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Schulische Bildung

Fast 6.000 Kinder starten im Sommer in ihr erstes Schuljahr

Die Anmeldezahlen an Dortmunds Grundschulen bleiben stabil. Zum neuen Schuljahr werden im September voraussichtlich 5.935 Kinder eingeschult. Im vergangenen Jahr waren es 6.042 Kinder.

Der überwiegende Teil aller Kinder hat einen Platz an der Wunsch-Grundschule erhalten. 280 Kinder haben ein alternatives Angebot in der Nähe ihres Wohnortes erhalten – das entspricht etwa 4,7 Prozent aller Erstklässlerinnen und Erstklässler. Im vergangenen Jahr waren es noch 322 Kinder, deren Erstwunsch nicht erfüllt werden konnte.

Im Stadtbezirk Hombruch wird die 90. Grundschule in Dortmund entstehen. Der Rat der Stadt hatte die Einrichtung der Langeloh-Grundschule bereits beschlossen, sofern sich mindestens 50 Erstklässlerinnen und Erstklässler für das kommende Schuljahr anmelden. Tatsächlich waren es 52 Kinder. Die Langeloh-Grundschule wird jetzt also eigenständig und aus dem Verbund mit der Harkort-Grundschule herausgelöst.

243 Eingangsklassen werden gebildet

Insgesamt starten im September 243 Eingangsklassen in den Schulunterricht. In sieben Stadtbezirken wird es an sieben stark nachgefragten Schulstandorten, an denen es räumlich möglich ist, zusätzliche Eingangsklassen geben. Das gilt für die

  • Fichte-Grundschule in Brackel (zwei auf drei Züge)
  • Brechtener Grundschule in Eving (fünf auf sechs an zwei Standorten)
  • Jungferntal-Grundschule in Huckarde (zwei auf drei)
  • Hohwart-Grundschule im Stadtbezirk Innenstadt-Ost (zwei auf drei)
  • Albrecht-Brinkmann-Grundschule im Stadtbezirk Innenstadt-Nord (fünf auf sechs)
  • Schragmüller-Grundschule in Mengede (zwei auf drei)
  • Brukterer Grundschule in Scharnhorst (zwei auf drei)

55 Schulanfängerkinder aus der Nordstadt sind bislang noch nicht angemeldet und haben noch keinen Schauplatz. Geplant ist, sie mit Bussen zu Schulstandorten außerhalb der Nordstadt zu bringen. Dafür stehen Plätze an der Jungferntal-Grundschule, der Gilden-Europa-Grundschule (beide Huckarde) oder der Hohwart-Grundschule (Innenstadt-Ost) zur Verfügung.

Monika Nienaber-Willaredt
Monika Nienaber-Willaredt
Dezernentin für Jugend, Schule und Familie
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Fast 6.000 Kinder starten in diesem Jahr in Dortmund ins erste Schuljahr. Für sie und ihre Familien ist das ein besonderer Moment. Umso wichtiger ist es, dass wir auch in diesem Jahr wieder allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen OGS-Platz anbieten können. Das ist ein wichtiges Signal für Familien und ein guter Beitrag zu einem verlässlichen Schulstart.

Fest steht: Es gibt genügend Plätze

Um Nachfrage und Angebot langfristig in Deckung zu bringen, hat die Stadt bereits im Dezember 2023 die Zügigkeiten an drei Grundschulen in drei Stadtbezirken um vier Schulzüge erhöht. Außerdem entsteht eine neue Grundschule an der Burgholzstraße im Stadtbezirk Innenstadt-Nord. Die zum Schuljahr 2025/26 neu errichtete Grundschule „Schule am Blücherpark“ wird nach Fertigstellung dort einziehen - voraussichtlich im Schuljahr 2027/28 - und dann um zwei Schulzüge erweitert. So lange sitzt sie noch am Schulstandort Gneisenaustraße. Ob und wo weitere zusätzliche Angebote geschaffen werden müssen, prüft die Schulentwicklungsplanung fortlaufend.

Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres werden sich die Anmeldezahlen noch verändern. Klar ist aber schon: Auch wenn mehr als 5.935 Schülerinnen und Schüler eingeschult werden, gibt es ausreichend Plätze. Die genauen Zahlen stehen erst mit der Schulstatistik 2026/27 fest. Sie wird zum 15. Oktober 2026 veröffentlicht.

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