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Beim Hafenspaziergang erwartet Besucher*innen ein volles Programm

Innenstadt-Nord

An rund 50 Orten im Hafenquartier finden am Samstag, 26. August, über 70 spannende Veranstaltungen statt. Das Programm beginnt um 14:00 Uhr und ist kostenlos.

Bild: Leopold Achilles
Zahlreiche Menschen am Dortmunder Hafen beim Hafenspaziergang. Im Vordergrund gehen einige Personen über die Pontonbrücke, eine schwimmende Brücke auf dem Wasser, die für den Hafenspaziergang eingerichtet wurde.
Bild: Leopold Achilles

Stunden um Stunden an Livemusik auf diversen Bühnen, Live-DJs am Wasser, Graffiti-Kunst, Mitmach-Theater, Nachhaltigkeitsfeste und Flohmärkte, ein Gang übers Wasser, geführte Touren an neue und spannende Orte und jede Menge kulinarische und kreative Angebote – was gut und gern einen ganzen Sommer füllen könnte, stellt das Hafenquartier an einem einzigen Tag auf die Beine. Denn für Samstag, 26. August, ab 14 Uhr lädt das lebendige Quartier in der Nordstadt bereits zum elften Mal zum großen "Hafenspaziergang" ein.

Hafenspaziergang

Auch in diesem Jahr bedeutet das mehr als 70 Veranstaltungen an rund 50 verschiedenen Orten, sämtlich kostenlos zu genießen und zu erkunden – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mithilfe eines viertelstündlichen Shuttle-Busses. Beim Planen und Teilen der persönlichen Route durch das breite Angebot hilft eine kostenfreie Web-App unter www.hafenspaziergang.echt-nordstadt.de.

Die Nordstadt und das Hafenquartier (neu) entdecken

"Der Hafenspaziergang ist eine tolle Gelegenheit, die Nordstadt auf besondere Art zu entdecken", sagt Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum. "Weil Akteur*innen aus ganz verschiedenen Bereichen hier den Charme des Hafenquartiers erlebbar machen, strahlt diese Veranstaltung auch weit über die Grenzen der Nordstadt hinaus."

Ähnlich sieht es Susanne Linnebach, Leiterin des Amts für Stadterneuerung: "Der Hafenspaziergang ist zum einen ein kulturelles Großevent mit überregionaler Strahlkraft, zum anderen stärkt er das kulturelle und soziale Miteinander in Dortmund. Alle Besucher*innen erleben hautnah, wie dynamisch sich dieses spannende Quartier entwickelt und neue Funktionen im Stadtgefüge erobert. Besonderer Dank gilt in diesem Jahr der Sparkasse Dortmund für die großzügige Unterstützung."

Die Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund hat als Hauptsponsor 26.000 Euro beigesteuert, um den Hafenspaziergang zu ermöglichen. "Wir freuen uns, solch ein besonderes und in den letzten Jahren gewachsenes Event in einem sich stetig wandelnden Quartier unterstützen zu können. Das passt zu unserem Leitgedanken, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und Dortmund noch lebenswerter zu machen", sagt Sebastian Junker, stellvertretendes Mitglied im Vorstand der Sparkasse Dortmund.

Das Programm beim Hafenspaziergang 2023

Auf mehreren Bühnen gibt es ab 14:00 Uhr bis in den späten Abend hinein Livemusik ohne Ende. So zum Beispiel beim "Halleluyeah11!"-Festival in der Pauluskirche, das zehn Stunden musikalischen Genuss für unterschiedliche Geschmäcker bietet. Das Spektrum reicht von Indie-Folk und Rock über Singer-Songwriter bis Punk. Nicht weit davon entfernt bietet die Bühne gegenüber dem Subrosa im Blücherpark mit dem "Songs und Stories"-Open-Air Ska, Indie-Rock und Rock ‘n‘ Roll mitten im Wohnquartier.

Die Echt-Nordstadt-Stadtteilbühne ist dieses Jahr zentraler Punkt in der Speicherstraße. Nach der Eröffnung des Hafenspaziergangs um 14:00 Uhr lädt das Quartiersmanagement Nordstadt gemeinsam mit dem Projektspeicher, der Gemischten Tüte, dem Dings e.V. und dem Dietrich-Keuning-Haus ein zu funkigen Hits der 1970er- und 1980er-Jahre sowie Folklore-Tanz. Rockige Beats, Desert Funk und DJs beleben die südliche Speicherstraße bis in den Abend hinein.

