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Großprojekt und Service-Installationen: Bauarbeiten im Kreuzviertel

Der Abwasserkanal in der Straße „Neuer Graben" muss erneuert werden Die Stadtentwässerung und DONETZ beginnen damit im Frühjahr 2026. Für Anlieger gibt es vorab einen Info-Abend.

Auf insgesamt rund 600 Metern ab „Von-der-Recke“- bis „Lindemannstraße“ tauscht die Stadtentwässerung den Altkanal durch ein modernes, größeres Bauwerk aus. Die Arbeiten erfolgen in Abschnitten und wandern von Westen nach Osten.

Vollsperrung an der Wanderbaustelle

Der „Neue Graben“ wird in Höhe der Wanderbaustelle jeweils voll gesperrt. Auch die Kanäle in den Seitenstraßen „Straßburger Straße“, „Metzer Straße“, „Steubenstraße“, „Roseggerstraße“ und „Haenischstraße“ werden in offener Bauweise erneuert. Bis alles komplett fertig ist, wird es rund drei Jahre dauern. Im Vorfeld arbeitet DONETZ im „Neuen Graben" an den Versorgungsleitungen. Wie üblich in Dortmund, sind im Vorfeld der Bauarbeiten außerdem Kampfmittelsondierungen nötig.

Info-Abend für Anwohnerinnen und Anwohner

Die Stadtentwässerung Dortmund und DONETZ laden Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Informationsveranstaltung ein. Dort informieren die Fachleute über das Großprojekt und beantworten Fragen.

Wann: Dienstag, 20. Januar, 18 Uhr
Wo: Nicolai-Kirche, Kreuzstraße 66a, 44139 Dortmund

Der neue Kanal wird bei künftigen Starkregenereignissen Überflutungen besser verhindern können. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich außerdem die Abwassermengen im Bereich „Neuer Graben" deutlich erhöht, weswegen der jetzige Kanal nicht mehr ausreicht. Hinzu kommt: Das Bestandsbauwerk und seine Nebenkanäle haben aufgrund des hohen Alters an vielen Stellen Schäden.

Erreichbarkeit der Wohnhäuser

Für die Anwohner des Neuen Grabens gibt es während der Bauphase Einschränkungen. So wird die Straße in Höhe des jeweiligen Baufelds der Wanderbaustelle auf 100 bis 150 Metern voll gesperrt. Zu Fuß und mit dem Rad bleiben die Häuser selbstverständlich jederzeit erreichbar. Auch Rettungskräfte sowie die EDG erreichen die Gebäude weiterhin.

Die Stadt Dortmund wird über den genauen Baustart und die Wechsel der Bauabschnitte jeweils informieren.

Installation von Fahrradbügeln

Bild: Stadt Dortmund / Hendrik Konietzny
Fahrradständer im Kreuzviertel
Wer einen Parkplatz für sein Fahrrad sucht, hat es im Kreuzviertel bald deutlich leichter. In den kommenden Wochen stellt die Stadt Dortmund 44 neue Bügel mit Platz für 88 Fahrräder auf.
Bild: Stadt Dortmund / Hendrik Konietzny

Unabhängig vom Großprojekt „Neuer Graben" installiert die Stadt Dortmund im Kreuizviertel 44 neue Fahrradbügel mit Platz für 88 Räder. Die Bügel verteilen sich auf zwölf Standorte im Gebiet zwischen „Arneckestraße", „Wittekind"- und „Kreuzstraße", „Hohe Straße" sowie „Sonnenstraße".

Parkplätze für Autos fallen durch die neuen Fahrradbügel nicht weg. Sie werden ausschließlich an geeigneten Stellen im öffentlichen Raum platziert, auf denen auch zuvor nicht geparkt werden durfte. Die Arbeiten haben bereits begonnen und werden einige Wochen in Anspruch nehmen.
Bei der Suche nach geeigneten Standorten sind die Wünsche und Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Bezirksvertretung eingeflossen. Anschließend hat die Stadt geprüft, welche dieser Orte sich am besten eignen - mit Blick zum Beispiel auf Rettungswege und die Verläufe unterirdischer Leitungen.

Weitere Informationen rund um das sichere Abstellen von Fahrrädern, zu Abstellanlagen in Dortmund sowie zu aktuellen Projekten gibt es unter dortmund.de/fahrradparken.

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