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Starkregen

Bilanz zum Unwetter in Dortmund – Stadt Dortmund weist auf Gefahr durch herabfallende Äste hin

Von Donnerstag, 22. Juni, auf Freitag, 23. Juni, gab es in Deutschland schwere Unwetter. Auch in Dortmund kam es zu Sturm und Starkregen. Nun geht es an die Schadensaufnahme sowie Aufräumarbeiten. Die Stadt Dortmund bittet die Bürger*innen, Parks und Wälder vorerst zu meiden.

Bild: Stadt Dortmund
Rückansicht einer Person in Feuerwehr-Dienstkleidung mit der Aufschrift "Feuerwehr Dortmund"
Auf zur Feuerwehr: Interessierte können sich bei der Stadt Dortmund als Brandmeisteranwärter*innen bewerben. Die Ausbildung dauert 18 Monate und beinhaltet auch die Ausbildung zur*zum Rettungssanitäter*in.
Bild: Stadt Dortmund

Am Donnerstagnachmittag (22. Juni) und frühen Abend führte das Wetter noch zu kaum einem Einsatz der Dortmunder Feuerwehr. Dies änderte sich jedoch in der Nacht.Bis zum nächsten Morgen zählte das Team 200 überwiegend Pump- und Sägeeinsätze.

Gefahr durch herabfallende Äste

Ein dringender Appell an alle Dortmunder*innen: Auch wenn das Wetter am Wochenende wieder warm wird und nach draußen einlädt, sollten bitte vorerst Wälder und Parkanlagen gemieden werden. Durch den Sturm gelockerte Äste können immer noch herabfallen. Auch auf den Straßen, Rad- und Gehwegen muss mit herumliegenden oder herabfallenden kleineren und größeren Ästen gerechnet werden.

Opening der Summersounds DJ Picknicks fällt aus

Aufgrund der Situation im Westpark muss das geplante große Opening der diesjährigen Summersounds DJ Picknicks am Samstag, 24. Juni, im Westpark abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht schon fest: am Samstag, den 26. August, soll das Event in der geplanten Form im Westpark stattfinden.

Wie das Sturm- und Starkregenereignis einzustufen ist, werden die Auswertungen der Emschergenossenschaft ergeben, die dies für das Ruhrgebiet insgesamt ermitteln wird. Nach erster Einschätzung der Stadtentwässerung Dortmund anhand eigener Messstationen war die Regenmenge jedoch erheblich und ist mindestens als "intensiver Starkregen" einzuschätzen.

Bei der Stadt Dortmund sind am Freitag, 23. Juni, viele Mitarbeiter*innen mit Schadensaufnahme und Aufräumarbeiten beschäftigt. Für eine vollständige Bilanz ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh. Das wahre Ausmaß wird erst Anfang der nächsten Woche zu erkennen sein. Das Aufräumen und Sichten wird an vielen Stellen bis in die folgende Woche hinein andauern.

Verkehrssicherheit wird wieder hergestellt

Das Grünflächenamt hat seit Freitagmorgen (23. Juni) sämtliche Mitarbeiter*innen der Betriebshöfe im Einsatz, um die Schäden aufzunehmen und zu beseitigen. Vor allem die Baumkolonnen sind mit allen Arbeitskräften dabei, die Verkehrssicherheit in einigen Bereichen wieder herzustellen. "Wir sind mit aller Kraft im Einsatz, aber aufgrund der Menge der Arbeiten können wir die Verkehrssicherheit nur schrittweise wieder herstellen", sagt Tobias Steinweg, Bereichsleiter Technische Dienste im Grünflächenamt. Die Kolonnen werden auch am Wochenende, ausgestattet mit Häcksler, Motorsägen und Hubsteiger, in den Grünanlagen unterwegs sein.

Schäden im Dortmunder Westen

Dabei sind die Auswirkungen des Sturmes im Dortmunder Stadtgebiet unterschiedlich. Nach jetzigem Stand ist der Fredenbaumpark überwiegend verschont geblieben. Nur ein großer Baum ist dort umgestürzt. Dagegen sind die Schäden im West- und Tremoniapark deutlich größer: Viele teils große Kronenausbrüche und -anbrüche. Äste bis zu einem Durchmesser von 60 cm sind herab-, zwei komplette Bäume umgestürzt. Viele Wiesen und Wege sind überflutet.

Der Westfalenpark, der Botanische Garten Rombergpark und der Zoo melden keine nennenswerten Sturmschäden. Lediglich vereinzelt kam es zu abgeknickten Ästen und umgefallenen Zäunen. Im Revierpark Wischlingen ist einer der beiden Hartplätze neben der Festwiese überschwemmt worden.

Die Städtische Immobilienwirtschaft hat zahlreiche kleinere Wasserschäden in Tageseinrichtungen für Kinder oder Schulgebäuden registriert. Dort laufen bereits entsprechende Arbeiten.

Gebäude der Reinoldi-Gesamtschule aktuell nicht nutzbar

Auch der Schulstandort Reinoldi-Gesamtschule ist von den nächtlichen Starkregenereignissen betroffen. Die sogenannte Mittelspannungsanlage ist mit Wasser vollgelaufen, so dass die Stromversorgung des gesamten Standortes zurzeit nicht gegeben ist. Die Nutzung sämtlicher Gebäude ist bis zu einer Freigabe nicht möglich. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung laufen bereits, werden aber voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen.

Wasser ist auch in das Gebäude des Jugendamtes am Ostwall eingedrungen. Im Keller laufen bereits Reinigungs- und Aufräumarbeiten.

Ampel-Ausfälle

Infolge des Starkregens kam es an insgesamt vier Stellen zu Ausfällen bei Ampelanlagen, von denen drei bereits repariert werden konnten:

  • Märkische Straße/Westfalendamm (B1) (Ophoff): zwei Maste sind umgeknickt (Arbeiten laufen noch, Stand: 12:30 Uhr)
  • Hamburger Straße/Am Alten Ostbahnhof-Lippestraße: Wasser ist in zwei Signalgeber (kurz SG, das sind die Kammern rot-gelb-grün) eingedrungen (erledigt)
  • Stockumer Straße/Am Beilstück/Steinäckerstraße: Wasser ist in SG eingedrungen (erledigt)
  • Märkische Straße/Bäumerstraße/Klever Straße/L672: Wasser ist in SG eingedrungen (erledigt)

Weitere Schäden sind dem Tiefbauamt bislang nicht bekannt. Die großen Baustellen Am Remberg und Hildastraße sind nicht betroffen.

Schlagwörter

Kultur & Freizeit Planen & Bauen Sicherheit & Ordnung Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Mobilität & Verkehr

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