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Eingang zum Hauptfriedhof

Friedhöfe

Krematorium Dortmund

Die Geschichte des Dortmunder Krematoriums

Kontrolliertes Krematorium

Als im Jahr 1912 der Magistrat der Stadt Dortmund beschloss, in Dortmund einen zentralen Friedhof anzulegen, war sogleich vorgesehen, dort ebenfalls eine Feuerbestattungsanlage (Krematorium) zu errichten. Erst nach dem ersten Weltkrieg konnte ein entsprechender Ideenwettbewerb stattfinden, so dass schließlich im Jahr 1924 die erste Einäscherung erfolgte. Das damals errichtete Krematorium mit zwei Etagen-Einäscherungsöfen befindet sich auf dem Hauptfriedhof im Gesamtgebäudekomplex im Untergeschoss der Urnenhalle (Kolumbarium) und ist auch heute noch zu besichtigen. Die Hochbauarchitekten Strunck und Wentzler zeichneten in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Stadtbaurat Strobel verantwortlich für Planung und Ausführung. Fanden anfänglich nur an zwei Tagen in der Woche Einäscherungen statt, änderte sich dieses jedoch im Laufe der Zeit, so dass zuletzt teilweise im Dreischichtbetrieb über 6000 Einäscherungen im Jahr durchgeführt wurden.

Wegen Erreichens der Kapazitätsgrenze und aufgrund der gesetzlich geforderten Einhaltung von Emissionsgrenzwerten wurden bereits 1995 erste Planungen für den Neubau eines Krematoriums angedacht.

Für die Errichtung und spätere Verpachtung des Krematoriums an die Stadt Dortmund (Friedhöfe Dortmund) gründete die Stadt die Krematorium Dortmund GmbH.

Unmittelbar im Anschluss an die vorhandenen Gebäude und die Infrastruktur des Hauptfriedhofes wurde 1998 mit dem Bau des neuen Krematoriums begonnen. Im Januar 2000 fand hier die erste Einäscherung statt.