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Wirtschaftsförderung/Stadtentwicklung

Dortmunder Firmen investieren 586 Millionen Euro am Standort: Über 1.000 neue Jobs

Der Wirtschaftsstandort Dortmund bleibt auf Erfolgskurs: Im Jahr 2024 haben die Unternehmen in Dortmund 586 Millionen Euro am Standort investiert. Insgesamt haben 76 Unternehmen in die Zukunft des Standorts investiert und dabei über 7.600 Arbeitsplätze gesichert – 1.147 davon wurden neu geschaffen. Dies geht aus der aktuellen Investitionsdatenbank der Wirtschaftsförderung Dortmund hervor.

Bild: WILO SE
Thomas Westphal und Oliver Hermes drücken symbolisch gemeinsam auf einen Knopf.
Thomas Westphal und Wilo-CEO Oliver Hermes bei der Eröffnung des „Networking Cube – Customer Interface“
Bild: WILO SE

Die höchsten Investitionen wurden in den Stadtbezirken Hörde und Aplerbeck getätigt. In Hörde gehören Unternehmen wie Materna und Wilo SE zu den prägenden Akteuren. Der neue „Networking Cube – Customer Interface“ ist das multimediale Herzstück des Wilo-Parks; ein riesiger LED-Screen und immersiven Technologien bieten interaktive Kundenerlebnisse.

An der Stadtkrone Ost in Aplerbeck baute Harpen das „ SKOffice“ mit modernen, flexiblen Büro-Konzepten für unter anderem das Wasserstoff-Technologie-Unternehmen thyssenkrupp nucera. Ein weiteres Beispiel ist die Revitalisierung des Fachmarktzentrums in Aplerbeck Ost.

Wachstumstreiber: IT und Immobilien- und Produktionswirtschaft

Getragen wurde das Investitionswachstum 2024 vor allem durch die Immobilienwirtschaft und die Informationstechnologie, gefolgt vom Einzelhandel und der Produktionswirtschaft. Die Immobilienwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie Flächen für verschiedene Branchen entwickelt.

Insgesamt erfasst die aktuelle Investitionsdatenbank 76 Betriebe mit einer Gesamtinvestitionssumme von 586 Millionen Euro. Besonders erfreulich: 15 Unternehmen haben Dortmund neu als Standort gewählt und dabei 66 Millionen Euro investiert. Dennoch stammen rund 88 Prozent der Investitionen von bereits ansässigen Unternehmen – ein klares Zeichen dafür, dass Dortmund als Wirtschaftsstandort langfristig attraktiv bleibt. Und das ist keine Momentaufnahme. Heike Marzen, Chefin der Dortmunder Wirtschaftsförderung: „In den vergangenen zehn Jahren haben Dortmunder Unternehmen insgesamt über 6,5 Milliarden Euro investiert."

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Skywalk_Phoenix-West_Panorama
Ein erheblicher Teil der Investitionen konzentrierte sich auf zukunftsweisende Standorte wie PHOENIX West.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Gewerbegebiete ziehen an

Ein erheblicher Teil der Investitionen konzentrierte sich auf zwei zukunftsweisende Standorte: PHOENIX West und die Stadtkrone Ost. PHOENIX West, als dynamisches Technologie- und Innovationsquartier, bietet mit seiner industriellen Vergangenheit und modernen Infrastruktur ideale Bedingungen für zukunftsorientierte Unternehmen. Die Stadtkrone Ost überzeugt mit ihrer strategisch günstigen Lage, einer hervorragenden Anbindung und großzügigen Flächen für nachhaltige Entwicklungen. Diese und weitere Standorte wie die Westfalenhütte, der PHOENIX See und das Gebiet „Im weißen Feld" schaffen optimale Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum und nachhaltige Stadtentwicklung.

Ausblick: Große Bauprojekte vor Fertigstellung

Ein Blick auf 2025 offenbart eine Reihe bedeutender Neubau-Projekte, die kurz vor ihrer Vollendung stehen. Dazu zählen der „Südtor“-Neubau von Freundlieb am PHOENIX See, die neue Zentrale der Continentale Krankenversicherung an der Stadtkrone Ost sowie die umfassenden Neuentwicklungen der ehemaligen Conrad- und Mayersche-Filialen in der Dortmunder City.

Heike Marzen
Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Laura Koscholke

Dortmund ist und bleibt ein attraktiver Investitionsstandort mit stabilem Wachstum und besten Perspektiven für Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen. Dank des vielfältigen Branchenmixes und unseres nicht nachlassenden Engagements können wir optimistisch in die Zukunft blicken. Allerdings ist zu erwarten, dass große Neubauprojekte in den kommenden Jahren nicht mehr im bisherigen Umfang realisiert werden können. Das Gewerbeflächenpotenzial ist weitgehend ausgeschöpft.

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