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Kampstraße wird teilweise Fußgängerzone

Entspanntes Bummeln und Spazierengehen: Das soll künftig auf der Kampstraße auch zwischen Freistuhl und Hansastraße möglich sein. Die Umgestaltung zur Fußgängerzone hat begonnen.

Viele City-Besucher*innen haben es schon bemerkt: Die Kampstraße zwischen Freistuhl und Hansastraße wandelt sich gerade zur Fußgängerzone. Leuchtend bunte Kreise auf dem Asphalt und aufgestellte Schilder zeigen deutlich an: Dieser Bereich der Kampstraße gehört ab jetzt den Fußgänger*innen!

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine asphaltierte Straße, auf der bunte Kreise angebracht sind. Es handelt sich um die Kampstraße.
Bunte Kreise machen auch optisch deutlich: Dies ist eine Fußgängerzone.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Große bauliche Eingriffe sind nicht geplant, da es sich um eine provisorische Lösung handelt, bis die endgültige Neugestaltung der Kampstraße kommt. Daher arbeitet die Stadt Dortmund mit einfachen, aber effektiven und vor allem optisch ansprechenden Mitteln.

Zusätzlich zu den bunten Markierungen werden demnächst mobile Möbel aufgestellt. Es kommen Pflanzkübel mit und ohne Sitzbankkombination zum Einsatz. Diese mobilen Möbel verengen die Zufahrten, sorgen für mehr Komfort und verschönern den Bereich. Temposchwellen am Beginn und Ende der neuen Fußgängerzone steigern außerdem die Sicherheit.

Warum wird eine Fußgängerzone eingerichtet?

Hier stehen die Aufenthaltsqualität in der City, Nachhaltigkeitsaspekte und die Sicherheit der Besucher*innen im Vordergrund. Weil Auto-Cruising und -Posing (Rasen und das Zurschaustellen von Autos) vor allem an den Wochenenden auf dem Abschnitt zum Trend wurde, hatte die Stadt mit der Bezirksvertretung Innenstadt-West die Widmung zur Fußgängerzone auf den Weg gebracht.

Die südliche Straßenseite gehört schon länger den Fußgänger*innen. In der Hansastraße wird der Autoverkehr nun schon an der Einmündung Bissenkamp abgebremst. Radfahrende können die neue Fußgängerzone weiterhin ganztägig in alle Richtungen befahren. So wie zwischen Reinoldikirche und Platz von Netanya haben Fußgänger*innen aber Vorrang.

Autoverkehr

Lieferverkehr darf weiterhin zu festgelegten Zeiten stattfinden und Anliegerverkehre sind ebenfalls möglich. Ein absolutes Halteverbot auf beiden Seiten der Lütge Brückstraße ermöglicht zukünftig, dort den Radverkehr in Gegenrichtung zuzulassen.

Umsetzung ist in vollem Gange

Aktuell wird in der City an vielen Stellen gebaut. Die neue Fußgängerzone, die gerade entsteht, macht den Besuch der City angenehmer. Fußgänger*innen haben jetzt mehr Raum, der an anderen Stellen aufgrund der Baustellen derzeit noch fehlt. Daher wurde die Maßnahme nun kurzfristig umgesetzt.

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Mobilität & Verkehr Sicherheit & Ordnung Planen & Bauen

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