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UEFA EURO 2024

Nach Abpfiff der UEFA EURO 2024: Feuerwehr, Ordnungs- und Tiefbauamt ziehen erste Bilanz

Die UEFA EURO 2024 ist vorbei. Hunderttausende Fußball-Fans haben in den vergangenen vier Wochen Dortmund besucht – eine herausfordernde Aufgabe für die Stadtverwaltung. Feuerwehr, Ordnungs- und Tiefbauamt ziehen eine erste Bilanz.

Aus Sicht der Feuerwehr war die Fußball-Europameisterschaft in Dortmund personell und logistisch eine herausragende Leistung. Um die Schutzziele aufrechtzuerhalten, sind Personal und Fahrzeuge aufgestockt worden. Besondere Einsätze sind ausgeblieben. Wie bei einer solch großen Menge von Menschen an einem Ort zu erwarten war, hat es lediglich eine erhöhte Anzahl von Behandlungen und Transporten von Fußball-Fans während der Spieltage durch den Rettungsdienst gegeben. Die Unwetter, die Dortmund immer wieder heimgesucht haben, blieben ohne große Folgen.

Bild: Stadt Dortmund
KOD im Einsatz
Der Kommunale Ordnungsdienst war neben dem Ordnungsamt ebenfalls verstärkt im Einsatz.
Bild: Stadt Dortmund

Die Dortmunder Feuerwehr blickt auf eine hervorragende Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen THW, Malteser, DRK, Johanniter, ASB und DLRG zurück. Die gemeinsamen Planungen, die bereits seit Jahren ausgearbeitet wurden, haben gegriffen und dieses Großereignis zu einem sicheren Erfolg gemacht.

86 sogenannte „fliegende Händler*innen“

Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes hat zwischen dem 14. Juni und 14. Juli in Dortmund insgesamt 960 Fahrzeuge abschleppen lassen und 15.248 Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr festgestellt. Hierbei handelt es sich um Gesamtfallzahlen.

Im selben Zeitraum hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) 2060 Personalienfeststellungen, 1077 Platzverweise, 965 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 477 mündliche Verwarnungen, 100 Verwarngelder, 23 Strafanzeigen und 15 Ingewahrsamnahmen verzeichnet. Auch dies sind Gesamtfallzahlen.

Die Verstöße verteilen sich unter anderem auf Drogenkonsum, aggressives Betteln, Lagern und Campieren, Verrichten der Notdurft, Jugendschutz, Abfallrecht, Straßenmusik, Sondernutzung und Gewerbe. So haben die Einsatzkräfte beispielsweise Maßnahmen gegen 86 sogenannte „fliegende Händler*innen“ eingeleitet. Die Mitarbeiter*innen der Lebensmittelüberwachung waren während des gesamten Turniers täglich auf den und rund um die Veranstaltungsflächen im Dienst.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Tiefbauamt in Action
Auch die Mitarbeitenden vom Tiefbauamt waren verstärkt im Einsatz während der UEFA EURO 2024.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Mobilitätskonzept umgesetzt

Um den Fußball-Fans eine sichere An- und Abreise zu ermöglichen, war das Tiefbauamt der Stadt Dortmund während des gesamten Turniers mit vielen Kräften im Einsatz. Im Vorfeld waren auch Mitarbeiter*innen anderer Fachbereiche beispielsweise für die Sperrstellen geschult worden, damit das umfangreiche Mobilitätskonzept umgesetzt werden konnte.

So hat das Tiefbauamt an bis zu 25 Einsatzorten die Verkehre gelenkt und Sperrungen rund um Stadion und Westfalenpark eingerichtet. Die Koordination erfolgte durch die Verkehrsleitstelle in Kooperation mit dem Host City Operation Center (HCOC).

Wichtige Ziele waren, den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten und Parksuchverkehre in Wohngebieten zu vermeiden. In der Innenstadt waren an den Host-City-Tagen, also wenn eine EM-Partie in Dortmund gespielt wurde, zusätzlich sogenannte „Spotter-Teams“ unterwegs, die die Bewegungen der Fans beobachtet und gemeldet haben. Hier ging es darum, ein Lagebild insbesondere zu den Fußball-Fans zu erhalten, die zu Fuß unterwegs waren. Damit konnten Überfüllungen und Drucksituationen vermieden oder frühzeitig erkannt werden.

Auch rund um den Hauptbahnhof waren Mitarbeiter*innen im Dienst und haben die Kräfte von Landes- sowie Bundespolizei unterstützt, um Verkehrsunfälle mit Fußgänger*innen zu verhindern.

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