Modellprojekt Smart Cities - Urbane Innovation
Projekte
Handlungsfelder
Der Dortmunder Smart City-Ansatz umfasst zwölf Handlungsfelder, die im Rahmen umfassender Bestandsaufnahmen, Analysen und Umfragen entwickelt wurden. Gemeinsam bilden sie das Fundament der Smart City-Strategie und weisen den Weg für die Weiterentwicklung Dortmunds zu einer smarten und lebenswerten Stadt.
Die Handlungsfelder greifen eng ineinander und entfalten ihre volle Wirkung im Zusammenspiel. So entstehen wertvolle Synergien, die eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung fördern.
Bauen und Wohnen
Ziel ist es, Wohnungen, Gebäude und Infrastrukturen im Zusammenspiel mit dem öffentlichen Raum als ein Gesamtsystem zu denken und umzusetzen.
Eine hohe Lebensqualität ist zentraler Standortfaktor für eine lebenswerte Stadt. Die Voraussetzungen dafür liegen in einer funktionalen und sozialen Nutzungsmischung. Sie wird durch ein Zusammenspiel von Arbeiten, Wohnen, Versorgung, Mobilität und Freizeit in den einzelnen Quartieren ermöglicht. Damit alle Bürger*innen profitieren, braucht es neben der Planung und Umsetzung von Bau- bzw. Entwicklungsvorhaben auch ein Mitgestaltungsangebot für die Bürger*innen.
Sozialpotentialkataster
Die Stadt Dortmund hat als Kooperationspartner des Regionalverband Ruhr (RVR) ein neues Solardachkataster aufgestellt. Mit dem Kataster kann schnell und unkompliziert für jedes Haus festgestellt werden, welche Dachflächen für die umweltfreundliche Stromproduktion geeignet sind. Das Kataster kann sowohl von Bürger*innen sowie Wohnungsgesellschaften oder Bürgerenergie Genossenschaften genutzt werden. Die solare Eignung von eigengenutzten Gebäuden und Mietshausdächern kann so überprüft werden und überschlägige Wirtschaftlichkeitsberechnungen anhand des individuellen Stromverbrauchs durchgeführt werden.
Gebäude Dashboard
Das kommunale Gebäude der Zukunft wird durch Sensorik sowie Datenplattform und Dashboard smart. Ein vernetztes Gebäude liefert mit Live-Daten zahlreiche Informationen, die sowohl für das Gebäudemanagement als auch bei einer Schadenslage für Feuer- und Sicherheitsbehörden nutzbar sind. Dazu gehören Werte wie CO2-Gehalt, Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewegung, Zutritt und Zählerstände. Die Projektpartner*innen wollen gemeinsam eine einheitliche Darstellung der davon erfassten Werte. Letztere stehen dann den jeweiligen Akteur*innen zur Verfügung, die diese für ein kosteneffizientes Gebäudemanagement nutzen können. Eine Bereitstellung der Daten erzeugt darüber hinaus eine Sensibilisierung gegenüber allen Nutzer*innen zum intelligenten Heizen und Lüften. Um einen Mehrwert zu bieten, ist es wichtig, dass die Daten leicht verständlich und abrufbar sind.
Bildung, Kultur und Freizeit
Bürger*innen sollen dabei zu bestärkt werden, sich in digitalen Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten zu entfalten. Digitale Lösungen fördern Vernetzung, erleichtern den Zugang zu Angeboten und stärken das gesellschaftliche Miteinander. Gleichzeitig machen sie digitale Anwendungen erlebbar und unterstützen den Ausbau der Digitalkompetenz.
Serious Game x Feuerwehr
Ziel ist es, mit Unterstützung des Smart City Teams, ein digitales Spiel auf die Beine zu stellen, bei dem der Lerneffekt im Vordergrund steht – ein sogenanntes „Serious Game“.
Digitale Kultur
Die Städte Dortmund und Schwerte fördern die Stärkung der Digital- und Medienkompetenz, da der Alltag der Menschen zunehmend durch digitale Medien geprägt wird. In Dortmund befasst sich bereits das Projekt dimedo mit dieser Thematik. Durch die Verbindung der vorhandenen kulturellen und künstlerischen Institutionen in Dortmund und Schwerte und in Kooperation mit vielen externen Bildungsträgern, Bibliotheken, Museen, Kultureinrichtungen, Schulen, Jugendfreizeitstätten und Ausbildungsinstitutionen werden Projekte auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene durchgeführt. So vernetzt beispielsweise das Dortmunder DigitaleKulturLabor (DKL) Digitalität mit Musik, Gaming und Kultur. Im Gamingbereich bauen beide Städte ihre Aktivitäten aus. Die Stadt Dortmund ist gemeinsam mit Projektpartner*innen im Bereich eSports aktiv und wurde im Jahr 2021 als Modellstandort ausgewählt.
Learning Lab - Maker Space
Mit der Einrichtung von einem Maker Space in Dortmund wird das Ziel verfolgt, die Digital- und MINT-Kompetenzen der Bevölkerung aktiv zu fördern. Ausgestattet mit modernen Technologien wie 3D-Druckern, Lasercuttern und CNC-Fräsen bietet der Maker Space allen Bürger*innen die Möglichkeit, eigene Projekte umzusetzen, technisches Wissen aufzubauen und kreativ zu experimentieren. Gleichzeitig stärken die Maker Spaces die Vernetzung zwischen Bildungseinrichtungen, Initiativen, Fachleuten und interessierten Laien und schaffen damit neue Räume für gemeinsames Lernen, Erfinden und Gestalten.
Problem:
In Dortmund gibt es bislang nur wenige leicht zugängliche und öffentlich nutzbare Räume sowie Angebote zur Förderung digitaler und MINT-Kompetenzen. Insbesondere im öffentlichen Raum sind niedrigschwellige Möglichkeiten, um digitale Technologien praxisnah zu erleben und zu erlernen, nur in begrenztem Maße vorhanden. Dadurch bleiben wichtige Bildungs- und Beteiligungspotenziale ungenutzt.
Ziel:
Ziel ist es, die Digital- und MINT-Kompetenzen in der Bevölkerung nachhaltig zu stärken. Dies soll durch praxisnahe, erlebbare digitale Anwendungen, gezielte Bildungsangebote sowie durch die Vernetzung engagierter Communities erreicht werden.
Lösung:
Zur Umsetzung wird in Dortmund ein moderner Maker Space-Standort auf der uzwei des Dortmunder U eingerichtet. Dieser bietet neben einer zeitgemäßen technischen Ausstattung auch vielfältige Workshops, Fortbildungsformate und offene Lernangebote. Durch Kooperationen mit Bildungs-, Wissenschafts- und Digitalisierungspartnern werden die Angebote gezielt erweitert und nachhaltig verankert.
Aktueller Stand (06.06.2025):
Der Maker Space auf der uzwei ist bereits eröffnet. Das Format Open Space//Medienwerkstatt findet jeden Dienstag außerhalb der Schulferien von 16-18 Uhr statt.
Learning Lab - Mobiler Maker Space
Mit dem mobilen Maker Space entsteht in Dortmund ein innovatives, flexibles und niedrigschwelliges Angebot zur Förderung digitaler und kreativer Kompetenzen in der Stadtgesellschaft. Als gemeinsames Projekt der Smart City Dortmund, der Stadt- und Landesbibliothek, des Fachbereichs Schule sowie der uzwei im Dortmunder U wird ein technisch ausgestatteter Wagen entwickelt, der direkt in die Stadtteile kommt – dorthin, wo Menschen leben, lernen und sich begegnen. Ausgestattet mit modernen Technologien wie 3D-Druckern und weiteren digitalen Werkzeugen dient der Mobile Maker Space als offene Plattform für gemeinsames Lernen, Forschen, Erfinden und Vernetzen.
Er ergänzt den stationären Maker Space auf der uzwei und schafft zugleich neue Möglichkeiten, Menschen dort zu erreichen, wo bisherige Angebote nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen wurden. Ob bei Stadtfesten, Kulturveranstaltungen oder Bildungsevents – der mobile Maker Space bringt digitale Bildung, Kreativität und Smart-City-Themen sichtbar und erlebbar in den öffentlichen Raum. Gleichzeitig fördert das Projekt durch seine offene Struktur die Teilhabe unterschiedlichster Zielgruppen – von Kindern und Jugendlichen über Senior*innen bis hin zu Bildungsinstitutionen. Als Aushängeschild für eine moderne Stadtentwicklung macht der mobile Maker Space die Smart City Dortmund greifbar – mobil, inklusiv und innovativ.
Problem:
In Dortmund gibt es bislang nur wenige leicht zugängliche und öffentlich nutzbare Räume sowie Angebote zur Förderung digitaler und MINT-Kompetenzen. Insbesondere im öffentlichen Raum sind niedrigschwellige Möglichkeiten, um digitale Technologien praxisnah zu erleben und zu erlernen, nur in begrenztem Maße vorhanden.
