Oktober 2026
Aplerbeck
Kinderbuch "Von Dortmund nach Kumasi" wird in einem vollen Klassenraum vorgestellt und vorgelesen.
Bild: Stadt Dortmund / Benito Barajas
Wambel und Derne bekommen 2027 neue weiterführende Schulen
Fr 16. Oktober 2026
Schulhof der Containerschule in Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
greenhouse.ruhr zeichnet die besten Gründungsideen 2026 aus
Fr 16. Oktober 2026
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund/ Andreas Buck
Energiewende in der Mietwohnung: Infoveranstaltung klärt auf
Fr 16. Oktober 2026
Ein Solarpanel.
Bild: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
Neues Graffiti: In Dortmund blüht selbst der Beton
Fr 16. Oktober 2026
Huckarde
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
In Schüren wird gebaut: Fahrbahnsanierung und Fahrradzone
Do 15. Oktober 2026
Aplerbeck
Bild: Stadt Dortmund / Hendrik Konietzny