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Smart Charging Hub nun auch an der DEW21-Zentrale möglich

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) hat neben ihrer Hauptverwaltung am Günter-Samtlebe-Platz 1 eine intelligente, öffentliche Ladeinfrastruktur aufgebaut, die schnelles Laden in der Stadtmitte ermöglicht.

Bild: DEW 21
Eröffnung des Smart Charging Hubs
Bild: DEW 21

Der neue Ladepark wird durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der DEW21-Zentrale mit klimafreundlichem Strom versorgt und ist mit moderner Speichertechnologie gekoppelt. Der Umwelteffekt, der damit erzielt wird: DEW21 erwartet eine Minderung von mindestens 360,3 Tonnen CO2 pro Jahr. Neben der erfolgreichen Umsetzung des NOX-Block-Projekts, das ein Aufladen in Kombination mit der öffentlichen Straßenbeleuchtung an 320 Ladepunkten ermöglicht, geht mit dem Smart Charging Hub jetzt ein weiteres innovatives Modellprojekt von der Stadt Dortmund und DEW21 an den Start.

Erneuerbare Energien als Antwort auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal hat den neuen Smart Charging Hub gemeinsam mit Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung, und Peter Flosbach, DEW21-Geschäftsführer Technik, in Betrieb genommen. Alle E-Autofahrer*innen können dort ab sofort rund um die Uhr auftanken.

"Wir müssen jetzt zwei große Herausforderungen gleichzeitig lösen, wir müssen die Klimaänderung aufhalten und eine neue Energiebasis ohne Pipelinegas aus Russland aufbauen", erklärt Oberbürgermeister Thomas Westphal. "Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung der Mobilität sind dafür zentrale Felder. Mit dem neuen Smart Charging Hub beschleunigen wir unsere Anstrengungen weiter. Ein wichtige und gute Investition der DEW21."

Mit dem Klimaschutzgesetz hat die Bundesregierung die Treibhausgasneutralität bis 2045 verankert. Die Ruhrgebietsstadt will das Ziel bereits deutlich früher erreichen. "Als Energieversorger vor Ort unterstützen wir die Stadt auf dem Weg in die Klimaneutralität 2035. Der Verkehrssektor, der bundesweit ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen ausmacht, spielt dafür eine Schlüsselrolle. Wir möchten die kundenfreundliche Gestaltung der Mobilitätswende voranbringen. Daher freuen wir uns, an diesem attraktiven Standort mit unserem neuen Schnellladehub die öffentliche Ladeinfrastruktur auszubauen", so Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung.

Das Land NRW würdigt, wie hier Innovationen für den Klimaschutz in die Tat umgesetzt werden. Deshalb wird der Smart Charging Hub mit Zuwendungen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – kurz EFRE – mit rund 140.000 Euro gefördert.

Technische Fakten

Der neue Ladepark verbindet alle intelligenten Funktionalitäten, mit denen die verfügbare Leistung der Ladeinfrastruktur effizient und flexibel verteilt werden kann. Eine ca. 100 Kilowatt-Peak (kWp)-Photovoltaikanlage speist unter anderem die fünf Schnellladesäulen. Mit der PV-Anlage werden ca. 70.000 kWh pro Jahr erzeugt. Sollten die Speicher vollgeladen sein, wird der Solarstrom für die Versorgung der DEW21-Hauptverwaltung genutzt. Vier der fünf Schnellladesäulen verfügen über eine Anschlussleistung von 50 kW. Die fünfte Ladesäule ist ein sogenannter Hypercharger mit einer Leistung von 150 kW, an dem noch zügiger geladen werden kann als an einem herkömmlichen Schnelllader.

Neu ist die Speichertechnologie, die zum Einsatz kommt. "Moderne Speichersysteme sind eine wichtige Grundlage für den Ausbau der Photovoltaik – für Privathaushalte, aber auch für Unternehmen, Gewerbe und Kommunen," sagt Peter Flosbach, DEW21-Geschäftsführer Technik. "Mit Blick auf die gemeinsame Nutzung der öffentlichen Flächen wollen wir mit neuen Park- und Lademöglichkeiten die Attraktivität der Einkaufscity Dortmund erhöhen. Die Besucher*innen können ohne Zeitverlust ihr Fahrzeug schon in einer halben Stunde aufladen. Mit unserem Pilotprojekt wollen wir Erfahrungen für zukünftige Ladeparks sammeln." Der grüne Strom wird beim Smart Charging Hub in drei stationären Batteriespeichern "zwischengelagert", sodass er auch zur Verfügung steht, wenn die Sonne mal nicht scheint. Er kann jederzeit so verteilt werden, wie er aktuell gebraucht wird.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Mobilität & Verkehr

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