Ziel:
Ziel ist es, die Digital- und MINT-Kompetenzen der Dortmunder Bevölkerung gezielt zu stärken. Dies soll durch interaktive und erlebbare Angebote geschehen, die unkompliziert und direkt auf öffentlichen Plätzen genutzt werden können.
Lösung:
Um diesem Bedarf zu begegnen, wird ein mobiler Maker-Space, ein Fahrzeug mit moderner technischer Ausstattung etabliert. In enger Kooperation mit verschiedenen Ämtern und Eigenbetrieben kommt dieser flexibel an unterschiedlichen Standorten zum Einsatz. So wird digitales Lernen direkt vor Ort ermöglicht – praxisnah, offen für alle und bedarfsorientiert.
Aktueller Stand (14.08.2025):
Der mobile Maker Space wird zum Anfang des Jahres 2026 auf die Straße gehen.
Erlebnisroute
Willkommen bei der Erlebnisroute Smart City Dortmund – einer spannenden Reise durch die Zukunft der intelligenten Städte! Hier wird die Vision einer vernetzten, nachhaltigen und lebenswerten Stadt greifbar. Die Erlebnisroute, entwickelt in Zusammenarbeit mit der DOdata GmbH, führt Besucher*innen durch verschiedene Projekte und Stationen, die im Rahmen der Smart City-Strategie DOS 2030 umgesetzt werden. Jede Station veranschaulicht einen zentralen Aspekt moderner Stadtentwicklung und öffnet ein Tor in die Zukunft urbanen Lebens.
Was erwartet die Besucher*innen?
Die Stationen sind mit Nummern und einem QR-Codes versehen, wodurch die Besucher*innen einen Überblick über die gesamte Route und den einzelnen Maßnahmen erhalten. Zudem können zu den einzelnen Maßnahmen Informationen und Echtzeitdaten abgerufen werden. Die Route beinhaltet verschiedene Handlungsfelder und Maßnahmen der Smart City Strategie DOS 2030.
Warum ist die Erlebnisroute (Smart City Dortmund) so wichtig?
In einer Zeit, in der Städte vor immer größeren Herausforderungen stehen, von Klimawandel bis hin zur Urbanisierung, zeigt die Erlebnisroute Smart City, wie innovative Lösungen zur Bewältigung dieser Probleme beitragen können. Die Route sensibilisiert für die Bedeutung smarter Technologien und nachhaltiger Planung in der Stadtentwicklung und inspiriert dazu, aktiv an der Gestaltung der Städte der Zukunft mitzuwirken.
Wie kann ich mitmachen?
Die Erlebnisroute kann auf eigene Faust abgelaufen werden. Beginnen sollte man am besten an Station #1, der Smarten Bank am Günther-Samtlebe-Platz. Von dort aus finden sie weitere Stationen entlang der Klepping- und Junggesellenstraße. Die Schilder an den Stationen sind auffällig bunt.
Leitsystem und QR-Codes an POI
Um das kulturelle Angebot innerhalb der Städte Dortmund und Schwerte zu erweitern, sollen künftig Denkmäler und bedeutende Gebäude mit Plaketten inklusive QR-Codes versehen werden. Sowohl Stadtbesucher*innen als auch Bewohner*innen erhalten nach dem Abscannen dieser Kennzeichnungen Informationen zu den Objekten und können die Stadt besser kennenlernen. Durch die Darstellung von Mikro-Erlebnissen für Freizeit und Tourismus sollen mehr Menschen erreicht werden.
Smarte Schulen
Im Rahmen des Projekts „Smarte City mit smarten Schulen“ führen Schüler*innen an sieben Pilotschulen in Dortmund Versuche zur Erhebung und Auswertung von Daten durch. Auf diesem Weg sollen erste Erfahrungen mit Sensorik gesammelt und Anwendungsszenarien erarbeitet werden. Ziel ist es, smarte Lösungen mit LoRaWAN zu konzipieren.
Spiel: Smart City Dortmund
Das Smart City Spiel ist ein klassisches Point & Click Adventure, bei dem der Spieler die smarten Projekte der Stadt Dortmund spielerisch entdecken kann.
Das Spiel ist im Comic Stil gehalten und wurde von Hand animiert. Es ist für Windows und als Browserversion erschienen und ist kostenlos abrufbar. Die Spielzeit beträgt ca. 30 bis 60 Minuten. Mehr Infos gibt es
Daten und Plattformen
Ziel ist es, Informations- und Datenflüsse effizient und stadtübergreifend zu steuern. Nutzer*innenfreundliche Datenplattformen fördern den sicheren Austausch zwischen Verwaltung, Bürger*innen und weiteren Akteur*innen. Offene Schnittstellen und Open Data erleichtern den Zugang zu Informationen, während eine städtische Datenplattform Daten strukturiert bündelt, vernetzt und als Grundlage für fundierte Entscheidungen dient.
Datenplattform Dashboard
Eine urbane Datenplattform bildet die Basis für eine Vielzahl von Internet of Things (IoT)-Anwendungen und ist daher hinsichtlich eines digitalen und nachhaltigen Wandels der Stadt von großer Bedeutung. Die Smart City Plattform soll künftig Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen oder unterschiedliche Plattformen miteinander vernetzen. Die Inhalte stehen dann den Akteur*innen einer Smart City zur Verfügung, die diese für verschiedene Anwendungen und Entwicklungen weiter nutzen können. Die städtische Datenplattform soll um ein Kommunikationssystem ergänzt werden. Dieses bietet in Kombination mit der Infrastrukturdatenbank die Möglichkeit, Daten, die nicht live von Sensoren übertragen werden, dezentral zu erfassen, zu pflegen und aktuell zu halten.
Digitaler Zwilling
Der Digitale Zwilling in Dortmund ist ein zentrales Instrument für eine moderne, datenbasierte und anschauliche Stadtentwicklung. Basierend auf einem bereits seit 2015 bestehenden digitalen 3D-Stadtmodell und der umfassenden Geodateninfrastruktur der Stadt Dortmund wird ein virtuelles Abbild der Stadt geschaffen, das kontinuierlich mit aktuellen Sensordaten angereichert wird. So entsteht ein digitales Abbild des städtischen Raums, das den aktuellen Ist-Zustand sichtbar macht und neue Zusammenhänge offenlegt.
Durch die visuelle Darstellung komplexer Daten wird auch nicht-technikaffinen Akteurinnen der Zugang zu Stadtentwicklungsprozessen erleichtert. Der Digitale Zwilling fördert damit die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und ermöglicht eine stärkere Einbindung der Bürger*innen – etwa durch die anschauliche Präsentation von Planungen und Simulationen. Die Verknüpfung räumlicher Informationen mit Echtzeitdaten erlaubt präzise Analysen, wie bspw. zur Verkehrsentwicklung, und unterstützt fundierte Entscheidungen für eine nachhaltige Stadtgestaltung. Mit dem Digitalen Zwilling schafft Dortmund eine zukunftsorientierte Grundlage für Transparenz, Beteiligung und Innovation.
Problem:
Die fehlende Verfügbarkeit hochaufgelöster Luftbilddaten erschwert eine präzise Erfassung, Dokumentation und Überwachung von Veränderungen im Stadtgebiet. Dadurch wird die Planung, Instandhaltung und Kontrolle städtischer Infrastruktur deutlich erschwert.
Ziel:
Ziel ist es, die Betriebssicherheit sowie die Lebensdauer von Gebäuden und Infrastrukturobjekten durch eine verbesserte Datengrundlage nachhaltig zu erhöhen.
Lösung:
Zur detaillierten Erfassung von Stadtstrukturen wurden zwei Hochleistungsscanner für stationäre und mobile Anwendungen beschafft. Ergänzend erfolgen regelmäßige Befliegungen und Befahrungen des Stadtgebiets, um hochaufgelöste, multiperspektivische Luftbilder zu erstellen. So entsteht eine belastbare und aktuelle Datenbasis für präzise Analysen und langfristige Planung.
Aktueller Stand (06.06.2025):
Das Projekt ist abgeschlossen.
Open Data Portal
Über das Open Data Portal der Stadt Dortmund erhalten städtische Akteur*innen sowie interessierte Bürger*innen Zugriff auf eine Vielzahl offener Daten – darunter statistische Informationen, Infrastruktur-, Umwelt-, Verkehrs- und Geodaten. Dieses Angebot fördert Transparenz, demokratische Teilhabe und eine offene Informationskultur.
Seit Mitte 2018 stellt die Stadt Dortmund frei nutzbare Datensätze bereit. Selbstverständlich bleiben datenschutzrechtlich sensible sowie sicherheitsrelevante Informationen von der Veröffentlichung ausgeschlossen.
Nach einem umfassenden Relaunch ist das neue, optimierte Portal seit dem 15. Dezember 2023 online. Es bietet über 600 Datensätze, die mithilfe eines präzisen Filtersystems gezielt durchsucht und vielseitig weiterverwendet werden können. Neben der klassischen Tabellenansicht stehen nun auch interaktive Diagramme zur Verfügung, die eine anschauliche Auswertung der Daten ermöglichen.
