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Dortmund zeigt Flagge beim kommenden Christopher Street Day

Zum 25. Mal findet in diesem Jahr der Christopher Street Day (CSD) in Dortmund statt. Am 2. September demonstriert die Dortmunder LSBTIQ*-Community (lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter*, queer) für Solidarität und gleiche Rechte.

Bild: Arne Stawikowski
CSD
Bei der Demo gingen auch viele Unterstützer*innen mit Schildern mit, um sich mit ihren queeren Freund*innen zu solidarisieren.
Bild: Arne Stawikowski

"Wir haben noch längst nicht alles erreicht. Diskriminierung, Gewalt und Hass sind immer noch tagtägliche Begleiter von queeren Personen", sagt Moritz Heller vom CSD-Organisationsteam. "Mit dem Motto ‚Gemeinsam weiter‘ drücken wir aus, dass wir Fortschritte nur erzielen, wenn wir als Community zusammenstehen und uns mit Menschen verbünden, die sich für gleiche Rechte für alle einsetzen", ergänzt Janina Oliver-Daumen aus dem CSD-Organisationsteam.

Der CSD-Tag beginnt um 11:30 Uhr mit einer Demonstration. Startpunkt ist vor dem CineStar am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Von dort zieht der Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Friedensplatz. Er wird dabei erstmals von zwei Trucks und weiteren Fahrzeugen begleitet.

Auf dem Friedensplatz beginnt ab 12:00 Uhr ein Straßenfest, bei dem Dortmunder*innen zum Austausch mit der LSBTIQ*-Community eingeladen sind. "Wir haben in diesem Jahr so viele Informationsstände wie noch nie", sagt CSD-Organisatorin Oliver-Daumen. Um 14:00 Uhr beginnt dann ein musikalisches und politisches Bühnenprogramm, das vom Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal eröffnet wird.

Bereits in den zwei Wochen vor dem CSD ruft SLADO alle Dortmunder Institutionen und hier lebenden Menschen auf, ihre Unterstützung für LSBTIQ* zu zeigen. Bei der bereits zum vierten Mal durchgeführten Aktion #DortmundZeigtFlagge sollen sie ab dem 20. August Regenbogenflaggen sichtbar anbringen, z. B. an eigenen Flaggenmasten, Balkonen oder Fenstern.

Organisiert wird der CSD von SLADO, dem Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und-initiativen in Dortmund. Seit 1997 ist er der Veranstalter, damals noch unter dem Namen "schwul-lesbischer Arbeitskreis Dortmund". Auch in diesem Jahr ruft SLADO alle demokratischen Akteur*innen in Dortmund auf, sich beim CSD gegen Queerfeindlichkeit und für ein freies Leben für alle Menschen einzusetzen.

So läuft der CSD ab

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LSBTIQ* Internationales

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