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Sommer in Dortmund

Ein Fest für alle Sinne - Paradiesgarten 2023 mitten in der City ist eröffnet

Innenstadt-Ost

Riechen, fühlen, sehen, schmecken, hören - Der Paradiesgarten 2023 an der Reinoldikirche im Herzen der City ist mehr als "nur“ ein Ort der Erholung und Inspiration.

In diesem Sommer ist die beliebte Grünanlage an der Reinoldikirche als Sinnesgarten konzipiert. Dahinter steckt die Idee, noch intensiver als zuvor mit den Besucher*innen zu interagieren und einen Spaziergang durch den Paradiesgarten zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Für Überraschungen im Vorbeigehen und gute Stimmung sorgen außerdem Kleinkonzerte und musikalische Aktionen, organisiert von Dortmund Kreativ. Der Paradiesgarten steht allen Besucher*innen offen. Durch integrierte Rampen wurde er barrierefrei errichtet.

Am Montag, den 12. Juni, wurde das florale Highlight von Oberbürgermeister Thomas Westphal und Heike Proske, Superintendentin im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund, offiziell eröffnet.

Garten der Sinne

In diesem Jahr haben die Auszubildenden des Grünflächenamts, die sich um Konzept und Umsetzung bemühten, sogar Elemente der Gartentherapie integriert. Klangobjekte, Fühltafeln, ein Sinnespfad und besondere Duft- und Nutzpflanzen sprechen die fünf Sinne - Riechen, Fühlen, Sehen, Hören und Schmecken - ganz gezielt an.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Kind im Sandkasten an der Reinoldikirche
Auch für Kinder gibt es im Paradiesgarten an der Reinoldikirche viel zu entdecken. Wer mag, kann auch einfach nur im Sandkasten spielen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Riechen

Na klar, der Duft von Rose, Flieder oder Lavendel fällt in einem blühenden Garten sofort auf und weckt Erinnerungen an Sommer und Urlaub. Doch nicht nur prächtig blühende Pflanzen duften, auch viele Kräuter verzaubern mit ihrem Aroma. Im Paradiesgarten können Interessierte zum Beispiel den Duft von Thymian, einem beliebten Heilkraut, schnuppern.

Fühlen

Der Paradiesgarten duftet nicht nur vielfältig, er darf auch berührt werden. Verschiedene Texturen finden sich im Garten, zum Beispiel Steine oder Holz. Beim Barfußpfad über unterschiedliche Untergründe wie Moos, Mulch, Sand oder auch Holzstämme gibt es zudem eine angenehme Massage.

Sehen

Farbe, Licht, Schatten! Im Paradiesgarten gibt es eine Menge zu sehen. Die bunten Blumen und Pflanzen zum einen, aber auch die durchdachte, teilweise symmetrische Anordnung des Gartens sowie einzelne Kunstwerke wollen ausgiebig betrachtet werden.

Hören

Haben Sie schon einmal genau zugehört, wenn der Wind durch das Gras rauscht? Oder kennen Sie den Klang der Rasselblume? Im Paradiesgarten können Besucher*innen den Geräuschen der Natur lauschen – Vogelgezwitscher inklusive.

Schmecken

Was wäre ein Garten ohne Beeren oder Gemüse? Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren – sie machen nicht nur Kinder glücklich, auch die Großen greifen gerne zu. Die oben bereits erwähnten (Heil-)Kräuter bereichern den Garten – und die Küche.

Musikalisch wird es auch

Der Paradiesgarten an der Reinoldikirche steht den Besucher*innen bis zum Ende des Sommers offen. Wie in den Vorjahren gibt es auch 2023 ein umfangreiches Begleitprogramm mit Kleinkonzerten und musikalischen Aktionen, die im Vorbeigehen überraschen und zum Verweilen einladen. Sie finden jeweils donnerstag- und freitagnachmittags sowie samstagmittags statt. Die ausgewählten Musiker*innen kommen aus den Genres Pop, Jazz, Weltmusik und Chor. Mit dabei sind u.a. Trio Karibe, Zainab Lax, Harald Köster, Joël-Joâo Nguele, Konstantin Kersting Duo.

Schon zur Eröffnung des Paradiesgartens weihte der Dortmunder Pianist Harald Köster die Bühne des Paradiesgartens ein.

Premiere für Pop-Up-Biergarten

Erstmals eröffnet zusätzlich ein Pop-up-Biergarten in Kleingarten-Optik zwischen dem Reinoldiforum und PundC. Hochtische, Hocker und Lounge-Sofas aus Europaletten lassen ihn im Upcycling-Look daherkommen. Den Schankgarten betreiben wird Schausteller Patrick Arens, der genaue Eröffnungstermin steht noch nicht fest.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eröffnung Paradiesgarten OB schneidet Eröffnungsband durch
Oberbürgermeister Thomas Westphal hat den Paradiesgarten im Schatten der Reinoldikirche eröffnet.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Schlagwörter

Kultur & Freizeit Planen & Bauen Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz

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