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Sanierung

Beim spektakulären Brückenaushub lief alles wie am Schnürchen

Am Samstag, 16. November, wurde die Fuß- und Radwegebrücke an der Chemnitzer Straße über die B1 spektakulär ausgehoben. Die Brücke aus dem Jahr 1980 wird nun in einer Halle saniert, damit sie so schnell wie möglich wieder zur Verfügung steht.

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B1 Brücke wird zur Sanierung von den Arbeitern einfach mitgenommen

44 Jahre stand sie an Ort und Stelle. Unzählige Menschen legten auf ihr die rund 55 Meter über die B1 zurück, um zum Beispiel vom Saarlandstraßenviertel zum Stadion zu gelangen. Nun wurde die Fuß- und Radwegebrücke Chemnitzer Straße spektakulär ausgehoben und abtransportiert. Jetzt steht die Sanierung durch eine Spezialfirma in einer Halle an. Im Frühling soll die Brücke dann rundum erneuert an ihren angestammten Platz zurückkehren.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine leere B1 und ein Schwertransporter, der angefahren kommt, um eine Brücke abzutransportieren
Ein seltener Anblick - eine leere B1. Und doch wurde dieser seltenste Anblick vom Abtransport der Brücke in den Schatten gestellt.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Es ging früh los – und ging schneller als geplant

Schon in den frühen Morgenstunden war am Samstag auf der B1 jede Menge los – nur Autos fuhren dort keine mehr. Dortmunds wichtigste Verkehrsader war für den Brückenaushub voll gesperrt.

Während Mitarbeiter*innen des Grünflächenamts die geschützten Platanen sorgfältig zurückschnitten, brachte sich der riesige Kran auf den südlichen Fahrspuren in Position. Mit einem Ausleger von rund 40 Metern nahm er um kurz vor 10 Uhr die erste Hälfte der Brücke an den Haken.

Rund 30 Tonnen Brücke schwebten durch die Luft – ein eindrucksvoller Anblick für Passant*innen und Schaulustige.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine Brücke auf der B1 wird von einem Kran angehoben
Die Brücke wird auf den Schwertransporter aufgeladen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Auch das Team vom Tiefbauamt freute sich über den Anblick der schwebenden Brücke. „Heute läuft alles reibungslos – so haben wir uns das gewünscht. Für den Aushub war eine Menge Vorbereitung nötig. Wir mussten jeden Schritt genau planen, damit von B1-Sperrung am Morgen bis zur Ankunft der Schwertransporter in der Halle alles klappt“, erklärte Christian Heck, Projektleiter beim Tiefbauamt.

Nach dem Aushub des ersten Brückenteils auf der Südseite der B1 folgte eine Umbaupause: Der riesige Kran wurde umgestellt, um die nördliche Hälfte auszuheben. Auch hier ging alles glatt. Die fürs gesamte Wochenende angekündigte B1-Sperrung konnte bereits am späten Samstagabend aufgehoben werden, nachdem die Schwertransporter ihre Reise zur Werkshalle in Niedersachen angetreten hatten.

Wie geht es weiter?

Voraussichtlich im Februar 2025 wird die sanierte Brücke wieder auf ebenso spektakuläre Weise an Ort und Stelle eingehoben. Im März 2025 soll die Gesamtfreigabe erfolgen – dann kann der Fuß- und Radverkehr die sanierte Brücke wieder wie gewohnt nutzen.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Die Arbeiten an der Brücke über die B1 von oben, ein Kran ist in Position
In herbstlicher Kulisse kam schweres Gerät zum Einsatz.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Drei Monate in der Halle statt zwölf vor Ort

„Die Brücke aus dem Jahr 1980 wird nun instandgesetzt. Sie erhält einen neuen Gehwegbelag, einen neuen Anstrich und neue Geländer“, kündigt Jens Oblasser, ebenfalls vom Tiefbauamt, an. „Die Sanierung in der Halle hat große Vorteile. Sie dauert nur rund drei Monate. Vor Ort hätten wir etwa zwölf Monate gebraucht. Das hätte auch zwölf Monate Umleitung für den Fuß- und Radverkehr bedeutet. Außerdem hätte es dauerhaft Teilsperrungen der B1 gegeben. Beides können wir nun vermeiden.“

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