UEFA EURO 2024
Nach Abpfiff der UEFA EURO 2024: Feuerwehr, Ordnungs- und Tiefbauamt ziehen erste Bilanz
Die UEFA EURO 2024 ist vorbei. Hunderttausende Fußball-Fans haben in den vergangenen vier Wochen Dortmund besucht – eine herausfordernde Aufgabe für die Stadtverwaltung. Feuerwehr, Ordnungs- und Tiefbauamt ziehen eine erste Bilanz.
Aus Sicht der
Die Dortmunder Feuerwehr blickt auf eine hervorragende Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen THW, Malteser, DRK, Johanniter, ASB und DLRG zurück. Die gemeinsamen Planungen, die bereits seit Jahren ausgearbeitet wurden, haben gegriffen und dieses Großereignis zu einem sicheren Erfolg gemacht.
86 sogenannte „fliegende Händler*innen“
Die Verkehrsüberwachung des
Im selben Zeitraum hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) 2060 Personalienfeststellungen, 1077 Platzverweise, 965 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 477 mündliche Verwarnungen, 100 Verwarngelder, 23 Strafanzeigen und 15 Ingewahrsamnahmen verzeichnet. Auch dies sind Gesamtfallzahlen.
Die Verstöße verteilen sich unter anderem auf Drogenkonsum, aggressives Betteln, Lagern und Campieren, Verrichten der Notdurft, Jugendschutz, Abfallrecht, Straßenmusik, Sondernutzung und Gewerbe. So haben die Einsatzkräfte beispielsweise Maßnahmen gegen 86 sogenannte „fliegende Händler*innen“ eingeleitet. Die Mitarbeiter*innen der Lebensmittelüberwachung waren während des gesamten Turniers täglich auf den und rund um die Veranstaltungsflächen im Dienst.
Mobilitätskonzept umgesetzt
Um den Fußball-Fans eine sichere An- und Abreise zu ermöglichen, war das
So hat das Tiefbauamt an bis zu 25 Einsatzorten die Verkehre gelenkt und Sperrungen rund um Stadion und Westfalenpark eingerichtet. Die Koordination erfolgte durch die Verkehrsleitstelle in Kooperation mit dem Host City Operation Center (HCOC).
Wichtige Ziele waren, den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten und Parksuchverkehre in Wohngebieten zu vermeiden. In der Innenstadt waren an den Host-City-Tagen, also wenn eine EM-Partie in Dortmund gespielt wurde, zusätzlich sogenannte „Spotter-Teams“ unterwegs, die die Bewegungen der Fans beobachtet und gemeldet haben. Hier ging es darum, ein Lagebild insbesondere zu den Fußball-Fans zu erhalten, die zu Fuß unterwegs waren. Damit konnten Überfüllungen und Drucksituationen vermieden oder frühzeitig erkannt werden.
Auch rund um den Hauptbahnhof waren Mitarbeiter*innen im Dienst und haben die Kräfte von Landes- sowie Bundespolizei unterstützt, um Verkehrsunfälle mit Fußgänger*innen zu verhindern.
Schlagwörter
Weitere Nachrichten