Wieder dabei ist der Zusammenschluss am "BunkerPlus" und "BunkerPlus"-Garten in der Blücherstraße 27, wo das Nachhaltigkeitsfest für Familien mit kulinarischem Angebot und spannendem Mitmach-Programm lockt. Interessant wird es auch am Speicher 100, wo es Vintage-Kleidung gegen Spende gibt, sowie Kunstausstellungen, digitales Live-Painting und elektronische Sounds, die zum Staunen und Feiern anregen.

Bild: Leopold Achilles
Die Speicherstraße wird beim Hafenspaziergang für den Autoverkehr gesperrt, es sind Fußgänger und Radfahrer unterwegs.
Bild: Leopold Achilles

Wie in früheren Jahren wird auch in diesem Jahr die Speicherstraße in ihrer gesamten Länge für Autos gesperrt. Damit haben die Besucher*innen die Möglichkeit, die verschiedenen Angebote mit den alten Speichergebäuden und neuen Akteur*innen frei zu erkunden. Dabei präsentieren sich in der südlichen Speicherstraße die neuen Immobilieneigentümer*innen mit ihren Konzepten, Planungen und Visionen im neuen Digitalquartier – so öffnet auch die Akademie für Theater und Digitalität des Theater Dortmund zum Hafenspaziergang ihre Pforten am neuen Standort.

Eine Pontonbrücke ermöglicht wieder den schwebenden Weg über das Hafenbecken zwischen der nördlichen Speicherstraße und der Drehbrückenstraße. Die Dortmunder Hafen AG veranschaulicht hier gemeinsam mit der Dortmunder Eisenbahn GmbH sowie dem Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme die Verkehrsträger der Zukunft. "Wir freuen uns über alle Interessierten, die mehr über Dortmunds Logistikdrehscheibe und ihr Potenzial für Dortmund erfahren möchten", so Hafenchefin Bettina Brennenstuhl.

Der Facettenreichtum der weiteren Angebote und Veranstaltungen ist so bunt wie das Hafenquartier selbst: Caribbean Summer mit Steel-Drum-Sounds beim Eventschiff Herr Walter, über 50 lokale, regionale und internationale Sprayer gestalten 200 laufende Meter Graffiti-Kunst an der Drehbrückenstraße, der Nachhaltigkeitsflohmarkt an der Christuskirche lädt zum Stöbern ein. Informatives, Historisches und Vergnügliches gibt es bei der Fackeltour von Kulturvergnügen und bei den Führungen der Wirtschaftsförderung durch die Speicherstraße. Das Depot bietet unter anderem eine digitale Urban-Art-Führung durch das Hafenquartier an, und der Projektspeicher animiert mit seinem Improtheater zum Mitmachen und Mitlachen.

"Als neue Quartiersmanagerin für das Hafenquartier freue ich mich dieses außergewöhnliche Format fortführen zu dürfen", sagt Theresa Ramlau, die seit Februar im Quartiersmanagement Nordstadt für das Hafenquartier zuständig ist. "Der Hafenspaziergang stärkt das besondere Engagement und den Zusammenhalt der Akteur*innen im Hafen und macht diese gleichzeitig für alle Besucher*innen auf ganz besondere Art erlebbar."

Weitere Informationen zum Hafenspaziergang

Die meisten Programmpunkte starten ab 14:00 Uhr, einige aber auch schon früher. Empfohlen ist angesichts der Breite des Programms ein Blick in den Programm-flyer oder die Veranstaltungs-App, um einen ganz persönlichen Hafenspaziergang zusammenzustellen. Der Programmflyer ist beim Quartiersmanagement Nordstadt, Mallinckrodtstraße 56, kostenlos erhältlich. Die App ist zu erreichen unter hafenspaziergang.echt-nordstadt.de.

Zur An- und Abreise mit dem ÖPNV können Besucher*innen die Stadtbahn-Linie U47 (Aplerbeck – Westerfilde) nutzen. Dank der Unterstützung von DSW21 gibt es einen kostenlosen Shuttle-Bus, der auf einer Kreisroute im Viertelstundentakt zehn Haltepunkte anfährt. Ideal lässt sich der Hafenspaziergang auch mit dem Fahrrad erkunden.

Der Hafenspaziergang wird vom Quartiersmanagement Nordstadt koordiniert und ermöglicht durch die Sparkasse Dortmund. Weitere Unterstützer*innen sind die DSW21, die DEW21 sowie die Dortmunder Hafen AG.

Das Quartiersmanagement Nordstadt ist ein Projekt des Stadterneuerungsprogramms "Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt". Es wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Hafenquartier Speicherstraße

https://speicherstrasse.com/

Echt Nordstadt

https://www.echt-nordstadt.de/

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Kultur & Freizeit Soziales

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