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Stadt Dortmund ehrt zwei Fußball-Trainerinnen zum Internationalen Frauentag

Hombruch

Die Situation von Frauen und Mädchen in der Gesellschaft zu stärken, ist für etliche Menschen in Dortmund Ehrensache. Für ihr Engagement als Trainerinnen beim TuS Eichlinghofen sind nun zwei Dortmunderinnen mit dem Dr. Edith Peritz-Preis ausgezeichnet worden.

Bild: Roland Gorecki
Ein Mädchen-Fußballteam und andere Personen stehen für eine Preisverleihung zusammen.
2023 ging der Dr. Edith Peritz-Preis an Dr. Eva Barth (2.v.l.) und Anna Krupp (5. v.r. hintere Reihe). Oberbürgermeister Westphal (Mitte) ehrte ihr Engagement als Trainerinnen der Mädchenmannschaft beim TUS Eichlinghofen.
Bild: Roland Gorecki

Jedes Jahr am 8. März ist nicht nur Weltfrauentag, sondern am 8. März wird in Dortmund auch der Dr. Edith Peritz-Preis verliehen. Schon seit 2018 würdigen das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund und der Soroptimist Club Dortmund Ruhr Region gemeinsam herausragendes Engagement in der Gleichstellungsarbeit.

Am Mittwochabend ging der diesjährige Preis an Anna Krupp und Dr. Eva Barth. Sie Trainerinnen für Mädchenfußball beim TuS Eichlinghofen und setzen sich somit regelmäßig dafür ein, dass der Breitensport schlechthin in Deutschland mehr Frauen auf dem Platz und in wichtigen Funktionen sieht. Mit dem Preisgeld von 1.500 Euro soll ermöglicht werden, dass alle Mädchen aus dem Team gemeinsam mit den Trainerinnen eine Abschlussfahrt zum Saisonende machen können. Kein Kind und keine Familie müssen so aus finanziellen Gründen von einer Teilnahme an der Fahrt absehen.

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Oberbürgermeister Thomas Westphal erinnerte in seiner Laudatio auf die beiden Trainerinnen, dass diese 2020 ein erstes Training für Mädchen zwischen sechs und acht Jahren veranstaltet hätten. "Dass Sie mitten in der Pandemie damit begonnen haben, alleine dafür gebührt Ihnen dieser Preis", so Westphal.

Nur zweieinhalb Jahre später gebe es nun eine Mädchenabteilung mit acht Teams und Spielerinnen im Alter von vier bis 15 Jahren. Als Highlight erwähnte der OB auch den "Girls-Cup 2022" mit über 400 aktiven Spielerinnen und über 2.000 Zuschauer*innen.

Zudem stellten die beiden Trainerinnen sicher, dass Teamgeist und Fairness nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits davon gelebt würden.

Verwandte von Dr. Edith Peritz als Ehrengäste geladen

Besondere Gäste der Veranstaltung im Brau-Turm des Dortmunder U waren Joseph Pearce und seine Schwester Elisabeth. Die beiden sind verwandt mit der Namensgeberin für den Preis, Dr. Edith Peritz (1897-1985).

Der Schriftsteller Pearce veröffentlichte eine Familienchronik über die jüdische Familie seines Vaters (Land van belofte - Gelobtes Land). Der Vater, Werner Peritz, lebte, wie auch dessen Cousine Edith Peritz in Breslau. Werner Peritz emigrierte 1938 nach England, wo er während des Zweiten Weltkrieges den Namen Vernon Pearce annahm.

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