Newsroom

Freizeit und Kultur

Juicy Beats begeistert Tausende mit Musik und vielfältigem Programm

Das beliebte Juicy Beats Festival brachte am Freitag und Samstag, 28. und 29. Juli, den Westfalenpark erneut zum Beben und hinterlässt Vorfreude auf das nächste Jahr. Stark vertreten waren neben den vielen Acts das mitveranstaltende Jugendamt und das Kulturbüro.

Das Publikum vor der Mainstage bebt, die Stimmung trotzt jedem Regentropfen!
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Das Publikum vor der Mainstage auf dem Juicy Beats 2023
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Mit nunmehr zwei gleichwertigen Festival-Tagen, einem herausragenden Line-up und einer gehörigen Portion Konfetti hat das Festival gezeigt: Dortmund kann feiern. Die Menge ließ sich auch von immer wiederkehrenden Regenschauern nicht bremsen – Das zeigte auch die Nacht von Freitag auf Samstag: Kurz vor Ende der Veranstaltung wurde entschieden den Außenbereich des Festivalgeländes aufgrund eines möglichen Unwetters zu räumen. Dies blieb glücklicherweise aus und die Veranstaltung konnte am Folgetag wie geplant fortgeführt werden. So strömten wie bereits am Tag zuvor 22.000 Feierwütige auch am Samstag in den Park. 2.500 dieser Besucher*innen nahmen sogar das Campingangebot in Anspruch und wurden nicht enttäuscht – An- und Abreise verliefen hier reibungslos.

Bei Groß und Klein beliebt

Unter den Gästen waren viele Kinder und Jugendliche – mehr noch als im vergangenen Jahr. Knapp 500 der sogenannten Kiddy-Tickets und etwas mehr als 200 Teen-Tickets wurden verkauft. Besonders beliebt war hier der Freitag: Der Auftritt von Künstlerin Nina Chuba sorgte für einen vorrübergehendes „Tief“ im Altersdurchschnitt des Publikums. Aber auch darüber hinaus hatte das Festival ein ansprechendes Angebot für Kinder und Jugendliche, wie z.B. die Sport und Fun-Zone.

Jugendamt bietet umfangreiches Programm

In dem Bereich an der Buschmühlenwiese konnte sich insbesondere das junge Publikum austoben. Hier konnte man einen neun Meter hohen Kletterturm erklimmen, sich in Discgolf oder Fußball-Dart üben.

Doch damit war das Angebot der Stadt noch nicht ausgeschöpft. Auch zwei der sieben Bühnen liefen in städtischer Regie. So hat das Jugendamt zum Beispiel die „Bring your own Beats“-Bühne mit 20 Acts der Dortmunder Hip-Hop Szene beliefert. Diese konnten ihren Platz auf dem Festival durch einen Rap-Contest im Vorfeld ergattern. Am Freitag debütierte zudem der Inklusions-Pop Floor vom Jugendamt am Café Zimt und Zucker.

Auf der „Dortmund.Macht.Lauter Stage" hatten junge, ambitionierte Musikschaffende aus dem gleichnamigen Förderprogramm des Kulturbüros ihren großen Festivalmoment. Unter Ihnen auch eine junge ukrainische Künstlerin Inoyson, die in Dortmund aufgenommen worden ist, sowie die inklusive Band Nia. Nur am Festivalsamstag wiederum bereicherte das Kulturbüro auf der "Sounds und Poetry-Stage" das Festival noch um eine Sprach- und Poetry-Performance.

"Luisa ist hier"

Im letzten Jahr noch ein Pilot, war das Hilfsangebote mit dem Decknamen „Luisa“ in diesem Jahr schon fester Bestandteil des Sicherheitskonzepts des Jugendamts, so Niclas Meier, Fachreferent für Jugendkultur. Es handelt sich hierbei um ein Hilfsangebot für Personen, die einer unangenehmen Situation entkommen möchten. Mit der Frage „Ist Luisa hier?" können sie sich ans Personal wenden und bekommen unmittelbar und diskret Hilfe. Um das Angebot bekannter zu machen, gab es vom Jugendamt einen Infostand dazu. Zusätzlich informierte hier der Arbeitskreis Suchtprävention gemeinsam mit „Feedback – Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung“ an beiden Festivaltagen.

Nach dem Fest, ist vor dem Fest

Mit dem Ende des diesjährigen Events, steht das nächste schon in den Startlöchern. Seit April wird fleißig für 2024 geplant - die ersten Acts sind bereits gebucht, aber noch geheim. Der Ticketvorverkauf ist gestartet.

Besonders der Punkt der Barrierefreiheit soll im nächsten Jahr optimiert werden. Die Location birgt Tücken: aufgrund seines Bodens ist der Park für Rollstuhlfahrende eine Herausforderung. Dieses Jahr wurden 200 Menschen mit Behinderung inkl. einer Begleitung unter Beteiligung der AWO und Lebenshilfe in und um Dortmund sowie weiteren Institutionen zum Juicy Beats Festival 2023 eingeladen. Die Erkenntnisse des Besuchs sollen genutzt werden, um das Festival barrierefreier zu gestalten.

