Sanierung
Beim spektakulären Brückenaushub lief alles wie am Schnürchen
Am Samstag, 16. November, wurde die Fuß- und Radwegebrücke an der Chemnitzer Straße über die B1 spektakulär ausgehoben. Die Brücke aus dem Jahr 1980 wird nun in einer Halle saniert, damit sie so schnell wie möglich wieder zur Verfügung steht.
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44 Jahre stand sie an Ort und Stelle. Unzählige Menschen legten auf ihr die rund 55 Meter über die B1 zurück, um zum Beispiel vom Saarlandstraßenviertel zum Stadion zu gelangen. Nun wurde die Fuß- und Radwegebrücke Chemnitzer Straße spektakulär ausgehoben und abtransportiert. Jetzt steht die Sanierung durch eine Spezialfirma in einer Halle an. Im Frühling soll die Brücke dann rundum erneuert an ihren angestammten Platz zurückkehren.
Es ging früh los – und ging schneller als geplant
Schon in den frühen Morgenstunden war am Samstag auf der B1 jede Menge los – nur Autos fuhren dort keine mehr. Dortmunds wichtigste Verkehrsader war für den Brückenaushub voll gesperrt.
Während Mitarbeiter*innen des
Rund 30 Tonnen Brücke schwebten durch die Luft – ein eindrucksvoller Anblick für Passant*innen und Schaulustige.
Auch das Team vom
Nach dem Aushub des ersten Brückenteils auf der Südseite der B1 folgte eine Umbaupause: Der riesige Kran wurde umgestellt, um die nördliche Hälfte auszuheben. Auch hier ging alles glatt. Die fürs gesamte Wochenende angekündigte B1-Sperrung konnte bereits am späten Samstagabend aufgehoben werden, nachdem die Schwertransporter ihre Reise zur Werkshalle in Niedersachen angetreten hatten.
Voraussichtlich im Februar 2025 wird die sanierte Brücke wieder auf ebenso spektakuläre Weise an Ort und Stelle eingehoben. Im März 2025 soll die Gesamtfreigabe erfolgen – dann kann der Fuß- und Radverkehr die sanierte Brücke wieder wie gewohnt nutzen.
Drei Monate in der Halle statt zwölf vor Ort
„Die Brücke aus dem Jahr 1980 wird nun instandgesetzt. Sie erhält einen neuen Gehwegbelag, einen neuen Anstrich und neue Geländer“, kündigt Jens Oblasser, ebenfalls vom Tiefbauamt, an. „Die Sanierung in der Halle hat große Vorteile. Sie dauert nur rund drei Monate. Vor Ort hätten wir etwa zwölf Monate gebraucht. Das hätte auch zwölf Monate Umleitung für den Fuß- und Radverkehr bedeutet. Außerdem hätte es dauerhaft Teilsperrungen der B1 gegeben. Beides können wir nun vermeiden.“
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