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Klimaschutz und Klimafolgenanpassung

Handlungsprogramm Klima-Luft 2030

Die Stadt Dortmund stellt sich für die nächsten Jahre im Klimaschutz neu auf und beschloss dafür das Handlungsprogramm Klima-Luft 2030 im Dezember 2021. Informieren Sie sich über das Dortmunder Handlungsprogramm und bekommen einen Einblick in die geplanten Maßnahmen der einzelnen Handlungsfelder.

Über die ursprünglichen Ziele des Handlungsprogramms hinaus beschloss der Rat der Stadt Dortmund das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2035.

Zum Thema

Hintergrund des Handlungsprogrammes Klima-Luft 2030

Die Stadt Dortmund hat mit Ratsbeschluss im Jahr 2019 die Erstellung eines Handlungsprogramms Klima-Luft 2030 veranlasst. Damit sollte das "Handlungskonzept Klimaschutz 2020" fortgeschrieben und weitere Bereiche wie Luftqualität sowie Landwirtschaft und Ernährung integriert betrachtet werden. Grundlage dafür war vor allem auch die CO2-Bilanz 2018, 2 MB, PDF für Dortmund. Nach umfassender Partizipation und einer Bürger*innenkonferenz im März wurden konkrete Maßnahmen in den folgenden Handlungsfeldern erarbeitet:

  • Übergreifende Maßnahmen
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Nachhaltiges Bauen
  • Landwirtschaft und Ernährung
  • Mobilität
  • Luft

Im Dezember 2021 wurden die Ergebnisse des Gutachtens dem Rat der Stadt vorgestellt. Dieser beschloss die Umsetzung des Handlungsprogramms. Dabei entschied sich der Rat sogar für ein ambitionierteres Ziel der Klimaneutralität bis 2035 in Dortmund, als im Bericht berücksichtigt.

Klimaneutralität bis 2035 anstatt 2050

Das Handlungsprogramm Klima-Luft 2030 beschreibt das Arbeitspensum für die nächste Dekade, mit dem das 55 %-Reduktionsziel bis zum Jahr 2030 und die Klimaneutralität bis 2050 erreicht werden kann. Diese Zielsetzung ist mit dem Ratsbeschluss im Jahr 2019 vorerst für das Handlungsprogramm vorgesehen gewesen. Eine Anpassung an die veränderten Klimaschutzziele der Bundesregierung war nicht ohne einen erneuten Ratsbeschlusses möglich. Mit dem Beschluss zur Umsetzung des Handlungsprogramms im Dezember 2021 legte der Rat der Stadt Dortmund das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 fest, bekennt sich damit als Stadt Dortmund weiterhin zu ihrer Verantwortung für den globalen Klimaschutz und setzt damit starke Weichen für das nächste Jahrzehnt.

Bezug zum Handlungsprogramm Klimaschutz 2020

Mit dem Ratsbeschluss zum "Handlungskonzept Klimaschutz 2020" im Jahr 2011 beschloss die Stadt Dortmund ihre CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 % zu senken. Bis 2020 wurden rund 70 Projekte aus diesem Programm entwickelt und umgesetzt. Die kontinuierlich durchgeführten CO2-Bilanzen weisen darauf hin, dass das für 2020 gesteckte Ziel in greifbare Nähe rückt, voraussichtlich jedoch nicht ganz erreicht wurde. Die aktuelle Bilanz für das Jahr 2018 weist eine CO2-Minderung von 32 % mit Bezug auf das Jahr 1990 auf. Bei Betrachtung der sogenannten witterungsbereinigten Emissionen beträgt der Rückgang sogar 36 %, da hier der Mehrbedarf für Heizenergie in kälteren Jahren einberechnet wird. Wesentliche Erfolge sind der Rückgang des Stromverbrauchs der privaten Haushalte, die Effizienzsteigerung in der Wärmeversorgung der Wohngebäude und die Erhöhung des Anteils der nicht endlichen Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Umweltwärme an der Energieversorgung in diesem Zeitraum.

Mit Ablauf der Zeitperiode des Handlungsprogramms Klimaschutz 2020 sollen die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Dortmund jedoch nicht eingestellt werden. Ganz im Gegenteil: Die kontinuierliche Reduzierung des Treibhausgasausstoßes bis zur Null-Emission wurde als langfristiges Ziel bis zum Jahr 2050 durch den Rat der Stadt Dortmund festgeschrieben.

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Solarkataster in Dortmund: Schnell & unkompliziert ermitteln, welche Dächer für die umweltfreundliche Stromproduktion in Frage kommen. Mehr hier.

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Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 13: Maßnahmen zum Klimaschutz in Dortmund.

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Weltladen Brackel

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Nachhaltigkeitsbericht der Stadt Dortmund

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Zukünftige Herausforderungen durch Starkregen: Anpassung an häufigere Niederschlagsereignisse und steigende Überflutungsrisiken.

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Mit dem Hof- und Fassadenprogramm Westerfilde & Bodelschwingh unterstützt die Stadt Dortmund Immobilieneigentümer, die ihre Fassaden neugestalten.

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Informationen zu den Nahmobilitätskonzepten Brügmann- und Klinikviertel im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund.

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Informationen zum Mobilitätsmanagement an Schulen im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund erhalten Sie hier.

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Das Citymanagement Dortmund stärkt gemeinsam mit Händler*innen, Immobilieneigentümer*innen und vielen anderen City-Akteur*innen das Herz der Stadt.