Zudem bietet eine integrierte Kartenfunktion die Möglichkeit, verschiedene Informationen räumlich zu kombinieren – etwa tagesaktuelle und geplante Baustellen im Kontext von Bildungseinrichtungen wie Grundschulen oder Kitas. So wird aus offenen Daten ein praktisches Werkzeug für Stadtentwicklung, Forschung und zivilgesellschaftliches Engagement.
Problem:
Die Stadt Dortmund ist verpflichtet, erhobene Daten öffentlich zugänglich zu machen, sofern sie weder dem Datenschutz noch sicherheitsrelevanten Vorgaben unterliegen. Bisher war die Bereitstellung dieser Informationen jedoch nur eingeschränkt nutzbar und nicht optimal strukturiert.
Ziel:
Ziel ist es, offene und frei zugängliche Datensätze für alle Interessierten bereitzustellen – transparent, barrierearm und vielseitig nutzbar für Verwaltung, Zivilgesellschaft, Forschung und Wirtschaft.
Lösung:
Durch den vollständigen Neuaufbau und die umfassende Optimierung des Open Data Portals wurde eine moderne, benutzerfreundliche Plattform geschaffen, die den Zugriff auf städtische Daten vereinfacht und eine interaktive Nutzung ermöglicht.
Aktueller Stand (15.07.2026):
Über 800 Datensätze sind über
Zusammenleben und Mitmachen
Ziel des Handlungsfeldes ist es, die Nachbarschaft und die Belange der hier lebenden Menschen zu stärken. Digitale und analoge Beteiligungsformate fördern Teilhabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Austausch zwischen den Generationen. Sie helfen, Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und gemeinsam eine smarte, lebenswerte Region zu gestalten.
Citizen Science Lab – PROJEKTOR
Mit dem Citizen Science Lab entsteht ein Begegnungs- und Beteiligungsraum, der die aktive Mitgestaltung der Stadtentwicklung durch Bürger*innen und weitere Akteur*innen der Smart Cities in den Fokus rückt. In Dortmund und Schwerte sollen zentrale Orte zur Verfügung stehen, an denen physische Treffen, Wissensaustausch und gemeinsames Arbeiten möglich sind. Dabei fungiert das Citizen Science Lab als Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Forschung – ein Ort, an dem freiwillig engagierte Einzelpersonen, Gruppen und Netzwerke ihre Perspektiven, ihr Fachwissen und ihre Ideen einbringen können.
Durch dialogorientierte Formate, Workshops, Vorträge und Experimente sollen neue Impulse für den Transformationsprozess der Städte geschaffen werden. Mit dem „PROJEKTOR – Raum für Innovationen und Zusammenarbeit“ in Dortmund existiert bereits ein erfolgreiches Beispiel für einen solchen Innovationsraum: Mitten auf der Kleppingstraße gelegen, soll er ab Q3 2025 wieder Forschung, Wissenschaft und Start-up-Ideen für die Stadtgesellschaft erlebbar und sichtbar machen.
Problem:
Es fehlte ein frei zugänglicher Innovationsraum, in dem sich die Stadtgesellschaft aktiv einbringen, gemeinsam Ideen entwickeln und an zukunftsgerichteten Themen arbeiten kann.
Ziel:
Ziel ist die Anmietung und Etablierung einer zentral gelegenen Räumlichkeit, die als offener Ort für Begegnung, Beteiligung und kreative Zusammenarbeit dient.
Lösung:
Geplant ist die Entwicklung eines umfassenden Nutzungskonzepts sowie die kontinuierliche Betreuung des Raums, um eine vielfältige und niedrigschwellige Nutzung durch Bürger*innen, Initiativen und Institutionen zu ermöglichen.
Aktueller Stand (07.10.2025):
Nach einer umfassenden Umzugs- und Renovierungsphase ist es endlich so weit: Der Innovationsraum PROJEKTOR hat neu eröffnet und steht ab sofort in der Kleppingstraße 28 wieder für Buchungen bereit.
Digitale Beteiligung
Smart City geht nur gemeinsam! Daher ist es von großer Bedeutung, dass in diesen Prozess sämtliche Akteur*innen einer Stadtgesellschaft einbezogen werden. Digitale und analoge Beteiligungsformate tragen dazu bei, die Wünsche und Bedarfe der unterschiedlichen Gruppen möglichst umfassend abzufragen. Sie gewährleisten es, innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl an Bürger*innen zu erreichen. Über die aktive Mitgestaltung lassen sich Anforderungen feststellen, die für die erfolgreiche Entwicklung einer smarten und lebenswerten Region maßgebend sind.
Eine Integration digitaler Beteiligungsformate in die beiden Stadt-Apps sowie die Smart City Webseiten ist vorgesehen, damit Interessierten der Zugang erleichtert wird. Das Vorhaben „(Digitale) Mitwirkung 2.0“ vereinfacht die Bürger*innenbeteiligung der Stadt Dortmund durch digitale Mitwirkungsmöglichkeiten und stellt eine moderne und zeitgemäße Ergänzung zu klassischen, meist analogen Beteiligungsformaten dar. Hierzu wird ein digitales Beteiligungsportal für die Stadt Dortmund erprobt und etabliert.
Problem:
In Dortmund fehlen digitale Plattformen, die es Bürger*innen ermöglichen, sich einfach und direkt an der Stadtentwicklung zu beteiligen.
Ziel:
Alle Bürger*innen sollen aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt eingebunden werden – transparent, niedrigschwellig und digital.
Lösung:
Mit innovativen digitalen Mitmachformaten werden neue Wege der Beteiligung geschaffen. Ob online oder vor Ort – so kann jede*r mitreden, mitentscheiden und mitgestalten.
Beteiligung NRW:
Nordwärts
Den Strukturwandel in den nördlichen Stadtbezirken von Dortmund gezielt voranzutreiben und die Lebensbedingungen in allen Dortmunder Stadtteilen zu harmonisieren – das war das Ziel des im Mai 2015 gestarteten Projekts „nordwärts“. Sieben von zwölf Dortmunder Stadtbezirken gehörten zum Projektgebiet: Eving, Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede, Scharnhorst sowie Teile von Innenstadt-West und Lütgendortmund. Das entsprach rund 46 Prozent des Stadtgebiets und 42 Prozent der Dortmunder Bevölkerung.
Ausgelegt auf insgesamt zehn Jahre übernahmen die Dortmunder Zivilgesellschaft, die Verwaltung, die Politik, die Wirtschaft und die Wissenschaft gemeinsam Verantwortung für die Weiterentwicklung des Projektgebiets. „nordwärts“ machte den Dortmunder Norden zu einem Innovationslabor für neue Konzepte und kreative Ideen und rückte Unbekanntes und Besonderes in ein neues Licht.
Dabei setzte das Projekt auf Dialog und Beteiligung: Gemeinsam mit Bürger*innen, Akteur*innen und Initiativen wurden in einer Vielzahl von Veranstaltungen und Mitmachangeboten Ideen, Konzepte und Vorstellungen für eigene Vorhaben entwickelt. Aus über 2.500 Ideen entstanden so rund 237 „nordwärts“-Teilprojekte, die dazu beitrugen, die Lebensqualität im Dortmunder Norden zu steigern, Arbeitsplätze und Wohnraumangebote zu schaffen sowie die vorhandenen Potenziale zur Steigerung der Umwelt- und Freizeitqualität zu nutzen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:
Aktueller Stand (31.05.2025):
Das Projekt nordwärts wurde im Mai 2025 abgeschlossen.
Trends, Forschung und Entwicklung
Der Austausch mit der Stadtgesellschaft soll gestärkt werden, um technologische Innovationen gemeinsam und nutzer*innenzentriert zu entwickeln. Eine offene Innovationskultur sowie die Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft schaffen Raum für neue Ideen. Sichtbare Smart-City-Projekte machen den Mehrwert digitaler Lösungen erlebbar und fördern die Akzeptanz von Innovationen.
Ideenpool
Die Städte Dortmund und Schwerte bauen mittels regelmäßig stattfindender Beteiligungen und Netzwerktreffen, der Teilnahme an nationalen und internationalen Veranstaltungen sowie der aktiven Suche nach Trends einen gemeinsamen Ideenpool auf. Die hier eingereichten Vorschläge sind zu konkretisieren und hinsichtlich einer Umsetzung zu prüfen. Darüber hinaus sollten im Ideenpool, bei der Evaluation von Projekten ermittelte oder von beteiligten Akteur*innen vorgeschlagene Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Teilprojekte gesammelt werden. So werden auch die bereits festgelegten Maßnahmen kontinuierlich verbessert. Sie haben eine Projektidee? Schreiben Sie uns doch gerne!
Regulations Lab
Neue Technologien, Trends und Innovationen sind Impulsgeber für die Entwicklung von Städten. Bevor diese jedoch etabliert werden können, müssen sie zunächst erkannt und auf ihr Potenzial im Smart City Kontext der Städte Dortmund und Schwerte geprüft werden. Diesbezüglich soll ein gemeinsames Expert*innenteam aus Wissenschaft und Praxis zusammengestellt werden. Neben dem Erkennen von zukunftsfähigen Innovationen und dem Prüfen von rechtlichen Rahmen sollen im Anschluss Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden, die entscheidend für eine Umsetzung sein können. Weitere Reallabore sollen entstehen, sodass soziotechnologische bzw. städtebauliche Neuerungen, wie beispielsweise anwendungsorientierte Verknüpfung verschiedenster Sensoren, Technik und Methoden in einem praxisnahen Umfeld erprobt werden können.
