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Neuer Wohnraum in der Nordstadt: Förderung für Bauvorhaben

Perfektes Timing für ein besonderes Projekt in der Nordstadt: Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab heute, 23. Dezember, den Förderbescheid.

Grünes Licht für ein wichtiges Bauvorhaben im Schleswiger Viertel: Anfang 2026 kann der Rohbau der 42 Wohnungen und einer Kita für drei Gruppen starten. Der Förderbescheid war das letzte fehlende Puzzleteil. Das Vorhaben auf einer Baulücke, Ecke Born- und Missundestraße, ist eines von vielen Projekten, die 2025 Wohnraumfördermittel des Landes NRW bekommen. Für das Projekt bekam die Türk Immobilien GmbH rund 14 Millionen Euro Fördermittel einschließlich eines Tilgungsnachlasses.

Eine Kita und vielfältige Wohneinheiten

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Alexander Kalouti und Ina Scharrenbach bei der Förderbescheidübergabe für ein Bauprojekt in der Dortmunder Nordstadt.
Oberbürgermeister Alexander Kalouti (2.v.l.) und NRW-Ministerin Ina Scharrenbach (r.) bei der Übergabe des Fördermittelbescheids für das Bauprojekt an der Ecke Born- und Missundestraße.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Es entstehen 42 Wohnungen, die alle gefördert sind und damit qualitätsvollen Wohnraum zu bezahlbaren Mieten schaffen. Eine dreigruppige Kita wird das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss in dem sechsstöckigen Gebäude beziehen.

Die Wohneinheiten in den oberen Etagen bieten ein vielseitiges Angebot, von kleinen Wohnungen für Singles bis hin zu großen Familienwohnungen. Der Gebäudeentwurf hat städtebaulich überzeugen können und setzt wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung.

Die Türk Immobilien GmbH, die auch Projekte in anderen Städten NRWs entwickelt, hatte das Grundstück im Schleswiger Viertel bereits 2017 von der Stadt Dortmund gekauft. Im Oktober 2025 starteten erste Tiefbauarbeiten. Der Rohbau soll im Januar folgen und schon im Juli 2027 könnte das Projekt abgeschlossen sein, so die aktuelle Planung.

Oberbürgermeister Alexander Kalouti
Alexander Kalouti
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Die Übergabe des Förderbescheids ist ein wichtiges Signal für Dortmund und insbesondere für die Nordstadt. Darüber freue ich mich sehr.

Neuer Rekord für Dortmund absehbar

Bild: Michael Türk Bauen, Planen & Architektur GmbH
Die grafische Darstellung zeigt die Frontansicht vom Bauprojekt an der Bornstraße.
Die grafische Darstellung zeigt die Frontansicht vom Bauprojekt an der Bornstraße.
Bild: Michael Türk Bauen, Planen & Architektur GmbH

Schon 2024 gab es mit rund 95 Millionen Euro einen Rekordbetrag für bezahlbaren Wohnraum in Dortmund. Bei der Bilanz, die im Januar vorgestellt wird, zeichnet sich ein neuer Rekord ab – nicht nur in der Fördersumme, sondern auch die Anzahl der Wohnungen, die entweder neu gebaut, frisch modernisiert oder über Bindungsverlängerungen gesichert werden können.

„Die Übergabe des Förderbescheids ist ein wichtiges Signal für Dortmund und insbesondere für die Nordstadt. Darüber freue ich mich sehr. Mit solchen Projekten wie im Schleswiger Viertel schaffen wir dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum in hoher Qualität und verbinden ihn mit sozialer Infrastruktur wie einer Kita. Unsere Stadt wird für unsere Bürgerinnen und Bürger damit weiter attraktiver. Mein Dank gilt dem Land Nordrhein-Westfalen und Ministerin Ina Scharrenbach für die verlässliche Unterstützung – so ist es möglich, dass Dortmund erneut auf einen Förderrekord zusteuert“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

Öffentliche Förderung des Landes NRW

Die öffentliche Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen genießt in vielen Kommunen und bei vielen Projektentwicklern eine hohe Nachfrage: Die Landesregierung NRW hat erst am 11. Dezember angekündigt, dass sie das mehrjährige Wohnraumförderprogramm 2023 bis 2027 erneut aufstockt. Schon 2024 erfolgte eine Aufstockung um 1 Milliarde Euro auf 10,5 Milliarden Euro. Jetzt gibt es nochmal 1,5 Milliarden Euro obendrauf, sodass landesweit insgesamt 12 Milliarden Euro bis 2027 zur Verfügung stehen.

Ministerin Scharrenbach erklärt dazu: „Wohnen ist soziale Daseinsvorsorge. Die öffentliche Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen ist Möglichmacherin für attraktives Wohnen mit kleinem Geldbeutel und Stabilitätsanker der Bau- und Wohnungswirtschaft. Dortmund ist das beste Beispiel dafür. Auf dem rund 1.680 Quadratmeter großen Grundstück entstehen 42 neue Wohnungen, die zeitgemäßen Wohnraum in einem innerstädtischen Umfeld schaffen sollen. Ergänzt wird die Wohnbebauung durch eine Kindertagesstätte. Mit der Kombination aus Wohnen und Kita setzt das Vorhaben auf eine gemischte, familienfreundliche Nutzung. So bleibt Nordrhein-Westfalen ‚place to bau‘.“

Wohnraumförderung

Das Gesamtfördervolumen der öffentlichen Wohnraumförderung setzt sich aus Finanzmitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes sowie Darlehensmitteln der landeseigenen Förderbank zusammen. Die erneute Aufstockung ist unter anderem möglich, weil die Bundesregierung angekündigt hat, die Finanzhilfen nach Artikel 104d Grundgesetz für die öffentliche Wohnraumförderung ab 2026 schrittweise zu erhöhen.

Schlagwörter

Förderungen Wohnen Wirtschaft Planen & Bauen

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