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UEFA EURO 2024

Frage an Sicherheitskräfte: „Wo geht es nach Panama?“ signalisiert Hilferuf

Wer sich mit dieser Frage an Sicherheitskräfte oder DORTMUND GUIDES wendet, signalisiert, dass Hilfe benötigt wird.

Während der Europameisterschaft werden die DORTMUND GUIDES das Awareness-Konzept „Wo geht es nach Panama?“ umsetzen. Der Satz ist bereits seit 2021 bei BVB-Spielen im Signal Iduna Park im Einsatz und wird landesweit auch bei Großveranstaltungen angewendet.

Mehr Sicherheit in den Fanzones

Nun soll er auch beim Public Viewing im Westfalenpark, in der Dortmunder Fanzone auf dem Friedensplatz sowie auf den öffentlichen Plätzen der Innenstadt für Sicherheit und Unterstützung sorgen.

Bild: Stadt Dortmund / Alexandra Kogelheide
Nachtbeauftragter Christoph Stemann
Dortmunds Nachtbeauftragter Christoph Stemann leitet das Team der DORTMUND GUIDES - auch während der UEFA EURO 2024.
Bild: Stadt Dortmund / Alexandra Kogelheide

Seit mehr als zwei Jahren sind die DORTMUND GUIDES unterwegs in der City, am Dortmunder U oder im Westpark. Sie moderieren, deeskalieren und sorgen mit für die Sicherheit auf öffentlichen Flächen. Ihr nächster Einsatz: die UEFA EURO 2024.

Schon die Silvester-Party der Stadt Dortmund auf dem Friedensplatz und zuletzt die Public Viewings während des Finales der Champions League haben die DORTMUND GUIDES erfolgreich begleitet. In Absprache und mit Unterstützung der UEFA und dem EURO-Beauftragten, Martin Sauer, werden sie während der Europameisterschaft das Awareness-Konzept „Wo geht es nach Panama?“ umsetzen.

Chris Stemann vor einem Poster der DORTMUND GUIDES
Chris Stemann
Dortmunds Nachtbeauftragter und Awareness-Beauftragter
Bild: Stadt Dortmund / Alexandra Kogelheide

Unser Ansatz ist frei von Diskriminierung und inklusiv; wir richten uns ausdrücklich an alle Menschen, die sich unwohl oder unsicher fühlen, Hilfe oder Unterstützung benötigen. Es gibt keine Ausrichtung auf bestimmte Zielgruppen.

DORTMUND GUIDES sprechen 15 Sprachen

Im Einsatz sind bis zu 50 Guides, die insgesamt 15 Sprachen sprechen. Für die EURO wurde das Team um über 30 Mitarbeitende aufgestockt und geschult. „Die Guides werden während der EURO 2024 täglich mit verschiedenen Teams unterwegs sein. Sie sind wie gewohnt Ansprechpartner, Begleiter und nun auch als Awareness-Teams auf den Flächen unterwegs“, so Stemann.

Mehrere Anlaufstellen für Hilfesuchende

Das TeeMobil „Meet & Tea“ ist Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden, zusätzlich werden in den Fanzonen „Safer Spaces“ eingerichtet, um direkt und unmittelbar reagieren zu können. Das Lagezentrum der DORTMUND GUIDES entsteht in der Kampstraße.

Awareness-Konzept soll Dortmund erhalten bleiben

Die Verbindung der DORTMUND GUIDES mit dem Awareness-Konzept „Panama“ soll erhalten bleiben und auch künftig bei Großveranstaltungen der Stadt weitergeführt werden. Chris Stemann: „Wir werden jetzt vier Wochen lang die Chance nutzen, aus den Erkenntnissen zu lernen, um den Ansatz besser zu machen. Wir leben eine offene Fehlerkultur und tun alles, um den Dortmunderinnen und Dortmundern sowie allen nationalen und internationalen Gästen eine unvergessliche EURO Zeit in unserer Stadt zu ermöglichen.“

Oberbürgermeister Thomas Westphal: „Die DORTMUND GUIDES sind in den vergangenen zwei Jahren zum Vorbild für Deeskalations- und Moderationskonzepte in anderen deutschen Städten geworden und haben europaweit für Aufsehen gesorgt. Dieses erprobte Team jetzt bei der EURO 2024 einzubinden, ist sinnvoll und nachhaltig. Wir starten hier ein echtes Pionierprojekt – noch nie hat das Thema Awareness diese Größenordnung erreicht.“

Kontakt zum Nacht- und Awarenessbeauftragten

Chris Stemann, der Nacht- und Awarenessbeauftragte der UEFA EURO 2024, ist erreichbar unter nachtbeauftragter@stadtdo.de.

Schlagwörter

Sicherheit & Ordnung EURO2024

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