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Auszeichnung

Umweltschutz von klein auf lernen: FABIDO-Kitas bringen Kindern die Natur näher

Sie haben eifrig Energie gespart, Müll getrennt oder den Kita-Garten mit insektenfreundlichen Pflanzen verschönert: die Kinder und ihre Erzieher*innen aus zehn FABIDO-Kitas und -Familienzentren. Dafür wurden die Kitas nun mit dem Preis „Umweltbewusste Kita 2024“ ausgezeichnet. Den Titel vergeben seit 2017 gemeinsam FABIDO und die Abteilung für Energiemanagement bei der Städtischen Immobilienwirtschaft.

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Umweltbewusste Kitas ausgezeichnet: Monika Nienaber-Willaredt (Dezernentin für Schule, Jugend und Familie) im Interview

„Die Projekte sind abwechslungsreich, kindgerecht und pädagogisch durchdacht. Kinder lernen hier spielerisch, dass Umweltschutz Spaß macht. Davon profitieren nicht nur die FABIDO -Einrichtungen, davon profitiert auch unser Stadtklima“, so Monika Nienaber-Willaredt. Im YouTube-Video erklärt Dortmunds Dezernentin für Schule, Jugend und Familie was ihr am Wettbewerb besonders gut gefallen hat.

Monika Nienaber-Willaredt beglückwünschte die Kinder und ihre Erzieher*innen bei einer Feierstunde am 6. März. Sie bedankte sich für das Engagement im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Ökologie.

In den ausgezeichneten Einrichtungen setzen sich Kinder aktiv mit Umwelt- und Klimaschutz auseinander und eignen sich so wichtiges Wissen an, das sie im Alltag nutzen können. Die Mitarbeitenden bringen den Kindern bei, wie sie weniger Ressourcen verbrauchen und motivieren sie dazu, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen. Die zehn Einrichtungen haben zusammen rund 3.000 Euro Prämie erhalten.

Alle FABIDO-Kitas können mitmachen

Für das aktuelle Jahr wird ein erneutes Projekt „Umweltbewusste Kita 2025“ ausgeschrieben. Alle städtischen Tageseinrichtungen für Kinder können sich daran beteiligen. Das Projekt ist Teil des im Jahre 1997 vom Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Projektes „Energieeinsparung an städtischen Gebäuden“.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Mitarbeitende der Kitas halten Urkunden in den Händen
Bei einer Feierstunde haben Vertreter*innen der zehn Kitas die Urkunden für ihr Engagement überreicht bekommen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Teilnehmende FABIDO-Einrichtungen

  • Familienzentrum Am Grenzgraben 15
  • Familienzentrum Am Ostpark 43
  • Familienzentrum Eichhoffstr. 20
  • Kita Am Stuckenrodt 2a
  • Kita Am Stuckenrodt 8
  • Kita Bornstr. 52
  • Kita Ebbinghausstr. 53
  • Kita Friedrich-Henkel-Weg 16a
  • Kita Hainallee 77
  • Kita Rotbuchenweg 147

Umweltfreundliches Handeln auf der Agenda

In vielen Kitas stand der Umgang mit Abfall auf der Agenda: Die Kinder befassten sich mit Mülltrennung, Müllvermeidung und Müllsammeln – wie bei der EDG-Aktion „CleanUpDo“. Weitere Themen waren Energie- und Wassersparen. Anhand von Experimenten und Projekten haben die Kinder gelernt, wo Strom herkommt und wie Energie entsteht. In einer Kita haben Erzieher*innen und Kinder zusammen einen Solarofen gebaut und mit Hilfe der Sonnenenergie sogar Eier gebraten.

Umweltschutz setzt auch ein Verständnis dafür voraus, wie Tiere und Pflanzen gut leben können. So haben einige Kita-Kinder Bienen-Hotels gebaut und Blumen, die sonst gerne gepflückt wurden, wachsen lassen – damit die Bienen genug Nektar finden. Ein weiteres Projekt war der Anbau von Gemüse. Ein besonderes Erlebnis: Die Kinder konnten Gerichte mit dem Gemüse aus eigener Ernte kochen. Für noch mehr Praxiswissen rund um die Natur machten die Kinder und ihre Erzieher*innen sich auf zu Ausflügen zu Bauern- und Pferdehöfen.

Schlagwörter

Kinder, Jugendliche & Familie Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz

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