Sicherheit und Vertrauen
Das Handlungsfeld stärkt die Sicherheit im öffentlichen Raum und die Cybersicherheit, indem sichere Infrastrukturen, Datenschutz und ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten gefördert werden. Durch transparente Kommunikation und innovative digitale Lösungen wird Vertrauen in neue Technologien geschaffen und gleichzeitig die Resilienz der Stadt gegenüber Krisen, Extremwetterereignissen und weiteren Herausforderungen erhöht.
5G DOS Fire
Dortmund und Schwerte arbeiten gemeinsam mit weiteren Partner*innen an einem digitalen Einsatzsystem für die Feuerwehren. Mit dem Aufbau eines über 5G angebundenen digitalen Einsatzcockpits wird die Verbesserung der Lageaufklärung durch die Anbindung von Drohnen und Robotern angestrebt. Unterstützt wird die Stadt Schwerte hierbei durch das Institut für Feuerwehr und Rettungstechnologie der Stadt Dortmund und weitere Partner*innen.
Intelligente Straßenbeleuchtung
Intelligente Straßenlaternen lassen sich mit innovativen Funktionen ausstatten und schaffen so einen Mehrwert für die Bürger*innen. Denkbare Erweiterungen wären unter anderem automatische Meldungen bei Ausfällen, Notrufsysteme und Ladeinfrastruktur. In erster Linie ist es wichtig, dass die Beleuchtung dafür sorgt, dass Bürger*innen sich in städtischen Räumen sicher und wohl fühlen. Um den Radverkehr sicherer zu gestalten und den Pendelverkehr zwischen den Städten zu optimieren, soll im Rahmen dieser Maßnahme zudem eine intelligente Radwegebeleuchtung umgesetzt werden. Sogenannte Angsträume sollen mit Hilfe der smarten Beleuchtung vermieden und das Sicherheitsniveau erhöht werden.
Umwelt-, Verkehrs- & Sicherheitssensorik – Baumsensorik
Im Rahmen des gemeinsamen Projekts von Dortmund und Schwerte wird der gezielte Ausbau einer umfassenden Umwelt-, Verkehrs- und Sicherheitssensorik vorangetrieben. Ziel ist es, in beiden Städten relevante Daten systematisch zu erfassen, zentral zusammenzuführen und für gegenseitige Analysen nutzbar zu machen. Auf Basis dieser gemeinsamen Datengrundlage können frühzeitig Entwicklungen erkannt, präventive Maßnahmen eingeleitet und im Bedarfsfall auch andere Kommunen informiert werden.
Geplant ist die Umsetzung vielfältiger Anwendungsfälle. Die daraus entstehende Sensorik-Infrastruktur soll nicht nur die Resilienz beider Städte stärken, sondern auch eine datenbasierte und vorausschauende Stadtentwicklung ermöglichen.
Problem:
Bisher fehlen verlässliche Informationen über den Feuchtigkeitsgehalt in Bäumen, wodurch eine bedarfsgerechte Pflege und Bewässerung nur eingeschränkt möglich ist.
Ziel:
Ziel ist es, die Pflege- und Bewässerungsstrategien gezielt zu optimieren, um Ressourcen effizient einzusetzen und die Gesundheit der Bäume langfristig zu sichern.
Lösung:
Zur Erreichung dieses Ziels werden spezielle Sensoren in den Baumkronen installiert, die kontinuierlich den Feuchtigkeitsgehalt messen und so eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage schaffen.
Aktueller Stand (28.05.2025):
Bisher wurden 20 Sensoren in Bäumen verschiedener Entwicklungsphasen – Jung-, Alt- und Reifephase – in den Stadtteilen Brackel und Innenstadt-Ost verbaut.
Umwelt-, Verkehrs- & Sicherheitssensorik – Brückensensorik
Problem:
Viele Infrastrukturbauwerke, insbesondere Brücken, weisen einen hohen Wartungsbedarf und einen erheblichen Sanierungsstau auf. Dies stellt ein Risiko für die Sicherheit sowie die langfristige Nutzbarkeit der Bauwerke dar.
Ziel:
Das Hauptziel besteht darin, die Sicherheit der Bauwerke zu erhöhen und ihre Lebensdauer durch frühzeitige Erkennung von Schäden oder Belastungen nachhaltig zu verlängern.
Lösung:
Zur Erreichung dieses Ziels wird ein Monitoring-System mit verschiedenen Sensoren eingesetzt. Durch die kontinuierliche Überwachung mittels Neigungs-, Riss-, Dehnungs- und Temperatursensoren sowie die Durchführung gezielter Belastungstests können Zustandsveränderungen frühzeitig erkannt und gezielte Maßnahmen eingeleitet werden.
Aktueller Stand (26.05.2025):
Bisher wurden zwei Brücken ausgestattet:
- Brücke an der Wittekindstraße
- Brücke an der Langen Straße
- Weitere Brücken bis zum Sommer 2025 geplant
Umwelt-, Verkehrs- & Sicherheitssensorik – Klimasensorik
Problem:
Bisher liegen nur unzureichende Daten zur klimatischen Situation im Stadtgebiet vor, wodurch fundierte Bewertungen und gezielte Anpassungsstrategien an den Klimawandel erschwert werden.
Ziel:
Ziel ist es, flächendeckend Echtzeit-Klimadaten bereitzustellen, um auf dieser Grundlage effektive Maßnahmen zur Klimaanpassung und Stadtplanung entwickeln und umsetzen zu können.
Lösung:
Dazu wird ein umfassendes Klimamessnetz mit 80 Wetterstationen an 76 strategisch ausgewählten Standorten errichtet – insbesondere an besonders heißen und kühlen Orten im Stadtgebiet. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und dem Umweltamt umgesetzt.
Aktueller Stand (28.05.2025):
Es wurden 76 von 76 geplanten Standorten mit Wetterstationen ausgestattet.
Erfasst werden vielfältige Klimaparameter wie Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windgeschwindigkeit, maximale Windböen, Windrichtung, Windvektoren, Globalstrahlung, Niederschlag, Dampfdruck, Blitze, Sensorneigung sowie die sogenannte Black Globe Temperatur.
Umwelt-, Verkehrs- & Sicherheitssensorik – Feinstaubsensorik
Problem:
Die Feinstaubbelastung in der Stadt war bisher nur eingeschränkt messbar, was eine umfassende Analyse der Luftqualität erschwert und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation behindert.
Ziel:
Ziel ist es, eine präzisere und flächendeckendere Erfassung der Luftqualität zu ermöglichen, um fundierte Erkenntnisse über die Feinstaubbelastung zu gewinnen und entsprechende Maßnahmen ableiten zu können.
Lösung:
Zur Verbesserung der Luftqualitätsanalyse werden sechs neue Feinstaubsensoren an verschiedenen Standorten installiert. Diese erfassen neben gesundheitsgefährdenden PM-Konzentrationen auch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck.
Aktueller Stand (28.05.2025):
Bisher wurden 6 Standorte mit Feinstaubsensoren ausgestattet:
- Lindenhorst 198
- Oberer Silberknapp 220
- Im Karrenberg 44
- Langschedestraße 32
- Wittener Straße 155
- Lindemannstraße 11
Umwelt-, Verkehrs- & Sicherheitssensorik – Parkplatzsensorik
Problem:
Im Bereich des NOX-Blocks fehlt es derzeit an verlässlichen Informationen über die aktuelle Belegung von Behindertenstellplätzen und E-Ladeparkplätzen. Dies erschwert die gezielte Nutzung dieser Parkflächen und führt zu verlängerten Suchzeiten sowie ineffizienter Auslastung.
Ziel:
Ziel ist es, die Navigation zu freien Parkplätzen zu ermöglichen, die Parkraumsuche deutlich zu verkürzen und gleichzeitig eine bessere Kontrolle und Übersicht über die Nutzung spezieller Stellflächen zu gewährleisten.
Lösung:
Zur Umsetzung werden Parkplatzsensoren eingesetzt, die mithilfe eines zentralen Dashboards in Echtzeit Auskunft über die Belegung geben. So können Nutzer*innen gezielt zu freien Plätzen geleitet und städtische Kontrollprozesse unterstützt werden.
Aktueller Stand (31.03.2025):
Bisher wurden 392 von insgesamt 688 geplanten Sensoren installiert.
Unwetter- und Katastrophenwarnung
Die Anzahl der Unwetterereignisse nimmt nachweislich zu. Wichtig ist, dass die Bevölkerung vor Katastrophen im Vorfeld rechtzeitig informiert wird. Über die vernetzte Sensorik beider Städte wird das Sicherheitsniveau erhöht. Die erfassten Daten sollen nach ausgiebigen Auswertungen Hinweise zu aktuellen Entwicklungen geben. Entsprechende Warnungen sollen dann über verschiedene Kanäle verbreitet werden. So soll es beispielsweise in der Open Smart CityApp eine entsprechende Funktion geben, die Alarmierungen auslöst und die Bürger*innen informiert.
