Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Verkehr

Die "neue" Planetenfeldstraße ist in Rekordzeit fertig geworden und seit Freitag wieder befahrbar

Dortmunds Rekord-Baustelle ist fertig: In nur rund sechs Monaten Bauzeit wurde die Planetenfeldstraße in Dorstfeld zwischen Martener Hellweg und Fine Frau umfassend umgestaltet. Alle Verkehrsteilnehmer*innen sind dort nun sicherer und komfortabler unterwegs – ob auf dem Rad, mit dem Auto oder zu Fuß.

Bild: Leopold Achilles
Baudezernent Arnulf Rybicki (3.v.r.) gemeinsam mit (v.l.) Marcel Lindner, Klaus Lenfort (beide Kramer Bauunternehmung), Christoph Funcke (Tiefbauamt), Franz-Josef Kitowski, Fabian Neumann (beide Gehrken Straßen- und Tiefbau), Thomas Schmerbeck und Christoph Simonis (beide Tiefbauamt).
Baudezernent Arnulf Rybicki (3.v.r.) gemeinsam mit (v.l.) Marcel Lindner, Klaus Lenfort (beide Kramer Bauunternehmung), Christoph Funcke (Tiefbauamt), Franz-Josef Kitowski, Fabian Neumann (beide Gehrken Straßen- und Tiefbau), Thomas Schmerbeck und Christoph Simonis (beide Tiefbauamt).
Bild: Leopold Achilles

Das Besondere: Die TU Braunschweig hat die Baustelle wissenschaftlich begleitet. Sämtliche Abläufe waren dank einer sehr aufwändigen Planung optimal aufeinander abgestimmt, um keine Zeit zu verlieren. Während der Arbeiten war der Straßenabschnitt voll gesperrt – auch das ist nicht der Normalfall, führte aber zu einem erheblich schnelleren Tempo. Mitunter waren sieben Kolonnen gleichzeitig auf der Baustelle im Einsatz.

"An der Planetenfeldstraße hatten wir Bedingungen, die wir uns für jede Baustelle wünschen. Das Ergebnis war ein reibungsloser Ablauf ohne Zeitverlust. Leider haben wir diese optimalen Voraussetzungen normalerweise nicht", sagt Baudezernent Arnulf Rybicki. "Trotzdem werden wir Erkenntnisse aus dem Projekt auf andere Baustellen übertragen. Denn auch wenn die Planungskapazitäten geringer sind und wir nicht unter Vollsperrung arbeiten: Es gibt immer Stellschrauben, an denen wir drehen können. Und diese Stellschrauben zeigt uns die Planetenfeldstraße auf."

Bild: Leopold Achilles
Am Freitag wurde die letzte Bake der Turbobaustelle von Baudezernent Arnulf Rybicki (r.) und Bauleiter Christoph Funcke (Mitte) abgeräumt.
Am Freitag wurde die letzte Bake der Turbobaustelle von Baudezernent Arnulf Rybicki (r.) und Bauleiter Christoph Funcke (Mitte) abgeräumt.
Bild: Leopold Achilles

Was wurde gemacht?

Fahrbahnausbau: Das Tiefbauamt hat die Fahrbahn und die Gehwege der Planetenfeldstraße zwischen Martener Hellweg und Fine Frau ausgebaut und dabei auch den Radverkehr berücksichtigt. Alle Querungsstellen und die Bushaltepunkte sind nun barrierefrei, zwölf neue Bäume wachsen entlang der Straße. Eine Ampel wurde erneuert. Der östliche Teil der Planetenfeldstraße bis zur Wittener Straße erhielt eine neue Fahrbahndecke.

Kanalisation: Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung hat auf einer Länge von etwa 300 Metern neue Rohre gelegt. Donetz hat Versorgungsleitungen neu verlegt und erneuert.

