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Bild: Alle Rechte vorbehalten pixelio / Andreas Liebhart

Klimafolgenanpassungkonzept für den Stadtbezirk Dortmund-Hörde

Das Projekt "Klimafolgenanpassungkonzept für den Stadtbezirk Dortmund-Hörde" mit den Förderkennzeichen 03DAS042A, 03DAS042B und 03DAS042C wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit Beschluss des Bundestages gefördert.

Projektlaufzeit:

01.12.2014 bis zum 30.11.2016.

Projektpartner:

Technische Universität Dortmund
www.raumplanung.tu-dortmund.de/rp
www.raumplanung.tu-dortmund.de/irpud

Emschergenossenschaft
www.eglv.de

Förderschwerpunkt:

Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen (Förderschwerpunkt 3)
https://www.ptj.de/folgen-klimawandel

Fast alle größeren Städte in Deutschland beschäftigen sich zurzeit mit Konzepten und Strategien zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Auch Dortmund arbeitet zusammen mit der Emschergenossenschaft und der Technischen Universität Dortmund, unter hoher Akteursbeteiligung an einer solchen Strategie. Ziel ist es, Dortmund für die Zukunft fit zu machen, um den Auswirkungen des Klimawandels unter Berücksichtigung des demographischen Wandels effektiv begegnen zu können.

Seit 01.12.2014 wird an diesem Klimafolgenanpassungskonzept für den Stadtbezirk Hörde gearbeitet. Eine Systematisierung von Daten erfolgt mit Hilfe des auf EU-Ebene entwickelten "Future Cities Adaption Compass". Dortmund ist eine der ersten Städte EU-weit, die diesen Kompass exemplarisch erproben. Dieser im Wesentlichen von Emschergenossenschaft/Lippeverband gemeinsam mit mehreren europäischen Städten erarbeitete Kompass ermöglicht die Analyse der "Vulnerabilität" einer Stadt durch die Folgen des Klimawandels. Konkret bedeutet dies, dass die besonders gefährdeten Bereiche dargestellt und die zu erwartenden negativen Folgen u.a. für Infrastruktur und Bevölkerung herausselektiert und analysiert werden können. Die Technische Universität Dortmund begleitet das Dortmunder Vorhaben mit ihrem wissenschaftlichen Ansatz, wobei die Ergebnisse ihrer vielfältigen Arbeiten zur Klimaanpassung mit einbezogen werden.

Am Ende des zweijährigen Projektes "Klimafolgenanpassungskonzept für den Stadtbezirk Dortmund-Hörde" sollen Maßnahmenvorschläge und Handlungsanweisungen stehen, die den negativen Folgen entgegenwirken. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden mit Hilfe von NRW-Fördermitteln zunächst im Stadtumbaugebiet Hörde realisiert. Der gesamte Prozess wird mit einer partizipativen und transparenten Akteursbeteiligung erfolgen. Aus den Ergebnissen und Erfahrungen in Hörde soll eine gesamtstädtische und über die Grenzen von Dortmund hinausgehende Vorgehensweise zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickelt werden.

Dokumentationen der Veranstaltung Zukunftswerkstatt

"Anpassung an den Klimawandel“ im Stadtbezirk Hörde"

Dienstag, den 15. März 2016
von 17:30 – 20:00 Uhr
Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Hörde
Hörder Bahnhofstraße 16

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