Problemstellung:
Zunahme von Unwetterereignissen und fehlende frühzeitige Information der Bevölkerung
Ziel:
Erhöhung des Sicherheitsniveaus durch rechtzeitige Warnungen vor Katastrophen
Lösungsidee:
Vernetzte Sensorik, Auswertung von Daten und Integration einer Alarmfunktion in die Open Smart CityApp zur frühzeitigen Information und Warnung der Bürger*innen
Raum- und Infrastruktur
Umfasst die Sicherheit im öffentlichen Raum sowie die Cybersicherheit und schafft durch sichere Infrastrukturen, Datenschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten Vertrauen in digitale Technologien. Eine transparente Kommunikation mit der Stadtgesellschaft sowie innovative Sicherheitskonzepte tragen dazu bei, Risiken der Digitalisierung zu begegnen, die Resilienz gegenüber Krisen und Extremwetterereignissen zu stärken und den Katastrophenschutz weiterzuentwickeln.
5GAIN
Mit dem Fortschreiten der Energiewende wächst der Anteil erneuerbarer, dezentral erzeugter Energie am deutschen Strommix. Gleichzeitig stellen steuerbare Lasten und Speicher (z.B. Elektromobilität) Optionen dar, um auf das fluktuierende Angebot zu reagieren. Die Kontrolle des Energiesystems gewinnt so zunehmend an Komplexität. Im Rahmen von 5GAIN werden mögliche Lösungsansätze entwickelt und erprobt, mit denen dieser wachsenden Herausforderung begegnet werden kann. Auf übergeordneter Ebene möchte die Stadt Dortmund mit dem Projekt einen Beitrag zur Energiewende und zur Digitalisierung des kommunalen Energiesystems und somit auch zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele leisten.
Problem:
Zunehmende Komplexität in der Kontrolle des Energiesystems durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeugung.
Ziel:
Beitrag zur Energiewende und Digitalisierung des kommunalen Energiesystems in Dortmund, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen
Lösung:
Entwicklung und Erprobung von Lösungsansätzen im Rahmen des Projekts 5GAIN zur besseren Steuerung von Energiesystemen unter Berücksichtigung erneuerbarer Energien und steuerbarer Lasten.
Aktueller Stand (30.09.2023):
Das Projekt wurde am 30.09.2023 abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden auf einer Abschlusskonferenz in Dortmund vorgestellt.
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Glasfaserinfrastruktur
Durch den teilweise geförderten Ausbau der Glasfaserversorgung erhalten die Städte Dortmund und Schwerte als Lebens-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte einen enormen Schub und sind sehr gut gerüstet für die zukünftigen Herausforderungen in Bereichen wie Mobilfunkausbau, Digitalisierung und Smart City. Durch die Beteiligung des Dortmunder Stadtwerke Konzern DSW21 an der Stadtwerke Schwerte GmbH ist ein Austausch auch in diesem Themenfeld sichergestellt.
Die Stadt Dortmund hat den regionalen Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 mit dem geförderten Breitbandausbau für das gesamte Stadtgebiet beauftragt.
LoRaWAN
LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network. Es ermöglicht das energieeffiziente Senden von Daten über lange Strecken. In Dortmund wird LoRaWAN durch die DOdata GmbH (Tochterfirma der DEW21) betrieben. Um die Netzkapazität zu erweitern und über das gesamte Stadtgebiet eine adäquate Abdeckung zu erzielen, ist die Aufstellung weiterer Gateways nötig. Erste (Pilot-)Projekte der Dodata GmbH mit LoRaWan dienen der intelligenten Parkraumbewirtschaftung, des Entsorgungsmanagements und der Überwachung der Luftqualität. Weitere Anwendungen des LoRaWan Netzes werden geprüft.
Problem:
Ein zentrales Problem besteht in der fehlenden Infrastruktur für Echtzeitdaten.
Ziel:
Ziel des Projektes ist der fortlaufende Ausbau und die Optimierung des LoRaWAN-Netzes.
Lösung:
An verschiedenen Standorten im Dortmunder Stadtgebiet werden entsprechende Gateways installiert, die für das Senden, Empfangen und Weiterleiten von Daten notwendig sind.
Aktueller Stand (25.04.2025):
Aktuell sind ca. 60 Gateways (in- & outdoor) installiert, weitere Standorte wurden für den Ausbau identifiziert.
Öffentliches WLAN
Der Ausbau des öffentlichen WLANs in der Dortmunder Innenstadt stellt eine unterstützende Netzinfrastruktur an belebten Orten in der City dar. Sie richtet sich insbesondere an Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt Dortmund und dient zur mobilen, ortsunabhängigen Nutzung des digitalen Informationsangebots der Stadt sowie der privaten und beruflichen Anwendung im Alltag. Aus diesen Gründen wird das öffentliche WLAN als strategisches Instrument zur Aufwertung der Innenstadt genutzt.
Aktueller Stand (Juni 2025):
Da das Projekt nicht ausschließlich über Fördermittel finanziert werden kann und eine zusätzliche Belastung des Haushalts erforderlich wäre, bat die Stadtverwaltung um eine politische Entscheidung zur weiteren Verfolgung des Projekts. Über eine interfraktionelle Abfrage verständigten sich die Fraktionen darauf, das Projekt vorerst nicht weiterzuverfolgen und stattdessen ein Moratorium zu beschließen. Eine erneute Bewertung der Notwendigkeit und Umsetzbarkeit soll in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren erfolgen.
Smartes Stadtmobiliar – Sport- und Spielebox
Öffentliche Räume bilden die Grundlage für das soziale und räumliche Miteinander. Sie fördern die Entfaltung und fungieren als Kommunikationszentren, in denen die Stadtgesellschaft zusammenkommt. Aus diesem Grund ist die Qualität der Gestaltung und der Aufenthaltsmöglichkeiten in diesen Bereichen besonders wichtig.
Mithilfe von smartem Stadtmobiliar sollen urbane Räume in moderne und attraktive Innovationslandschaften verwandelt werden. Denn neben einem gepflegten Zustand und der Sauberkeit spielt auch die Funktionalität des Mobiliars eine entscheidende Rolle. Durch den Einsatz moderner Technologien soll die Aufenthaltsqualität gesteigert werden, sodass sich die Menschen zunehmend an öffentlichen Plätzen aufhalten
Problem:
Derzeit fehlen in öffentlichen Räumen smarte Angebote zur einfachen und spontanen Ausleihe von Sport- und Spielgeräten, was die Nutzungsmöglichkeiten und Attraktivität dieser Orte einschränken.
Ziel:
Ziel ist es, die Attraktivität des Standorts zu steigern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität durch ein erweitertes Freizeitangebot zu erhöhen.
Lösung:
Zur Umsetzung werden smarte Sportboxen mit einem integrierten Verleihsystem installiert, die eine unkomplizierte und flexible Ausleihe von Sport- und Spielgeräten ermöglichen. Die Sport- und Spieleboxen bestehen aus jeweils 8 Fächern pro Box mit unterschiedlichen Spielgeräten.
Aktueller Stand (28.05.2025):
- 1 am Volksgarten Mengede installiert
- 1 am Amtshauspark Mengede installiert
Smartes Stadtmobiliar – Pottpicker
Problem:
Die Ansammlung von Müll in öffentlichen Räumen führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Aufenthaltsqualität. Verschmutzte Straßen, Parks und Plätze wirken vernachlässigt und laden nicht dazu ein, dort länger zu verweilen.
Ziel:
Die Attraktivität und Sauberkeit von öffentlichen Räumen soll nachhaltig gesteigert werden.
Lösung:
Ein smarter Ansatz zur Lösung des Müllproblems ist der Pottpicker-Verleih. Durch die Bereitstellung von Müllpicker-Geräten im öffentlichen Raum können Bürger*innen direkt und unkompliziert einen Beitrag zur Müllbeseitigung leisten.
Aktueller Stand (26.05.2025):
Bisher wurden insgesamt acht Müllpicker installiert:
-
- 3 im Zoo
- 5 im Westfalenpark
- Weitere Müllpicker-Stationen sind noch ausstehend.
Smartes Stadtmobiliar – Smarte Bank
Problem:
In vielen öffentlichen Räumen ist die Aufenthaltsqualität unzureichend, was dazu führt, dass sich Menschen dort nur ungern oder nur kurzzeitig aufhalten.
Ziel:
Das Ziel besteht darin, die Aufenthaltsqualität in öffentlichen Bereichen gezielt zu verbessern und gleichzeitig eine moderne Infrastruktur zu schaffen, die es ermöglicht, mobile Endgeräte bequem vor Ort aufzuladen.
Lösung:
Zur Erreichung dieses Ziels werden 22 Solar-Bänke installiert, die nicht nur Sitzgelegenheiten bieten, sondern auch mit integrierten Ladefunktionen für mobile Endgeräte ausgestattet sind. Jede Bank bietet 4 USB-Ladebuchsen sowie 2 Stellen für induktives Laden.