Kosten und Förderung

Die Gesamtkosten betragen rund 5,5 Millionen Euro inklusive Landesmittel. Alle Beteiligten danken den Anlieger*innen für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Schlagwörter

Kultur & Freizeit Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Mobilität & Verkehr Wirtschaft Soziales

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Zum Brüllen! So war der erste Ausflug der Löwenbabys
Fr 2. Oktober 2026
Hombruch
Löwenjunges im Zoo Dortmund
Bild: Ida Andrae / Zoo Dortmund
Rat bringt zusätzliche Schulplätze auf den Weg
Fr 2. Oktober 2026
Oberbürgermeister Alexander Kalouti sitzt im Rat zusammen mit Ratsmitgliedern und Stellvertretern des Rats der Stadt Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Westfalenhütte 2.0: Neue Pläne auf historischem Boden
Do 1. Oktober 2026
Innenstadt-Nord
Luftbildaufnahme des Westfalenhüttengeländes
Bild: Stahm Architekten, Braunschweig
Comic-Kunst auf höchstem Niveau: Keum Suk Gendry-Kim ausgezeichnet
Mi 30. September 2026
Portrait der südkoreanischen Zeichnerin und Autorin Keum Suk Gendry-Kim.
Bild: Keum Suk Gendry-Kim
Streuobstwiesen: So viel darf ich pflücken
Mi 30. September 2026
Viele Grabstätten in einer Streuobstwiese
Bild: Friedhöfe Dortmund
Sicherheit fährt vor: Hier entsteht Dortmunds erste Fahrradzone
Do 1. Oktober 2026
Brackel
Fahrradweg
Bild: Adobe Stock / Pink Badger
Perspektiven für das Azad-Haus am Hansaplatz vorgestellt
Mo 28. September 2026
Einige Menschen sitzen auf einem Haufen Teppich und halten eine Machbarkeitsstudie als Plakat in der Hand.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Oper Dortmund mit „Mazeppa" für International Opera Awards 2026 nominiert
Mo 28. September 2026
Mandla Mndebele spielt ‚Mazeppa' in der Oper Dortmund.
Bild: Björn Hickmann
Ausnahmetalent Matthew Aucoin bei den Dortmunder Philharmonikern
Fr 25. September 2026
Matthew Aucoin im Portrait. Er dirigiert ein Orchester.
Bild: Steven Laxton
Bühne frei für Jugendkultur: nachtfrequenz 2026 mit zehn Veranstaltungsorten
Fr 25. September 2026
Ein junger Mann steht vor einem DJ-Pult und legt Platten auf.
Bild: Miu-Wah Lok
Trödeln unterm Turm: Der Westfalenpark lädt zum letzten Flo(h)rian in diesem Jahr
Fr 25. September 2026
Innenstadt-Ost
Flohmarktstände im Westfalenpark vorm Florianturm.
Bild: Stadt Dortmund
Archäologinnen und Archäologen finden einzigartiges Werkstattareal der Römerzeit
Mi 23. September 2026
Ausgrabungsteam an der Grabungsstelle im Dortmunder Westen mit den Überresten eines Ofens zur Metallverarbeitung.
Bild: Roland Gorecki
Vorhang auf: Fletch Bizzel startet mit Soft Opening am neuen Standort
Di 22. September 2026
Hombruch
Tschüss Klinikviertel: Das Theater Fletch Bizzel öffnet am 3. Oktober am neuen Standort an der Olpketalstraße die Türen.
Bild: Stadt Dortmund / Martin Baumeister
Zweite „Science Night“ macht Wissenschaft im Dortmunder U zum Erlebnis
Di 22. September 2026
Innenstadt-West
Eine Gruppe steht vorm Dortmunder U und hält Plakate der Science Night hoch.
Bild: Stadt Dortmund / Niklas Kähler
Friedhöfe Dortmund bieten erstmals Urnenstelen an
Mo 21. September 2026
Das Team der Friedhöfe Dortmund steht zwischen den neuen Urnenstelen aus Stein auf dem Friedhof Lütgendortmund.
Bild: Roland Gorecki