Text: Laura Koscholke

Familie Party & Nightlife Internationales

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
zur Nachricht Neues Angebot: Auch Grundschulkinder können jetzt beliebte Titel als E-Book ausleihen Neues Angebot: Auch Grundschulkinder können jetzt beliebte Titel als E-Book ausleihen
Mi 18. Februar 2026
Ein Handydisplay zeigt die „BorrowBox“, E-Books und E-Audios für Kinder von sechs bis zwölf Jahren
Bild: Bolinda
zur Nachricht „Bauturbo“ startet: 200 Wohnungen in Ex-VEW-Zentrale am Westfalenpark „Bauturbo“ startet: 200 Wohnungen in Ex-VEW-Zentrale am Westfalenpark
Di 17. Februar 2026
VEW-Zentrale an der B1
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
zur Nachricht Gänsehaut und Grusel-Lust in der uzwei im Dortmunder U Gänsehaut und Grusel-Lust in der uzwei im Dortmunder U
Mo 16. Februar 2026
Das Ausstellungsstück Mein Werwolf aus der Ausstellung auf der uzwei.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
zur Nachricht Valentinstag in Dortmund: Bier, Beats, Begegnung und beste Aussichten Valentinstag in Dortmund: Bier, Beats, Begegnung und beste Aussichten
Fr 13. Februar 2026
Pärchen im Park mit Hunden
zur Nachricht Entscheidungen der dritten Ratssitzung: Politik möchte Freibad Hardenberg erhalten, Personaldezernent Uhr wiedergewählt Entscheidungen der dritten Ratssitzung: Politik möchte Freibad Hardenberg erhalten, Personaldezernent Uhr wiedergewählt
Fr 13. Februar 2026
Abstimmung im Rat.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
zur Nachricht Dortmunder U schließt bald für zwei Wochen – und kehrt mit viel Programm im März zurück Dortmunder U schließt bald für zwei Wochen – und kehrt mit viel Programm im März zurück
Di 10. Februar 2026
Das Dortmunder U mit Tauben auf den Fliegenden Bildern.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
zur Nachricht Viva la Vida: „Frida“ feiert Deutschlandpremiere im Ballett Dortmund Viva la Vida: „Frida“ feiert Deutschlandpremiere im Ballett Dortmund
Di 10. Februar 2026
Tänzerin Sae Tamura im Kostüm als Frida Kahlo mit dem ikonischen Blumenschmuck im Haar.
Bild: Leszek Januszewski
zur Nachricht Dortmund und Netanya: Neue Projekte, klare Zeichen der Erinnerung Dortmund und Netanya: Neue Projekte, klare Zeichen der Erinnerung
Di 17. Februar 2026
Der Leiter des Büros für Internationale Beziehungen, Martin van der Pütten, in Netanya.
Bild: Stadt Netanya
zur Nachricht „Back to the Beats" 2026: Das Juicy Beats Festival findet statt „Back to the Beats" 2026: Das Juicy Beats Festival findet statt
Fr 6. Februar 2026
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
zur Nachricht Führungen am Sonntag: Lucky Luke, Kaiserviertel oder Mittelalter? Führungen am Sonntag: Lucky Luke, Kaiserviertel oder Mittelalter?
Fr 6. Februar 2026
Eine Besucherin betrachtet die Lucky Luke Ausstellung im Comic-Schauraum in Dortmund.
Bild: Maximilian Mann
zur Nachricht „Wir haben eine Arbeit zu erledigen“: Der Neujahrsempfang im Konzerthaus „Wir haben eine Arbeit zu erledigen“: Der Neujahrsempfang im Konzerthaus
Do 5. Februar 2026
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
zur Nachricht „Mehr Ernte kann man nicht einfahren“: Preis für Macher des PHOENIX Sees „Mehr Ernte kann man nicht einfahren“: Preis für Macher des PHOENIX Sees
Mi 4. Februar 2026
Hörde
Preisverleihung "Dortmunder Dialog"
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
zur Nachricht Inke Arns, Bruno Knust und Ursula Mehrfeld erhalten die städtische Ehrennadel Inke Arns, Bruno Knust und Ursula Mehrfeld erhalten die städtische Ehrennadel
Do 29. Januar 2026
OB Kalouti ehrt Inke Arns, Bruno Knust und Ursula Mehrfeld mit der städtischen Ehrennadel.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
zur Nachricht „Macht Platz!“: Trödeln und verkaufen im Keuning.haus „Macht Platz!“: Trödeln und verkaufen im Keuning.haus
Do 29. Januar 2026
Viele Menschen und Tische mit allem möglichen Trödel
Bild: Miranda Plicato
zur Nachricht Dortmunder TextTage bündeln erstmals lokale Literatur an einem Wochenende   Dortmunder TextTage bündeln erstmals lokale Literatur an einem Wochenende  
Do 29. Januar 2026
Frau mit aufgeschlagenem Buch
Bild: Stadt- und Landesbibliothek Dortmund