Aktueller Stand (23.07.2025):
Alle Bänken wurden installiert, die Standorte im Überblick:
- 8 im Zoo Dortmund
- 1 am Adlerturm
- 3 smarte Bänke im Westfalenpark
- 8 smarte Bänke auf öffentlichen Grünflächen (je 2x Westpark, Fredenbaumpark, Tremonia, Stadewäldchen)
- 2 smarte Bänke im Pop-Up-Paradiesgarten (Juni – August), anschließend Umzug zum Phoenixsee
Intelligente Mobilität
Das Handlungsfeld verfolgt das Ziel, Mobilität für alle einfacher und zugänglicher zu gestalten. Innovative Technologien bieten Chancen für eine effiziente und nachhaltige Mobilität der Zukunft. Ein flächendeckendes, flexibles Mobilitätsangebot sichert gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Teilhabe und stärkt die Attraktivität sowie Wettbewerbsfähigkeit Dortmunds. Gute Erreichbarkeit, Infrastruktur und Vernetzung ermöglichen eine unkomplizierte Mobilität innerhalb und außerhalb der Stadt.
Intelligente Anzeige- und Routingsysteme
Digitale Anzeigen geben Nutzer*innen Hinweise und Empfehlungen hinsichtlich der Verkehrsführung. Das System soll sowohl für den motorisierten Verkehr angewandt werden, wie auch für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen künftig beschilderte Routen bereitstellen. Primäres Ziel der Maßnahmen ist die Reduzierung von Schadstoffemissionen, insbesondere von Parksuchverkehr, durch eine gezielte Steuerung und Lenkung des motorisierten Individualverkehrs im Innenstadtbereich.
Mobilitätsplattform
Innovationen und neue Technologien prägen zunehmend die Mobilitätsentwicklung. Bereits jetzt stehen in Dortmund zahlreiche unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Mobilitätsplattform hat das Ziel, den Nutzenden eine einfache, bedarfsgerechte, komfortable und vernetzte Mobilität zu bieten. Als zentrales Instrument fördert sie den intermodalen Personenverkehr, verbindet Anfragen mit passenden Angeboten und liefert Echtzeit-Reiseinformationen. Dadurch schafft sie ein attraktives und klimafreundliches Mobilitätsangebot.
Problem:
Das Mobilitätsangebot ist groß, allerdings fehlt eine Übersicht über alle verfügbaren Mobilitätsangebote.
Ziel:
Ziel ist es, den Nutzer*innen einen umfassenden Überblick über alle Mobilitätsangebote zu geben und so eine intelligentere, nachhaltigere Mobilität zu fördern.
Lösung:
Mit Hilfe eines digitalen Routingtools zur Anzeige multimodaler Routen soll den Nutzerinnen und Nutzern eine einfache, bedarfsorientierte, komfortable und vernetzte Mobilität ermöglicht werden. Hauptbestandteil der Mobilitätsplattform soll es sein, dass Bürger*innen in der Dortmund App einen Start- und Zielort im Dortmunder Stadtgebiet angeben und Filter hinsichtlich Ihrer Transport-Präferenzen setzen können. Basierend auf Ihren Angaben werden Routen aus allen verfügbaren Mobilitätsangeboten im Dortmunder Stadtgebiet vorgeschlagen. Diese Routen werden multimodal angezeigt – sie können somit aus einzelnen Streckenabschnitten aus ÖPNV/SPNV, Sharing- und Mitfahrangeboten, Individual-PKW, Fuß- und Radwegen zusammengesetzt werden. Dabei wird im Unterschied zu großen Routing-Anbietern wie Google Maps angestrebt auch lokale Angebote im Sharing Bereich, P+R, P+B- Bereiche sowie Fahrradstationen einzubinden. Durch einen Austausch mit anderen Kommunen und dem Land NRW wurde festgestellt, dass das Mobidrom NRW eine Schnittstelle baut, die von Kommunen genutzt werden kann. Eine erste Test-Schnittstelle wird von den Entwicklern des Smart City Dortmund Teams getestet und in die Dortmund App eingebunden.
Aktueller Stand (23.05.2025):
Die MOBIDROM Datenplattform ist offiziell gestartet und führt NRW-weit alle relevanten Mobilitätsdaten zusammen, um diese zu vernetzen und verfügbar zu machen – ganz unkompliziert. Das ist ein großer Schritt für die Mobilität in NRW – von dem alle profitieren: Kommunen, Verkehrsunternehmen und vor allem die Menschen, die täglich mobil sind. Die Smart City Dortmund setzt auf die MOBIDROM Routing Services, weil diese ein tolles Komplettangebot darstellen und so den Bürger*innen einfach und ohne zusätzliche Kosten intermodale Reiseauskünfte nicht nur für Dortmund, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus angeboten werden können.
PuLS (Parken und Laden in der Stadt)
Das Forschungsprojekt „PuLS – Parken und Laden“ wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität mit insgesamt 2,3 Millionen Euro gefördert. Ziel des Projekts war es, im Dortmunder Kreuzviertel pilothaft private Parkplätze mit Ladestationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies sollte über eine innovative Plattform, die private Park- und Ladeinfrastruktur abbildet und Reservierungsoptionen anbietet, ermöglicht werden.
Problem:
Die begrenzte öffentliche Ladeinfrastruktur und der hohe Parksuchverkehr führen zu Emissionen und behindern die Elektromobilität.
Ziel:
Ziel ist es, die Elektromobilität durch die Bereitstellung von zusätzlicher Ladeinfrastruktur im urbanen Raum zu fördern. Dadurch soll der Parkraumsuchverkehr reduziert werden, was zu einer Optimierung der Parkplatzauslastung damit einhergehen zu einer Senkung der Emissionen führt.
Lösung:
Durch die Entwicklung einer innovativen Plattform sollen private Parkplätze mit Ladestationen öffentlich abgebildet und durch die Möglichkeit der Reservierung für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden.
Aktueller Stand (31.05.2023):
Das Projekt wurde am 31.05.2023 erfolgreich beendet. Im letzten halben Jahr der Projektlaufzeit wurde die PuLS-Plattform prototypisch umgesetzt. Diese kann auch in zukünftigen Projekten verwendet werden, wenn das Teilen von Ladeinfrastruktur oder Parkplätzen in diesen angestrebt wird. Die Ergebnisse aus dem Projekt wurden zum Abschluss auf der Polis Mobility in Köln präsentiert und diskutiert. Bereits zuvor wurde das Projekt auf zahlreichen (internationalen) Messen repräsentiert. Die Idee des Projekts wird in zukünftigen Projekten wieder aufgenommen und auf neue Use Cases übertragen (z.B. auf Einzelhandel-Stellplätze). Die durch das Projekt initiierte Ladesäulenkarte wird von den Bürger*innen viel genutzt und wurde projektunabhängig verlängert. Auch für das Projekt NOX-Block hatte die Ladesäulenkarte einen großen Nutzen und die Ergebnisse werden in der Ladeinfrastrukturstrategie verwertet. Die Erfahrungen mit dem Lade- und Lastmanagement können in Zukunft dabei helfen, eine kritische Netzbelastung bzw. Überlastung zu vermeiden. Diese Erkenntnisse fließen mit in die Strategie zum bedarfsgerechten Ausbau von Ladeinfrastruktur ein.
Weitere Infos gibt es
Wirtschaft, Handel und Tourismus
Das Handlungsfeld stärkt die Wettbewerbsfähigkeit Dortmunds durch innovations- und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sowie ein kooperatives Wirtschaftsklima. Ziel ist es, Unternehmen zu halten, neue anzusiedeln und damit Arbeitsmarkt sowie Finanzkraft der Stadt zu sichern. Eine moderne, nachhaltige Stadtentwicklung stärkt zudem Handel, Innenstadtattraktivität und den Tourismus durch vielfältige Einkaufs-, Freizeit- und Kulturangebote.
Digitale Werkbank
Die Digitale Werkbank Dortmund vernetzt alle, die Interesse an Zukunftsthemen wie Smart City, Digitalisierung oder neuen Arbeitsmodellen haben. Für regionale Expert*innen bietet sie die Chance, die Sichtbarkeit zu erhöhen und sich mit potenziellen Kund*innen zu vernetzen. Sie bietet also Flächen, um gemeinsam zu arbeiten, Termine wahrzunehmen und zu Netzwerken. Und das alles unter dem Ziel – Kontakte und Fachwissen zu Themen der Zukunft auszutauschen.
People Counting
Innenstädte in Deutschland stehen zunehmend vor neuen Herausforderungen, sodass eine Neuausrichtung und -gestaltung der City oftmals unumgänglich ist. Im Rahmen des People Counting kann mithilfe unterschiedlicher Sensorik die Anzahl an Menschen innerhalb eines festgelegten Gebietes gezählt und deren Bewegungsrichtungen erfasst werden. Auf Basis dieser Daten können Maßnahmen abgeleitet werden, welche die aktuelle Situation verbessern und zur Attraktivität der Innenstadt beitragen. Auch hinsichtlich der Sicherheit lassen sich hier wichtige Erkenntnisse gewinnen. Die Auswertungen können beispielsweise für die Wegeführung bei Großveranstaltungen sowie für die Planung von Fluchtwegen genutzt werden. Das Zählen und Erfassen der Personen ist dabei anonym.
