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Stadt Dortmund will Beschäftigte ohne IT-Zugang digital besser ausrüsten

Alle Mitarbeitenden der Stadt Dortmund sollen künftig digital erreichbar sein und Zugang zu den wichtigsten gesamtstädtischen Informationen bekommen – auch jene, die über keinen eigenen IT-Arbeitsplatz verfügen.

Die Verwaltungsspitze nahm in ihrer Sitzung am Dienstag, 29. August, den Sachstandsbericht "Digitale Erreichbarkeit für die Beschäftigten der Stadt Dortmund" zur Kenntnis.

Schon jetzt sind bei der Stadtverwaltung Dortmund rund 85 Prozent der Büroarbeitsplätze mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Rund 2.000 Beschäftigte arbeiten täglich mobil. "Als moderne Arbeitgeberin Stadt Dortmund und in Zeiten des Fachkräftemangels passen wir uns kontinuierlich und nachhaltig an die Entwicklungen und Veränderungen des Arbeitsmarktes an und gestalten unsere Maßnahmen entsprechend vielfältig. Dazu gehört, dass in Zeiten mobiler Arbeitsmöglichkeiten auch Beschäftigte ohne eigenen IT-Zugang digital erreichbar sind", sagt Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr.

Um dieses Ziel zu erreichen, mussten zunächst jene Mitarbeitenden ausgemacht werden, die bislang nur eingeschränkt oder überhaupt nicht digital erreichbar sind. Ein Großteil arbeitet in gewerblich-technischen Bereichen, andere bei der Feuerwehr, in Kindertageseinrichtungen von Fabido oder auch als Schulhausmeister*innen. Insgesamt sind mehr als 4.000 Beschäftigte nicht bzw. nur eingeschränkt digital erreichbar.

Auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft

Das Entwicklungsteam "Arbeitsplatz der Zukunft" definierte folgende Anforderungen:

  • Städtische Beschäftigte müssen - sofern es die dienstlichen Abläufe unterstützt - die Möglichkeit erhalten, Informationen über einen eigenen Mail-Zugang zu empfangen.
  • Im städtischen Beschäftigtenportal meinDO werden neben gesamtstädtisch relevanten Informationen die Personalservices kontinuierlich ausgebaut. So können Beschäftigte ihre Arbeitszeit digital erfassen, ihre Entgeltnachweise abrufen oder Urlaub und Dienstreisen beantragen. Diese digitalen Leistungen sollen alle Beschäftigten in Anspruch nehmen können.

Kurzfristig ist dafür geplant, PCs für mehrere Nutzer*innen oder Infoscreens in den Räumen der Fachbereiche zu installieren. Mittelfristig wird angestrebt, das Beschäftigtenportal meinDO für private bzw. externe – d.h. nicht an das städtische Netz angebundene – Endgeräte zu öffnen. Zeit- und ortsunabhängig sollen die Beschäftigten dann auf die Informationen im Portal zugreifen können. Die Umsetzung ist für das erste Halbjahres 2024 geplant.

Schlagwörter

Digitalisierung

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