Problem:
Fehlende Daten über Bewegungsströme erschweren die bedarfsgerechte Neugestaltung und Verbesserung der Attraktivität sowie Sicherheit von Innenstädten.
Ziel:
Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen über Passantenfrequenzen zur gezielten Neugestaltung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt.
Lösung:
Einsatz von Sensoren zur anonymen Erfassung von Bewegungsströmen, verknüpft mit öffentlichem WLAN oder LoRaWAN, für Stadtmarketing und Sicherheitsplanung
Aktueller Stand (26.05.2025):
Das Projekt befindet sich in der Konzeptionsphase.
Energie und Umwelt
Ziel ist es, Maßnahmen zu bündeln, um neue Energie- und Umwelttechnologien umzusetzen. Moderne Technologien ermöglichen es, Ressourcen effizienter zu verwenden. Gleichzeitig stellt die aktuelle Entwicklung des Energiemarkts eine große Herausforderung für Bürger*innen, Wirtschaft und Verwaltung in ganz Deutschland dar. Folglich sind die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien von besonderer Bedeutung. Weniger fossile Brennstoffe zu verwenden, leistet ferner einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten sowie zur Unabhängigkeit von Energieimporten.
Ladeinfrastruktur / NOX-Block
Im Projekt NOX-Block haben sich die Städte Dortmund, Schwerte und Iserlohn zusammen mit den städtischen Versorgern sowie den Universitäten Dortmund und Wuppertal zum Ziel gesetzt, die Stickoxid-Werte im Ballungsgebiet zu verringern und Elektromobilität zu fördern.
Problem:
In verdichteten Wohngebieten bestehen hohe Stickoxid-Werte, die die Luftqualität belasten. Gleichzeitig gibt es dort nur unzureichende Lademöglichkeiten für Elektromobilität, was die Nutzung von Elektrofahrzeugen erschwert.
Ziel:
Ziel ist es, die Stickoxid-Werte zu verringern und die Elektromobilität gezielt zu fördern. Dies soll durch die Integration von Ladepunkten in die bestehende Straßenbeleuchtung erreicht werden.
Lösung:
Integration mit Fokus auf verdichtete Wohngebiete ohne eigene Lademöglichkeiten.
Aktueller Stand (30.09.2022):
Im Rahmen des Projekts „NOX-Block“ wurden 320 Ladepunkte in die bereits bestehende Straßenbeleuchtung im öffentlichen Raum integriert.
Mehr Infos gibt es
Smartes Abfallmanagement
Die Entsorgung von Abfällen erfordert derzeit noch einen hohen Einsatz an Personal und Zeit. Dies liegt daran, dass die Behälter in festen Intervallen geleert werden, ohne Berücksichtigung ihres tatsächlichen Füllstands. Deshalb soll in den Städten Dortmund und Schwerte ein intelligentes Abfallmanagementsystem eingeführt werden.
Problem:
Die Müllbehälter werden in festen Intervallen geleert, unabhängig davon, wie voll sie tatsächlich sind. Dies hat ineffiziente Leerungen zur Folge, die gleichzeitig mit hohem Aufwand (Personal, Zeit) verbunden sind.
Ziel:
Das Ziel ist es, durch intelligente Abfallsysteme nachhaltige und effiziente Routen zu planen und einen Beitrag zur Umwelt zu leisten.
Lösung:
Als Pilotprojekt soll ein Smartes Abfall-Management-System im Zoo Dortmund, Fredenbaumpark und evtl. weiteren Standorten realisiert werden. Die Müllbehälter sollen mit Füllstandsensoren und einer Verdichtungsfunktion ausgestattet werden und durch Solarenergieversorgung autark sein. Dadurch kann eine effizientere Routenplanung für die Leerung der Mülltonnen erfolgen, da das Fassungsvolumen steigt und nur die Mülltonnen geleert werden, die auch als voll angezeigt werden. Neben dem positiven Effekt von Zeit- und Kostenersparnis wird durch die zeitnahe Leerung von überfüllten Müllbehältern das Erscheinungsbild verbessert.
Aktueller Stand (30.06.2025):
Zunächst sind als Standorte für insgesamt 40 smarte Mülleimer der Fredenbaumpark sowie der Zoo Dortmund geplant, weitere Standorte werden geprüft.
Umwelt Dashboard
Erhobene Daten zum Themenbereich Umwelt sollen künftig auf einem Dashboard visualisiert werden. So sollen Klima- und Energieindikatoren Auskunft darüber geben, in welche Richtung sich die Umwelt entwickelt. Mit Hilfe der relevanten und hier aufgezeigten Kennzahlen lassen sich so unter anderem Handlungsempfehlungen für Umweltschutzmaßnahmen sowie für die Klimaresilienz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung ableiten. Hier können auch verschiedene Kataster im Themenbereich mit dem Dashboard verknüpft werden, um Schlussfolgerungen für eine evidenzbasierte Stadtentwicklung abzuleiten.
VIZIT
Das Projekt „VIZIT – Virtuelle Integration dezentraler Ladeinfrastruktur in Taxistände“ erarbeitet ein Konzept zur Bereitstellung von öffentlicher Ladeinfrastruktur (LIS) für den innerstädtischen ÖPNV durch Taxen und bringt dieses zum Einsatz. Dabei werden bauliche Restriktionen beim Aufbau von LIS an Taxiständen durch die virtuelle räumliche Erweiterung eines Taxistandes auf umliegende öffentliche LIS aufgelöst. Die sich daraus ergebenden Fragestellungen bei der Bildung von virtuellen Taxiständen, wie die Zuordnung/Reservierung von öffentlicher LIS, die kommunikationstechnischen Herausforderungen bei der Erfassung und Übermittlung aller benötigten Informationen und die Zusammenführung und Verarbeitung der innerhalb des Prozesses anfallenden Daten wird konzeptionell erarbeitet und beispielhaft in die bestehende Infrastruktur der Stadt Dortmund eingefügt.
Darüber hinaus werden Untersuchungen durchgeführt, um die kommunikationstechnischen Grundlagen zum stadtweiten Roll-Out des Konzeptes bewerten zu können. Abschließend werden sowohl die Anforderungen der Taxi-Unternehmen als auch die übergeordneten Ziele der Stadt Dortmund und mögliche Betreibermodelle für öffentliche LIS durch Stakeholderdialoge erarbeitet und in das Konzept integriert.
Das daraus hervorgehende Gesamtsystem soll sowohl zur Förderung und Bevorrechtigung von E-Taxen als auch zur stärkeren Elektrifizierung des ÖPNVs und zur Reduktion der Emissionsbelastung in der Stadt beitragen. Weiterhin lässt es sich zusätzlich auf weitere Elektrofahrzeug-gebundene Mobilitätskonzepte (E-Mietwagen, Sharing-Konzepte etc.) anwenden und trägt somit deutlich und langfristig zur Verlagerung des innerstädtischen Modal-Splits bei.
Aktueller Stand (31.12.2023):
Das Projekt „VIZIT“ wurde im Rahmen der Förderrichtlinie Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme des BMDV mit insgesamt 500.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert und war in seiner Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023 befristet. Die Förderrichtlinie wurde durch den Projektträger VDI/VDE IT GmbH umgesetzt.
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Gesundheit und Soziales
Das Handlungsfeld beinhaltet die künftigen Maßnahmen, um die Gesundheit der gesamten Stadtgesellschaft in den sozialen Einklang zu bringen sowie die individuelle Gesundheit eines und einer jeden Einzelnen zu fördern. Eine gesunde Stadtgesellschaft ist gut vernetzt, inklusiv, ermöglicht eine breite Teilhabe und schafft Lebensqualität für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Die Gesundheit des Individuums basiert auf mentaler und physischer Gesundheit, sodass Ausgeglichenheit im Alltag, aber auch Bewegung, Sport und Zugänge zur medizinischen Versorgung sichergestellt werden müssen. Stetig wechselnde Anforderungen, wie beispielsweise der demographische Wandel oder die Fortschritte in der Medizin, erfordern eine Anpassung und Ausrichtung an den modernen Menschen.
Ehrenamt und Engagement / Freiwilligen Agentur
Um interessierten Bürger*innen eine Anlaufstelle und Beratung zum Thema freiwilliges Engagement anbieten zu können, haben die Städte Dortmund und Schwerte passende Angebote eingerichtet. Die Freiwilligen Agentur trägt zur Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements bei und hilft, die Stadt auf diese Weise lebenswerter zu gestalten. Sie verbindet Menschen als Informations- und Austauschbörse miteinander.
Rettungskette neu denken (A.D.Le.R.)
Das Projekt A.D.Le.R. (Automatisiertes Detektions-, Melde- und Leitsystem für Rettungskräfte – Rettungskette neu denken) befasst sich mit der Thematik, mehr Sicherheit und gleichzeitig eine größere Selbstbestimmung im Alltag zu ermöglichen. Mit einer automatischen Erkennung und Meldung von Notfällen wird das Sicherheitsniveau deutlich erhöht. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Behinderung oder Menschen höheren Alters, die im Notfall ggf. nicht mehr in der Lage sind, selbst zum Telefon zu greifen oder sich aus dem Gefahrenbereich zu retten. Zudem wird auch die Einsatzbewältigung durch die Einsatzkräfte mit smarten Komponenten unterstützt und es werden, je nach Verfügbarkeit, qualifizierte Ersthelfer*innen aus dem direkten Umkreis hinzugezogen. Das Projekt vernetzt folglich nicht nur smarte technische Systeme, sondern fördert auch ein aufmerksames soziales Miteinander innerhalb der Stadtgesellschaft.
Laufzeit des Projektes:
11/2023 – 11/2027
Gesamtziel des Projektes:
- Verbesserung des Sicherheitsniveaus insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung durch eine Erweiterung der Rettungskette um weitere intelligente Systeme
- Automatische Erkennung und Meldung von Notfällen unter Berücksichtigung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
- Datenschutzkonforme Integration von Automatisierungstechnik aus den Bereichen Smart Home und Smart City in bestehende Systeme (u.a. Leitstellen)
- Automatische Alarmierung von Rettungskräften sowie qualifizierter Ersthelfer aus der Bevölkerung in der Nähe des Einsatzortes und technologieunterstütze Heranführung an diesen
Mehr dazu
Digitale Verwaltung
Ziel ist, Digitalisierung zu nutzen, um den heutigen Erwartungen an eine moderne Stadtverwaltung gerecht zu werden. Der digitale Wandel der öffentlichen Verwaltung bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Sowohl Bürger*innen als auch Unternehmen und Gewerbetreibende wünschen sich eine Verwaltung, die so agil und modern ist, wie die Gesellschaft, in der sie leben. Die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen bietet die Möglichkeit, Verwaltung zu vereinfachen und näher an den Bedürfnissen ihrer Bürger*innen und Mitarbeiter*innen auszurichten. Digitale und innovative Verwaltungsdienstleistungen können nahtlos in den Alltag der Kund*innen integriert werden.
Open Smart City App
Um die Städte smarter und digitaler zu gestalten, entwickelt die Stadt Dortmund gemeinsam mit Solingen, Remscheid und Wolfsburg sowie weiteren Städten im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft eine interaktive Open Smart City App. Diese bündelt das digitale Angebot von Dortmund und liefert einen Einblick in das moderne Stadtleben.
Problem:
Es fehlt eine integrierte Lösung, die verschiedene städtische Dienstleistungen und Informationen zentral bündelt.
Ziel:
Ziel ist die Bündelung verschiedener städtischer Dienste sowie Kommunikationsfunktionen, um die Nutzung digitaler Angebote für die Bürger*innen zu vereinfachen und den Dialog mit der Stadtverwaltung zu verbessern.
Lösung:
Entwicklung einer modular aufgebauten Smart City App, die flexibel erweiterbar ist und verschiedene städtische Dienste sowie Kommunikationsfunktionen übersichtlich zusammenführt.
Die mobile Anwendung bietet einen Mix aus News, Veranstaltungen, Serviceleistungen, standortbasierten Informationen und bildet diese an einer zentralen Stelle ab. Die App soll künftig Einwohner*innen in allen Lebenslagen unterstützen, einen Mehrwert bieten und als verbindendes Medium zwischen Bürger*innen und der Stadt dienen. Mithilfe der Dortmunder Stadt-App besteht die Möglichkeit, lebendige und interessante Informationen zur Verfügung zu stellen, um die Stadt einfacher, digitaler und lebenswerter zu gestalten.
Die kommunale App stellt die perfekte mobile Ergänzung für ein Stadtportal dar, um eine interaktive Kommunikations- und Informationsplattform zwischen Bürger*innen und Verwaltung zu ermöglichen
Aktueller Stand (30.06.2025):
Die Open Smart City App ist seit Oktober 2023 verfügbar und wird stetig weiterentwickelt. Download erfolgt wie gewohnt in den App-Stores:
Roadmap Digitalisierung / E-Government
Die Roadmap Digitalisierung soll das zentrale Instrument zur Steuerung der Digitalisierungsprozesse in der Stadt Dortmund sein und dabei strategische Ziele, Teilziele mit messbaren Zielgrößen, Vorgaben für die Entwicklung von Maßnahmenplänen mit Verantwortlichkeiten und Fristen sowie Strukturen zum Controlling enthalten. Digitalisierung wird in diesem Zusammenhang als Führungsaufgabe definiert und soll einen Mehrwert für die in Dortmund lebenden und arbeitenden Menschen, für die Unternehmen und ihre Wertschöpfung sowie für die Stadtverwaltung schaffen. Aus dem Projekt DOS 2030 heraus soll die Verwaltungsdigitalisierung einerseits durch eine weitere Vernetzung der Städte profitieren, insbesondere aber wollen die Projektpartner*innen gemeinsam ausloten, wie die gemeinsam entwickelten Datenplattformanwendungen auch zur Optimierung von E-Government-Projekten genutzt werden können.
Stadtportal
Hauptziel des Relaunchs von
Im Fokus steht ein nutzerorientierter Aufbau: Die neue Struktur orientiert sich nicht mehr an internen Verwaltungslogiken, sondern an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger*innen.
Die Inhalte gliedern sich in fünf klar strukturierte Hauptbereiche:
- Services: Zugriff auf rund 500 städtische Leistungen, davon etwa 200 vollständig digital verfügbar – inklusive Terminbuchung bei Bürgerdiensten
- Themen: Informationen zu vielfältigen Lebensbereichen in Dortmund
- Newsroom: Aktuelle Nachrichten, Storys, Videos und Social-Media-Inhalte, auch aus kommunalen Unternehmen
- Dortmund erleben: Veranstaltungskalender, Freizeitangebote und kulturelle Highlights
- Rathaus: Einblicke in Politik, Verwaltung, Beteiligung, Karriereangebote und zentrale Projekte
Die neue Website basiert auf modernen Technologien und einem responsiven, ausgabeunabhängigen Layout. Funktionen wie ein überarbeiteter Dark Mode, eine deutlich verbesserte Suchfunktion sowie optimierte Ladezeiten sorgen für bessere Zugänglichkeit und Nutzerfreundlichkeit.
Zukünftige Entwicklungen beinhalten unter anderem den Ausbau eines stadtweiten Login-Bereichs, der eine personalisierte Nutzung und vereinfachte Serviceprozesse an einem zentralen Ort ermöglichen soll. Darüber hinaus wird die Plattform stetig anhand von Nutzerfeedback weiterentwickelt.
Aktueller Stand (19.10.2023):
Der neue Auftritt von
Stadt Dortmund - Dortmunder Systemhaus - Smart City
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund
Hier erhalten Sie eine Übersicht zu den Services des Umweltamtes im Bereich der Abwasserbeseitigung und des Schutz der Wasserressourcen.
Hier finden Sie einen Überblick über Themen aus dem Bereich "Wasser" des Umweltamtes, insbesondere Abwasserbeseitigung & Schutz der Wasserressourcen.
Links und Downloads zum Thema Wasser des Umweltamtes der Stadt Dortmund stehen hier für Sie bereit.
Die Services des Umweltamtes im Bereich Luft / Lärm / Stadtklima / elektromagnetische Felder finden Sie hier im Überblick.
Informieren Sie sich zu den Themen des Umweltamtes im Bereich Luft / Lärm / Stadtklima / elektromagnetische Felder.
Links und Downloads zum Thema Luft / Lärm / Stadtklima / elekromagnetische Felder des Umweltamtes der Stadt Dortmund finden Sie hier.
Die Kontaktdaten vom Umweltamt für Immissionsschutz und Lärmaktionsplanung der Stadt Dortmund erhalten Sie hier.
Eine Übersicht zu den Services des Umweltamtes im Bereich Abfall finden Sie hier.
Hier finden Sie eine durchsuchbare Übersicht aller Themenseiten des Bereichs "Abfall" auf dortmund.de.
Links und Downloads zum Thema Abfall des Umweltamtes der Stadt Dortmund stehen hier für Sie zur Verfügung.
Hier finden Sie eine Übersicht zu den Themen der Klimaagentur (ehemals dlze) des Umweltamtes der Stadt Dortmund
Entdecken Sie unsere Schul-Services: Schulentwicklungsplanung, Bildungsberatung, Anmeldung zum Berufskolleg und vieles mehr!
Kindertagesstätte, Herkunftssprachlicher Unterricht und Schulunterstützende Bildungsangebote. Hier erfahren Sie alles rund um das Thema Schule.
Hier finden Sie Informationen zu den Themen des Regionalen Bildungsbüros der Stadt Dortmund.
Hier finden Sie die Kontaktinformationen des Regionalen Bildungsbüros der Stadt Dortmund.